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Besondere Tipps über interessante Fotos

gibt Ihnen der World Press-Preisträger

Manfred Rademacher

auf der Seite

"Foto-Tipps".

 

 

 

 

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Fotos, die Geschichte geschrieben haben

Von McBuster

Im Fotoarchiv des Journalisten Manfred Rademacher (radipress bonn) sind Tausende von Fotos, die die ersten Schritte der Politik zu Adenauers Zeiten dokumentieren bis hin zur jetzigen Zeit. Darunter eine ganze Reihe Feature-Fotos, die Geschichte geschrieben haben, wie beispielsweise das Foto von Willy Brandt, der sehr nachdenklich, mutterseelenallein im Park des Kanzleramtes spazieren ging, kurz nach der Spionageaffäre Guillaume. Nur wenige Fotos gibt es von Willy Brandt zusammen mit Kiesinger (die sich nicht mochten), deshalb fanden diese Schnappschüsse in der Bilderliste großes Interesse bei den Medien. Kanzler Erhard mit "Zipfelmütze" der Bundesmarine auf der Fregatte "Augsburg" (Wahlreise nach Helgoland) und seiner heiß geliebten Zigarre sind weitere Höhepunkte in seinen Reportagen. Helmut Schmidt als Verteidigungsminister und später als Bundeskanzler sowie auch Willy Brandt und andere mehr, waren lohnende Motive für aussagekräftige Fotos, die großes Interesse beim Nachrichten-Magazin "Der Spiegel", im "Stern", der "Quick" , "L'Express" (Frankreich) und anderen Medien fanden.

Aber auch Feature-Fotos, wo Ex-Verteidigungsminister Volker Rühe mit „Heiligenschein“ im Berliner "Bendler-Block" stand, druckten und drucken noch heute die Medien mit Vorliebe.

Mit dem ersten Foto in der Bilderleiste (Kaiser Hirohito mit schwenkendem Hut beim Staatsbesuch in Deutschland) holte  sich Manfred Rademacher beim internationalen World Press Photo-Wettbewerb 1972, unter der großen Konkurrenz aus 45 Ländern, die Goldmedaille. Damit erlangte er den internationalen Durchbruch: Von nun an waren seine Bilder, seine Reportagen, in aller Welt erst recht gefragt. "Camera-Press" in London verbreitete seine Fotos und Reportagen in aller Welt sowie auch zahlreiche andere Presseagenturen.

Der "rasende Reporter" Rademacher, der aus vielen Ländern der Welt berichtete, aber auch Staatsoberhäupter aus zahlreichen Ländern in Deutschland begleitete, hatte bereits in jungen Jahren seines Reporterlebens großen Erfolg. Er heimste eine ganze Reihe an Preisen ein. Das Bundesverdienstkreuz in Gold der Republik Österreich und den Verdienstorden des Königs der Belgier Baudouin (persönlicher „Hausorden“, der nur wenige Male verliehen wurde) und zahlreiche andere Auszeichnungen in Form von Orden für seine journalistische Arbeit in Wort und Bild gehören zu seinen Erinnerungen. Allerdings Orden waren und haben noch immer für ihn keine Bedeutung, denn sie werden nicht selten, wie Rademacher sagt, an Menschen verliehen, die oftmals prominent seien, aber nichts geleistet haben. Er hält auch nichts von sogenannten Promis, die "auf Kosten von Spendengeldern nach Afrika zu den hungernden Menschen reisen und sich dort ablichten lassen."

Dass die Reportagen in den verschiedensten Ländern entstanden, ist für ihn fast Nebensache. Dennoch schwelgt Manfred Rademacher, ein Vollblut-Journalist, gern in Erinnerungen. Große Persönlichkeiten standen für ihn zur Reportage bereit. Bei über 40 Grad unter Null berichtete er vom Nordkap und erlebte heiße Nächte in Las Vegas. Rademacher reiste mit dem Papst durch Deutschland, aber auch mit verschiedenen Bundespräsidenten, Bundeskanzlern, Ministern und anderen Persönlichkeiten mehr. Der Mittelpunkt der Reportagen von ihm sind wir alle. Es sind wir, sehr persönlich, erwischt in Augenblicken, die endlich wieder eine ureigenste Domäne des Mediums Fotografie aufdecken: Der Sekundenbruchteil als Fangschuss ins Herz der Dinge. Wir, die so viel reden, sind am beredtesten lautloses Abbild für ihn. Seine Feature-Fotos finden stets großes Interesse bei den Printmedien und nicht zuletzt auch bei den Presse-Agenturen und TV-Sendern. Aber auch seine Bundeswehr-Fotos, die oftmals als Titelbild verschiedener Bundeswehr-Zeitschriften gedruckt wurden, finden noch heute große Beachtung.

"Fotos sind Spiegelbilder desjenigen, der sie macht, was er denkt, was er liebt. Wenn man nur tut, was man liebt, ist in der Fotografie, in den Reportagen, viel Spielraum persönlicher Entwicklung", sagt Manfred Rademacher.

Zur Abwechslung von der "Knochenarbeit" der politischen Reportagen hat er sich der Tierwelt verschrieben und für manche Illustrierte sowie auch für Tageszeitungen Fotoreportagen gefertigt. Auch manche Sonderseite in Wochenendsausgaben tragen seine Handschrift. So sind auch die Sportreportagen für ihn eine gute Abwechslung in seiner Arbeit als Reporter der Politik und Wehrpolitik. Natürlich kommt bei ihm auch nicht die Lokalberichterstattung in Wort und Bild zu kurz.

Als Chefredakteur des monatlich erscheinenden Bonner Hardtberg-Boten ist er seit mehr als 35 Jahren ein Garant für informative Berichterstattung in Wort und Bild.

 

 

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