Karneval-Nachlese

 

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Wieverfastelovend in der VR-Bank Bonn-Duisdorf

H.K. Pünktlich um 11.11 Uhr begann in den übervollen Räumen der VR-Bank in Bonn-Duisdorf die traditionelle Weiberfastnacht. Das Vorstandsmitglied Rainer Jenniches konnte eine große Gästeschar in bunten Kostümen begrüßen. Der Höhepunkte war gleich zu Beginn der Veranstaltung, als das Alfterer Prinzenpaar mit Prinz Manfred II. und Alfreda Margret IV. mit ihrem Gefolge der VR-Bank ihren Besuch abstatteten. So ging es dann an diesem Nachmittag Schlag auf Schlag weiter. Es marschierten das Godesberger Prinzenpaar Stefan II. und seine Godesia Ute (Foto) mit ihrer Equipe zu den „jecken Wievern“. Große Begeisterung und Freude verbreitete die Jugendgarde „Alpenrose“ aus Witterschlick mit ihrem Solo Mariechen Laura Werner. Viel Applaus ernteten die Mitarbeiter der VR-Bank, die mit ihren Auftritten der „Trude Herr“ und dem „Holzmichel“ große Freude bei den Anwesenden auslöste. Selbstverständlich war auch für einen kräftigen Imbiss gesorgt und der köstliche Gerstensaft wurde reichlich ausgeschenkt. Der "Alte"(Karl Peetz, links) und "neue" Vorstand (Reiner Jenniches) der VR-Bank mischte sich ebenfalls unter die Jecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Optikermeister Kafarnik konnte neben dem Bonner Prinzenpaar zahlreiche Gäste begrüßen

 

MRad. Nichts ging mehr! Das Optikergeschäft des bekannten Optikermeisters Claus Kafarnik (neben dem Prinzenpaar) in der Bonn-Duisdorfer Rochusstraße brach schier aus allen Nähten, als sich das Bonner Prinzenpaar, Kirsten I. und Reiner II. mit Gefolge, ein Stelldichein gaben. Neben der Kundschaft des Optikers, hatten sich auch zahlreich die Jecken in Kostümen eingefunden. Was ganz besonders hervorstach bei der Einladung des sympathischen Optikermeisters Kafarnik war freilich der Getränkeservice. Das Kölsch lief beinahe unaufhörlich. Aber auch alkoholfreie Getränke waren sehr gefragt. Die Stimmung war famos!

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Spielmannszug Rot-Weiß aus Bonn-Duisdorf und die Musiker des Duisdorfer Musikvereins (Foto oben) sorgten für die richtige Karnevalsmusik, allerdings aus Platzgründen vor dem Geschäft.

Und wer „echte Hunnen“ (Gruppenfoto oben) in tollen Kostümen bewundern wollte, allerdings nicht jenes ostasiatischer Nomadenvolk, das vor im 4. und 5. Jahrhundert n. C. aus dem mächtigen Reich der Mongolei über Indien, Persien, Südrussland und Griechenland nach Europa einwanderte, der konnte die Gruppe „Hunnen vom Berg“ in prächtigen Kostümen bewundern. Übrigens: Alle Kostüme, bis hin zum berühmten „Hunnenkönig Attila“, wurden selbst geschneidert. Diese Gruppe setzt sich aus einem Sportschützenverein aus Holzlar zusammen, die seit fünf Jahren im Karneval immer wieder große Begeisterung hervorrufen. Sie sind eine Augenweide im Karnevalsgeschehen und natürlich auch eine Bereicherung jeder Jeckenfete.

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Versteigerung brachte großen Betrag ein

 H.K. „Andreas los jonn,“ mit diesen Worten forderte das Vorstandsmitglied der Sparkasse KölnBonn, Michael Kranz, den Friseurmeister und Schultheiß der Närrischen Zunft, Andreas Salm als Auktionator auf, mit der Versteigerung der Karnevalsorden zu beginnen. Die Gäste im vollbesetzten Event Center der Sparkasse KölnBonn in der Gangolfstraße konnten die wunderschönen Karnevals-Orden Unikate vorher an einer aufgestellten Tafel bewundern. Die Auszubildenden der Gold- und Silberschmiede-Innung hatten wahre Kunstwerke in Bezug zum diesjährigen Karnevalsmotto: „Echte Bönnsche oder net, im Karneval määt jeder met“, hergestellt. Mit dem Einzug vom Bonner Karnevalsprinz Reiner II. und seiner Bonna Kirsten I. die vom Publikum herzlich empfangen wurden, bekam die Versteigerung einen Hauch einer Karnevalssitzung.

