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Rogge-Welter: "Wir würden Herrn Rösler gerne mal eine Woche in unserem Pflegedienst mitnehmen"

MRad. Rund 2,3 Millionen pflegebedürftige Menschen gibt es in Deutschland und jährlich kommen rund 4,5 Prozent hinzu. Wie zu hören ist, bekommt heutzutage jeder dritte Pflegefall nicht genug zu essen und zu trinken. Dazu kommt, dass ein Drittel der Demenzkranken nicht ausreichend versorgt werden. Das sind traurige Ergebnisse, die die Menschen nachdenklich machen.

Wie sieht der Alltag im Pflegefall überhaupt aus? Dazu haben wir eine Fachfrau gefragt, und zwar Frau Ute Rogge-Welter (Foto), Chefin des bekannten Bonn-Duisdorfer mobilen Pflegedienstes „Ein Herz muss Hände haben“ aus der Bonn-Duisdorfer Weierbornstraße 7 a. Frau Rogge verfügt weit über zwei Jahrzehnte an Erfahrung in der Pflege und weiß was Sache ist.

HBB: Frau Rogge, Sie sind eine examinierte Krankenschwester mit großer Erfahrung im Pflegedienst. Immer wieder ist zu hören, dass den Pflegekräften zu wenig Zeit zur Versorgung der Pflegebedürftigen bleibt. Welche Erfahrung machen Sie täglich?

Ute Rogge-Welter: Jeder Pflegefall ist anders. Die Patienten sind unterschiedlich und wir versuchen uns individuell auf jeden Einzelnen einzustellen. Die meisten Patienten leben allein und wir sind die einzigen Ansprechpartner, die sie haben. Die Zeitvorgaben sind sehr eng angesetzt. Wir nehmen uns schon mehr Zeit als üblich und schauen nicht minutengenau auf die Uhr, aber für viele Patienten ist es immer noch zu wenig. Wenn Angehörige da sind, dann können die gerne mit in die Pflege einbezogen werden.

HBB: Der Pflegedienst sieht viel Elend, oftmals in winzigen, dunklen Wohnungen von anno dazumal, wo sich die Zukunft längst verabschiedet hat, was doch bei den Pflegern nicht spurlos vorüber geht. Wie schaffen Sie es und auch Ihre Mitarbeiter dieses Elend zu verkraften? Nimmt man nicht auch einen Teil mit nach Hause?

Ute Rogge-Welter: Wenn man mit Herz arbeitet, nimmt man natürlich auch viel mit nach Hause. Man kann Schicksale nicht einfach wegschieben, wobei das heimische Umfeld noch das geringste Übel ist. Es gibt so viele Krankheiten, sterbende Patienten, jüngere Menschen, die einen belasten. Wenn man länger in den Haushalten ist, gehört man meist schon mit zur Familie. Der Austausch zwischen mir und den Kollegen untereinander ist sehr wichtig. Man muss und darf und soll seine Traurigkeit und seine Aggressionen abbauen. Man soll versuchen, das hier im Büro in Gesellschaft zu verarbeiten; in Gesprächen, auch mit Tränen, und nicht allein zu Hause. Es ist wichtig, dass die Mitarbeiter einen Ort haben, wo sie über ihre Ängste und Nöte sprechen können. Das hilft dann auch.

HBB: Wie schätzen Sie die Zukunft in der Pflege ein, zumal ja jährlich immer mehr Pflegebedürftige hinzukommen? Gibt es genügend Pflegekräfte?

Ute Rogge-Welter: Menschen, die Hilfe brauchen, werden immer mehr, Fachkräfte immer weniger. Es wäre einfach schön, wenn der Beruf wieder attraktiver gemacht und nicht immer nur negativ dargestellt würde (zu viel Überstunden, unattraktive Zeiten, zu wenig Geld). Etwas Positives hört man nicht. Es wäre gut, wenn man auch guten Hilfskräften eine Chance geben würde, so wie in der Schweiz und anderen Ländern. Examiniert heißt noch lange nicht gut. Viele der ausgebildeten Kräfte gehen zum MDK, werden Pflegeberater oder arbeiten in anderen administrativen Bereichen.

HBB: Wie sieht ein Pflegetag aus, wie viel Stunden muss eine Pflegekraft Tag für Tag aufbringen?

Ute Rogge-Welter: Der Pflegealltag einer Pflegekraft im ambulanten Dienst ist von Tag zu Tag unterschiedlich, je nach Patientenanzahl und Pflegeaufwand. Außerdem richtet es sich auch danach, ob eine Pflegekraft Vollzeit, Teilzeit oder auf 400-Euro-Basis eingestellt ist.

HBB: Immer mehr ungelerntes Pflegepersonal kommt aus Polen, Rumänien und anderen Ländern mehr nach Deutschland. Wie sehen Sie die Entwicklung im Pflegedienst?

Ute Rogge-Welter: Aus Sicht des Pflegedienstes ist das eine nicht so gute Entwicklung. Viele Patienten können sich keine Pflegefachkraft leisten. Aus Sicht des Patienten ist es eine gute Entwicklung; so können doch viele zu Hause bleiben und müssen nicht in ein Altenheim. Wir arbeiten in Haushalten, da ist beides möglich; die Zusammenarbeit ist dann auch in den meisten Fällen sehr gut. Was nicht zu verstehen ist, das wir für medizinische Aufgaben wie RR (Blutdruck messen) + BZ (Blutzucker messen), Insulin, Verbände etc. Fachkräfte vorhalten müssen und dort dürfen es dann auch Ungelernte oder Familienangehörige. Es ist ein Widerspruch in sich.

HBB: Nehmen wir mal an, Sie hätten Mitspracherecht im Gesundheitsministerium in Sachen Pflegedienst. Was würden Sie dem Gesundheitsminister Rösler empfehlen?

Ute Rogge-Welter: Ich denke, das ganze Konzept müsste neu überdacht werden. Wir würden Herrn Rösler gerne mal eine Woche in unserem Pflegedienst mitnehmen. Ich persönlich würde gerne den Gesundheitsminister Herrn Rösler eine Woche mal so pflegen, wie die Politik es gerne hätte. Aus der praktischen Arbeit kann man am besten zeigen, wo die Fehler sind. Wir müssen den älteren Menschen doch dankbar sein, dass es uns so gut geht. Sie haben nach dem Krieg alles wieder aufgebaut. Müssen diese Menschen jetzt wieder durch schlechte, unmenschliche Pflege bestraft werden?

Internet: www.ein-herz-muss-haende-haben.de

Ein Video-Clip hier ... 

Bonner Gesundheitsmesse fand

großen Anklang bei den Besuchern

OB Nimptsch war sehr gefragt auf der Gesundheitsmesse (Fotos)

Fotos: M. Rademacher

 

MRad. Zum zweiten Mal ging in der Bonn-Bad Godesberger Stadthalle die größte Gesundheits-, Wellness- und Fitnessmesse der Region über die Bühne. Diese besondere Messe lockte viele Besucher an, die sich allesamt sehr gut informieren konnten. In diesem Jahr hatte der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen.

Geboten wurden rund 45 Vorträge und Workshops sowie eine Ausstellung mit rund 60 Ausstellern auf rund 1.500 Quadratmetern. Schwerpunktthemen waren in diesem Jahr: Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schmerztherapie, Schlafstörungen, Selbsthilfe, Prävention, Naturheilmittel, Gesunde Ernährung, Psyche, Stressbewältigung, Wellness, Fitness und Wohnen im Alter. Es waren erneut rund 30 Selbsthilfegruppen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg dabei. 