Seit etwa 30 Jahren vergibt die Sparkasse Bonn eigene Orden. Dieses Jahr überreichte Sparkassenchef Michael Kranz zum ersten Mal die Orden nach der Fusion mit der Bezeichnung „Sparkasse KölnBonn“. Das Prinzenpaar kam in den Genuss der ersten Auszeichnung. Es waren noch viele Orden zu versteigern, und das Publikum zeigte sich großzügig und bot kräftig mit. So erzielte der Orden „Silbermaske“ von Nina Bücken aus dem Goldschmiedebetrieb M. Richarz den Betrag von 4.111,11 Euro. Wie schon in den Vorjahren, so legte die Sparkasse KölnBonn den gleichen Betrag noch ein Mal dazu. Die Summe von 8.222,22 Euro wurde der Bonner Bürgerstiftung zur Verfügung gestellt. Insgesamt ergab die Versteigerung dieser wunderschönen Karnevalsorden einen Betrag von 19.577,32 Euro. Nach Abzug der Summe für die Bürgerstiftung, ging dieser Erlös in die Ausbildungsförderung der Gold- und Silberschmiede-Innung in Bonn. Jeder teilnehmende Auszubildende erhielt vom Auktionator noch zwei Eintrittkarten für eine Veranstaltung des Bonner Stadtsoldaten Korps. Für hervorragende Stimmung sorgte zum Abschluss der Musikclown, Trompeter und Entertainers, Bruce Kapusta.        

 

Sparkassenvorstandsmitglied Michael Kranz, Andreas Salm, Auktionator, Hans-Joachim Weingarz, Obermeister der Gold- und Silberschmiede-Innung (v.l. Foto oben links) "spielten" einen Riesenbetrag ein.

Bruce Kapusta, Musikclown (Mitte), Michael Kranz (rechts), und Obermeister Hans-Joachim Weingarz (links) waren im bester Laune bei dieser großen Sparkassen-Aktion. 

Prinz und Bonna mit Gefolge ließen es sich nicht nehmen bei dieser Ordensversteigerung dabei zu sein.

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 Das bekannte Damenkomitee Blau-Weiß feierte mit

vielen Gästen das 70-jährige Bestehen

H.K. Man kann es kaum glauben, dass es in der Hochburg des Karnevals im Rheinland, in den 30er Jahren in Duisdorf eine „karnevalistische Wüste“ gegeben haben soll. Obwohl es immer wieder zu unkontrollierten Ausbrüchen rheinischen Frohsinns gekommen sei. Dies ließ den damaligen Theaterverein „Em Stüffje“, unter Führung von Toni Mai, senior, nicht ruhen. Der Frohsinn musste vereinsmäßig reguliert werden – ein Karnevalsverein musste her. So sehr sich die Herren aber bemühten, sie bekamen den „Elferrat“ nicht zusammen. So mussten wieder einmal die „besseren Hälften“ die Sache in die Hand nehmen. Die treibenden Kräfte im Jahr 1935  Agnes Stribeck, Agnes Wüsten und Anna Agnes hatten nicht mehr viel Zeit bis zur Weiberfastnacht. Unermüdlich nähten sie blaue und weiße Karnevalsmützen, und schon hatte der Verein seinen Namen: "Damenkomitee Blau - Weiß Duisdorf" von 1935.

Wie auch an vielen anderen Orten unterbrach der Zweite Weltkrieg das närrische Treiben. Aber Frauen lassen sich nicht unterkriegen, und bereits 1948 konnte die Narretei ihren Fortgang nehmen. Unter der Präsidentschaft von Gertrud Feilmeyer und ihren Mitstreiterinnen Maria Nöthen und Gretchen Freiß suchte und fand man Gleichgesinnte, so dass der rheinische Frohsinn in diesen schwierigen Jahren fortbestehen konnte. Das Dorfgeschehen wurde persifliert und mancher hat sich gewundert, was die Damen alles wussten und an Weiberfastnacht gnadenlos auf die Bühne brachten.