Die zahlreichen Besucher nahmen reichlich Gebrauch an den praktischen Übungen und Gesundheits-Checks, beispielsweise ein Workshop zur Rückengymnastik oder an einer 10-minütige "Shiatsu- oder Klangschalenmassage". Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war eine einstündige Podiumsdiskussion zum Thema „Schmerz und Schlaf“, an der unter anderen der bekannte Schlafforscher Prof. Dr. med. Jürgen Zulley von der Universität Regensburg und der bekannte Kopfschmerzforscher Professor Dr. med. Hartmut Göbel, der Schmerzklinik Kiel, teilnahmen. Bei seinem Rundgang durch die Messe unterhielt sich Nimptsch sehr interessiert mit den Ausstellern. Als im Saal der Stadthalle über das Thema „Schmerz und Schlaf“ referiert wurde, konnte OB Nimptsch auch einen Beitrag leisten: „Manchmal wache ich nachts auf, das passiert schon mal, da geht mir was im Kopf rum, dann habe ich ein Mittel und trete auf den Balkon, denn meine Frau und ich wohnen am Rhein, und schaue dem Fluss zu, was er an Millionen von Kubikmetern so wegschleppt.“
Veranstaltet wurde die Messe von Christoph Steinhauer, Herausgeber des regionalen Gesundheitsmagazins „bonn gesund“. Steinhauer: „Die Veranstaltung hat vor allem einen ideellen Wert, denn wir möchten damit den Bürgern der Region nicht nur einen umfassenden Überblick zu den Gesundheitsangeboten geben, sondern zugleich auch den Selbsthilfegedanken fördern.“

Viele Besucher meinten: "Diese Messe ist eine tolle Sache und sollte mindestens zwei Mal im Jahr durchgeführt werden." Eine ältere, kranke Frau war hocherfreut über die Tipps, die sie von verschiedenen Ausstellern bekommen habe.
Einfach mal bei
www.bonn-gesund.de reinklicken!

Einen Film können Sie über unsere HBB-Viedeothek http://hardtberg-bote.de/videos.htm anklicken!

„Grönemeyer-Urmeer-Salz“ ist Natur pur

SAL VITAL-Salz gehört in jeden Haushalt

Von Manfred Rademacher

Salz ist nicht gleich Salz, das gesund ist! Man sollte beim Einkauf darauf achten, „gutes Salz“ zu verwenden. Beispielsweise ist das Urmeer-Salz aus Bad Essen, Insider sprechen vom „Grönemeyer Salz“, das aus einer 220 Millionen Jahre alten Sole gewonnen wird. Wilhelm Grönemeyer ist ein Cousin von Herbert Grönemeyer, doch bei der stundenlangen Berieselung des Salzes mit Licht und Tönen kommt nicht der berühmte Verwandte, sondern Klassiker wie Mozart oder Bach zum Zuge, um bei der Salzgewinnung die Molekularstrukturen positiv zu beeinflussen.

Wir haben das „Grönemeyer-Salz“, wie die Salzkenner das Urmeer-Salz aus Bad Essen nennen, über einen längeren Zeitraum getestet. Überrascht hat uns die Tatsache, dass beispielsweise bei einer kleinen Entzündung am Arm durch das Besprühen mit dem Sprühsalz ein schneller Heilungsprozess erfolgte. Eine ältere Dame hat das Salz aufgelöst und es als Maske auf das Gesicht aufgetragen. Sie hat das Urmeer-Salz eine halbe Stunde lang einziehen lassen und dann das Gesicht abgewaschen und danach mit Nivea eingecremt. "Ich habe mich toll gefühlt, richtig erfrischend", meinte Sie. Diese Gesichtsmasken macht sie jetzt mehrmals in der Woche. Sie ist auch der Meinung, dass dadurch die Haut viel straffer geworden sei. Wilhelm Grönemeyer empfiehlt beispielsweise: „Nehmen Sie einen gehäuften Teelöffel (ca. sechs Gramm) Sal Vital und lösen Sie es in 250 ml warmen Wasser auf und es schmeckt wie eine Gemüsebrühe. Nun versuchen Sie dieses im Vergleich einmal mit Ihrem normalen Tafelsalz.“ Bald ist der Sommer vorbei und da schmeckt an kühlen Tagen eine Brühe aus dem Urmeer-Salz ganz besonders gut.

Das Sal Vital-Salz ist geschmacklich sehr gut, auch gut verträglich, und es kann auch sonst sehr umfangreich eingesetzt werden: Beispielsweise zum Kochen, Würzen, zur Wellness, zur Wasserbelebung, für den Mineralhaushalt und sogar als Naturkosmetik zu verwenden ist. Der Salz-Experte Grönemeyer spricht von der Verwendung von „Kopf bis Fuß“. Nicht ohne Grund verwenden Sterne-Köche und Gourmets immer öfter das „Salz aus dem Urmeer“, das aus der Thermalsole von Bad Essen gewonnen wird und älter wie die Dinosaurier ist. Seit 220 Millionen Jahren ruht diese Sole in völliger Dunkelheit und unter hohem Druck, was ihr den einzigartigen Mineralisierungsgrad beschert.

Wilhelm Grönemeyer ist ein Cousin von Herbert Grönemeyer, doch bei der stundenlangen Berieselung des Salzes mit Licht und Tönen kommt nicht der berühmte Verwandte, sondern Klassiker wie Mozart oder Bach zum Zuge. Bad Essen ist Thermalsole-Heilbad und für die Heilsole gibt es nach vier Jahren intensiver Forschung eine Premiere für Genießer: Das Bad Essener Kristallsalz wird in einem aufwendigen Spezialverfahren produziert. Salzbauer Grönemeyer spricht von der Manufaktur in Bad Essen-Lintorf (Osnabrücker Land), das es das „einzige vollwertige Kristallsalz der Welt“ sei. Dieses Salz enthält sämtliche Mineralien und Spurenelemente des Urmeeres, ist im Geschmack einmalig, garantiert ohne Zusatzstoffe und deshalb auch für salzsensitive Menschen hervorragend geeignet. Inzwischen gehen auch einige Bäcker dazu über, dass Bad Essener Salz, eines der hochwertigsten Natursalze der Welt, zum Brotbacken zu verwenden. Die Sole stammt aus einem 800 Meter tief in der Erde liegenden Reservoir mit 220 Millionen Jahre altem Urmeerwasser. Der hohe Mineralisierungsgrad von 31,8 Prozent macht die Sole so besonders wertvoll. Das aus der Sole gewonnene Salz hat einen Natriumchlorid Gehalt von 91,5 Prozent, was bedeutet, dass 8,5 Prozent der Inhaltsstoffe wertvolle Mineralien und Spurenelemente sind. Zum Vergleich dazu, Kochsalz hat lediglich einen Mineralien Anteil von 0,1 Prozent. Kochsalz sollte man aus jedem Haushalt verbannen.

Das Grönemeyer-Urmeer-Salz, Natur pur, ist zu haben: als Blüten-Salz (Rose, Malve, Kornblume, Blütenmix und andere mehr), als Flüssigsalz, Zitronensalz und ... und ... und .... Sie möchten mehr wissen, dann klicken Sie einfach mal bei www.salvital.net rein. Sie werden staunen, was „Sal Vital“ alles zu bieten hat. Es lohnt sich! Sie können das Salz auch per Internet bestellen. Aber auch gute Bio-Läden bieten das Sal Vital-Urmeer-Salz an.

Auf der HBB-Videothek können Sie sich einen Video-Clip anschauen.

Salz ist gesund!