In den vergangenen Jahren wurde das Damenkomitee von verschiedenen Persönlichkeiten geführt, und viele große Künstler des Rheinischen Karnevals ließen es sicht nicht nehmen, an den Veranstaltungen mitzuwirken. Der recht aktive Verein hatte nun das Vergnügen, seinen 70. Geburtstag zu feiern. Dazu wurde zu einem Empfang in das Bonn-Duisdorfer Kulturzentrum eingeladen. Viele Vertreter aus Politik, den Vereinen und der Bevölkerung fanden den Weg zu dieser Veranstaltung. So konnte die Präsidentin des Damenkomitees, Leonore Grell, unter anderen den Bezirksvorsteher des Hardtbergs, Gerhard Lorth, mit dem Leiter der Bezirksverwaltungsstelle, Wolfgang Esser, begrüßen, der seine Glückwünsche und die der Bezirkvertretung übermittelten. Natürlich durften auch von Seiten des Karnevals die Vertreter nicht fehlen. Der Präsident des Regional-Verbandes Rhein-Sieg-Eifel, Dieter Wittmann, der Archivar des Festausschusses Bonner Karneval, Andreas Schneider, und der erste Vorsitzende der Vereinigung Bonner Karnevalisten, Willi Baukhage, gaben sich die Ehre. Wie sagte doch die sympathische Vorsitzende des Damenkomitees, Leonore Grell: „Ich will keine endlosen Reden halten, sondern wir wollen miteinander reden und feiern“. So kam dann auch große Freude auf, als die Bonner Mundart- und Stimmungsband  „De Bönnsche“ in das Kulturzentrum einzog und für Riesenstimmung sorgte. Große Freude kam bei einigen Gästen auf, als sie mit dem Jubiläumsorden - der außerordentlich gut gelungen ist - geehrt wurden. Auch die HBB-Redaktion kam gleich zweimal in den Genuss des herrlichen "Essels-Orden", der inzwischen bei den Karnevallisten hoch begehrt ist.

Die HBB-Redaktion wünscht weiterhin viel Erfolg und gratuliert ganz herzlich zum 70-jährigen Bestehen!

 

 

Dieter Wittmann, Präsident des Regionalverbandes Rhein-Sieg-Eifel (Foto oben), ehrte Eleonore Grell, Präsidentin des Damenkomitees Blau-Weiß, mit einem Orden. Bezirksvorsteher Lorth (Foto oben links) gratulierte ganz herzlich zum Jubiläum.

Und Heike Dölger, VR-Bank Bonn (Foto oben rechts mit Pfarrer Benno Leiverkus im Hintergrund), überreichte Waltraud Muszynski und Leonore Grell (v.l.) einen Scheck über 100 Euro.

Relikte aus der Vereinsgeschichte: Orden, Fotos und andere Dinge mehr waren zu bewundern.

Wenn das Damenkomitee Blau-Weiß feiert (Foto unten), dann ist Stimmung angesagt.

Übrigens: Schauen Sie mal auf unsere "Terminseite", da ist die kommende Sitzung des Damenkomitees angekündigt.

 

Der Endenicher Karnevalszug begeisterte

erneut die zahlreichen Zuschauer

MRad. Was alljährlich die Endenicher Karnevalisten bei ihren Karnevalsumzügen auf die Beine gestellt haben, ist kaum zu toppen.

Auch in diesem Jahr haben die Jecken erneut die zahlreichen Besucher mit den hervorragend gestalteten Wagen und den Fußgruppen hellauf begeistern können. Die Teilnehmer hatten sich alle Mühe gegeben bei der der Wagengestaltung und auch bei der Kostümauswahl. Überwiegend wurden die Kostüme selbst geschneidert. Ein großes Kompliment an alle Teilnehmer dieses herrlichen Umzuges.

Die Stimmung war famos, denn der Wettergott hatte es mit strahlendem Sonnenschein gut gemeint. Wie sagte ein Jeck aus dem Zug: "Der liebe Gott ist sicherlich auch ein Karnevalist!"

Große Freude hatten die Kinder, denn es wurde nicht gegeizt mit Süßigkeiten. Selbst die Hungrigen wurden mit frisch gebratenen Reibekuchen kostenlos vom fahrenden Imbiss versorgt. Und wer sich mit echtem "Ostfriesischen Landwein", sprich Schnaps, aufwärmen wollte, der konnte sich, wie in den Jahren zuvor, von Anni Windmann und ihren drei Geschwistern (Foto oben rechts) bedienen lassen, die pausenlos von Fußgruppe zu Fußgruppe liefen und kräftig einheizten. Dafür erhielten sie nicht selten ein Bützchen. Die vier "Mädels" sind inzwischen zur dauerhaften "Einrichtung" bei diesem prachtvollen Umzug geworden. Fritz Windmann versorgte seine Gäste, die seit vielen Jahren zur "Zugparade" nach Endenich kommen, mit frischem Kölsch, und wer wollte, der konnte auch bei "Ostfriesischem Landwein"

zulangen.

 

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