Und nicht selten ist aus dem Volksmund zu hören, dass Salz schädlich sei. Weit gefehlt, das beweisen viele Untersuchungen. Wie von Frau Dr. Martina Heer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Köln-Porz, bei einem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung in Mannheim zu hören war, sei das Salzsparen nicht unbedingt gesund. Pauschale Empfehlungen zum Salzsparen bei der Ernährung sei medizinisch nicht gerechtfertigt. Im Gegenteil, ein hoher Salzkonsum gefährde die Gesundheit in aller Regel nicht, während ein zu geringer Salzkonsum durchaus problematisch werden könne. Denn der menschliche Organismus verfüge - entgegen der gängigen Lehrmeinung - offenbar über Möglichkeiten, überschüssiges Salz im Körper zu speichern, ohne dass dazu Flüssigkeit im Gewebe eingelagert werden müsse. Der menschliche Körper verfüge nach ihren Worten über eine Art Salzspeicher, was erklärt, warum auch bei erhöhtem Salzverzehr bei der Mehrzahl der Menschen der Blutdruck nicht ansteige. Dies sei nur bei Hochdruckpatienten der Fall, die aufgrund einer genetischen Veränderung salzsensitiv reagieren, denen also offensichtlich dieser körpereigene Salzspeicher fehle.

Von Professor Dr. Karl-Ludwig Resch aus Bad Elster Weiter ist zu hören, dass aber Salzsensitiv nur jeder fünfte Hochdruckpatient regiere. Dass es nicht unbedingt gesund sei, beim Salz zu sparen, machte der Mediziner am Beispiel älterer Menschen deutlich. Diese ernähren sich häufig salzarm, was erhebliche gesundheitliche Probleme nach sich ziehen könne. Denn ein zu geringer Salzverzehr kann Studien zufolge den Stoffwechsel ungünstig beeinflussen und die Gefahr von Herz-Kreislaufkomplikationen steigern. Den älteren Menschen drohen bei salzarmer Kost zudem erhebliche Störungen des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes, betonte der Mediziner.

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Wir empfehlen von der HBB-Redaktion ganz einfach, mal bei der BKK reinzuschauen. Dort erfahren Sie eine breite Palette über die Gesundheit, so auch über alte Hausmittel, die seit Omas-Zeiten den Menschen helfen!

Klicken Sie einfach mal auf das Zwiebel-Foto!

Für ein gesundes Leben – aktuelle Videos unter www.bkk-webtv.de

Psychologin von Zitzewitz: „Die Menschen sollten sich nicht nur auf das ‘Aus’ konzentrieren“

Die Bonner Diplom-Psychologin, Monika von Zitzewitz (Foto), bietet eine breite Palette ihrer Arbeit an. Zu den Schwerpunkten zählen Partnertraining, Mobbing-Beratung, Antistress-Training und nicht zuletzt die Lebens- und Lebensqualitätsentwicklung.
HBB: Umfragen haben ergeben, dass es hierzulande mehr Pessimisten als Optimisten gibt. Man sagt, dass die Optimisten aufgrund ihrer positiven Einstellung länger leben. Was sagen Sie dazu? Gibt es darüber genaue Erkenntnisse?
Monika von Zitzewitz: Es wurde herausgefunden, dass Optimisten in der Tat eine längere Lebensdauer haben als Pessimisten. Jeder kennt den Spruch: „Was ist der Unterschied zwischen Optimisten und Pessimisten?“ Optimisten sagen: „Das Glas Wein ist halbvoll“ und freuen sich darüber. Pessimisten sagen: „Das Glas ist halbleer“ und werden trübsinnig. Optimisten nehmen immer auch die schönen Seiten des Lebens wahr. Sie bleiben in ihren Problemen nicht stecken, sondern sie entwickeln Ideen zu ihrer Lösung. Sie erleben auftretende Schwierigkeiten eher als Herausforderung, diese zu lösen. Dadurch entsteht das Gefühl, dem „Schicksal“ nicht hilflos ausgeliefert zu sein und aus eigener Kraft einen positiven Einfluss auf den Verlauf ihres Lebens nehmen zu können. Das fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden. Pessimisten sagen von vornherein: “Ich kann sowieso nichts ändern.“ Sie geben sich auf und bleiben dauerhaft „im Würgegriff“ ihrer Probleme. Dieser Dauerstress macht krank.
HBB: Mit welchen Mitteln kannman seine Lebensqualität auf einfachem Wege steigern? Was raten Sie?
Monika von Zitzewitz: Aus dem, was ich gerade geschildert habe, ergeben sich ganz von selbst einfache Wege zur Steigerung der Lebensqualität. Entscheidend ist, die einseitige, negative Sichtweise der Probleme zu verändern, denn in jedem Schlechten liegt auch etwas Gutes. Wo Schatten ist, gibt es auch Licht, denn ohne Licht können wir den Schatten nicht erkennen. Mit anderen Worten, fragen Sie sich immer wieder, was ist das Gute vom Schlechten? Das Gute ist immer da. Sie brauchen es nur „aufzustöbern“. Ich empfehle meinen Klienten, ganz gezielt mehr auf die kleinen schönen Ereignisse eines Tages zu achten und sie sich täglich kurz zu notieren. Beispielsweise ein Mensch, der Sie freundlich angelächelt hat, ein Nachbar, der Ihnen in einer Notlage geholfen hat, der Hund, der Schwanz wedelnd auf Sie zukommt, Ihr Partner, der Ihnen anerkennend sagt, dass ihm das Mittagessen heute besonders gut schmeckt oder das Kind, das Sie als Mutter umarmt und sagt: “Ich hab´dich so lieb.“ Und vieles mehr. Sie werden Staunen wie viele kleine Glücksmomente in Ihrem Alltag verborgen sind. Machen Sie sich diese Momente täglich immer wieder bewusst und freuen Sie sich, dass Sie diese kostenlosen Schätze Ihres Alltags geborgen haben. Lachen Sie öfter, dann erleben Sie Ihre Probleme nicht mehr ganz so erdrückend und entwickeln eher gute Ideen für mögliche Lösungen. „Lachen ist die beste Medizin.“ Das ist inzwischen bewiesen! Das Wichtigste aber ist, dass Sie sich selbst akzeptieren und achten, auch ohne etwas Besonderes geleistet zu haben. Jeder Mensch, ist so wie er ist, wertvoll, auch Sie! Machen Sie sich Ihre Werte bewusst, dann werden Sie auch von anderen positiver wahrgenommen und erhalten mehr Zuwendung. Meiden Sie Pessimisten! Deren miese Stimmung ist hoch ansteckend. Das blockiert Ihre Motivation, Ihre Lebensqualität erfolgreich zu verbessern. Ziehen sie sich nicht jede Horror-Sendung im Fernsehen rein. Machen Sie eine „Fernseh-Diät“. „Erlaubt“ sind Sendungen, die Ihnen Spaß und Freude machen und nicht schwer im Magen liegen.
HBB: Viele Menschen leiden unter verschiedenen Ängsten, gerade in einer Zeit, wo immer mehr Arbeitsplätze abgebaut werden und zum Ärger der Menschheit die Ein-Euro-Jobs Hochkonjunktur feiern. Viele der Bürgerrinnen und Bürger leiden insbesondere unter Existenzängsten. Sie schlafen kaum noch und sind dadurch in jeder Hinsicht leistungsschwach geworden. Was können solche Menschen tun, um wieder normal leben zu können? Gibt es da eine Hilfe durch Ihren Berufsstand?
Monika von Zitzewitz: Da gibt es eine große Vielfalt möglicher psychologischer Hilfestellungen.
Die Menschen sollten sich nicht nur auf das „Aus“ konzentrieren, weil sie dadurch immer schwächer werden, sondern sich fragen: “Welche neuen Möglichkeiten kann ich mir eröffnen?!“ Das ist aber im Alleingang in schwer wiegenden Krisen problematisch. Man braucht dann auch Impulse von außen, um neue Möglichkeiten für sich entdecken zu können. Bei akuten Lebenskrisen, ist es sinnvoll, sich von einem erfahrenen und einfühlsamen staatlich geprüften Diplom-Psychologen beraten zu lassen. Hier lernen sie neue Wege zur Selbsthilfe kennen, können so schneller aus dem „schwarzen Loch“ herausfinden und ihre verlorene Energie zurückgewinnen.
HBB: Sie sind eine erfahrene Psychologin, mit einem breiten Spektrum Ihrer Beratungen. Wie können betroffene Menschen Sie erreichen, um einen Rat einzuholen? Kann man telefonisch mit Ihnen ein Vorgespräch führen, ohne Kostenrechnung?
Monika von Zitzewitz: Selbstverständlich können Rat suchende Menschen ohne Kostenrechnung telefonisch mit mir Kontakt aufnehmen. Da ich aber meistens in einem Gespräch bin und dies nicht einfach unterbrechen kann, sollten Interessenten langsam und deutlich ihren Namen und die Telefonnummer auf den Anrufbeantworter sprechen. Dann rufe ich baldmöglichst zurück. Telefon: 0228-259310.

Internet: www.praxis-vonzitzewitz.de
Die Fragen stellte Chefredakteur Manfred Rademacher.

Zahnarzt Bertram hatte über 20 kleine Gäste eingeladen

MRad. Eine große „Delegation“ mit kleinen Menschen, hatte sich der Bonn-Duisdorfer Zahnarzt Jürgen Bertram eingeladen: Über 20 Kinder des Augustinus-Kindergartens aus Duisdorf waren freudestrahlend in die Bertram-Praxis gekommen. Das ist eigentlich nicht immer so, dass Kinder mit Freude zum Zahnarzt gehen. Aber diesmal blieben Bohrer und sonstige „Werkzeuge“ im Verborgenen, denn es war für die Kleinen eine reine Informationsveranstaltung angesagt. Mit großem Einfühlungsvermögen für die Kinderschar klärte die Mitarbeiterin der Praxis, Zahra Afkhami, die Kinder über gute Zahnpflege auf. Dabei sprach sie insbesondere die Risiken von zuckerhaltigen Getränken und Speisen an. Aber auch das richtige Zähneputzen gehörte zu ihrem Info-Programm. Hörte man in die Runde der Kinder, da kam man zweifelsohne ins Staunen, was sie schon alles über gute Mundhygiene wussten. Die Mehrzahl der Kinder meinten, dass man sich drei Mal am Tag die Zähne putzen müsse, morgens, mittags und abends. Nach dem abendlichen Zähneputzen dürfe man keine Süßigkeiten mehr essen, so war von einem Mädchen zu hören. Große Zustimmung vom Zahnarzt Bertram und seiner Mitarbeiterin Afkhami. Aber auch von allen anderen Kindern.

Solche Besuche für die Kinder habe er schon öfters durchgeführt, so war zu hören. Bertram: „Sehr häufig kommen die Kinder schon zum ersten Zahnarztbesuch ängstlich in die Praxen. Wir wollen sie spielerisch mit der Zahnarztpraxis vertraut machen.“ Und das ist ihm jedes Mal bestens gelungen.

Jürgen Bertram, der seit Jahrzehnten auf den Kap Verden arme Leute versorgt, die sich keinen Zahnarzt leisten können und unter großen Zahnproblemen leiden, ist dort nicht mehr wegzudenken. Aber auch nicht in Duisdorf, wo er sich als Spender oftmals eingebracht hat und noch immer aktiv ist, gehört er zu jenem Personenkreis, der sich auch um die Menschen Gedanken macht, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Kürzlich erst hat er eine große Kaffee-Ladung der „Bonner Tafel“ zur Verfügung gestellt, die damit arme Rentnerhaushalte versorgt hat. Seine Spenden reichen vom Bollerwagen und Roller für einen Kindergarten und Spielbälle für einen Fußballverein. Wie von ihm zu hören ist, wird er sich weiterhin im sozialen Bereich mit manchem Euro einbringen.

Hätten wir einen Orden zu vergeben, dann würde Jürgen Bertram auf der Vergabeliste ganz oben stehen!

VR-Bank-Stiftung spendete für den Verein „Hilfe für Psychisch Kranke“

MRad. Von der inzwischen sehr bekannten Stiftung der VR-Bank Bonn für die Regionen der Bank-Filialen, wurde kürzlich in der Duisdorfer Bank-Hauptgeschäftsstelle ein Scheck in Höhe von 7.500 Euro an den Bonner Verein „Hilfe für Psychisch Kranke“ überreicht. Frau Dr. Monique Rüdell (2.v.l.), Vorsitzende des Stiftungsrates, hat zusammen mit ihrer Stellvertreterin, Kläre Limbach (links), zur Freude des langjährigen Vorstandsmitgliedes Edgar Holzer (2.v.r.) und dem Pressesprecher des Vereins, Uwe Flohr (rechts), den Scheck überreicht. Von diesem Geld wurde eine umfangreiche Aufklärungsbroschüre erstellt, die sowohl Basiswissen, notwendige Aufklärungsarbeit und weitergehende Informationen, auch wichtige Kontaktadressen vermittelt.

Zu Beginn des Pressegesprächs bei der VR-Bank erläuterte die Marketingleiterin der Bank, Erika Lägel, die Aufgaben der Stiftung und ließ die Journalisten wissen, dass die Projekte in erster Linie im Kinder- und Jugendbereich liegen. Die Vorsitzende des Stiftungsrates, Dr. Rüdell, betonte: „Es sollen keine Kleckerbeträge gezahlt werden“.

Die beiden Vorstandsmitglieder des Bonner Vereins „Hilfe für Psychisch Kranke“, Edgar Holzer und Uwe Flohr, erläuterten die umfangreichen Aufgaben des Vereins, der seit 25 Jahren von vielen Betroffenen in Anspruch genommen wird. Die psychischen Erkrankungen, bei denen es um Aufklärung der Zusammenhänge von Drogenkonsum und psychischen Erkrankungen von jungen Menschen geht, habe die Stiftung besonders angesprochen, wie von Frau Rüdell zu hören war.

Der Verein will die Möglichkeiten moderner Therapien breiter bekannt machen und darauf hinweisen, dass eine fachärztliche Behandlung wichtig sei. Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Holzer betont: „Erfahrungsgemäß haben Eltern und Lehrer häufig einen schlechteren Zugang zu jugendlichen Erkrankten als gleichaltrige Mitschüler. Letzteren fällt es leichter sich auf das schwierige Thema einzulassen, Kontakt zu halten und eventuell zu helfen. Diese Erkenntnisse haben uns zur Initiierung des Schulprojektes veranlasst. Seit 2001 haben wir in Zusammenarbeit mit erfahrenen Psychiatern der Rheinischen Kliniken Bonn sieben Informationsveranstaltungen für Schüler und Lehrer der Mittel- und Oberstufe in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis durchgeführt. Gemessen am Bedarf und der steigenden Anzahl von betroffenen Jugendlichen ist diese Zahl zu gering. Unser primäres Ziel ist es, durch weitere Kontakte zu Schulen in der ganzen Region das Projekt auszuweiten. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir die Broschüre. Psychische Erkrankungen bei jungen Menschen' erstellt, die sich an Schüler, Lehrer, Eltern, Schulpflegschaften, Verbände, Schulämter und an eine interessierte Öffentlichkeit wendet.“

Weitere Infos über www.hfpk.de

Viel mehr als nur ein Fahrdienst beim Verein für

Behindertensport Bonn/Rhein-Sieg

15 Fahrzeuge und 30 Fahrer sind ständig im Einsatz, um rund 300 Personen wöchentlich in Bonn und Umgebung zu Reha-Sportgruppen, zu ambulanten Behandlungen, zu Bonner Werkstätten, zu Freizeitaktivitäten und vielem mehr zu befördern. Bei den Fahrgästen handelt es sich sowohl um Rollstuhlfahrer, Senioren, neurologische Patienten, als auch körperlich und  geistig Behinderte oder auch Kinder. Der  Fahrdienst des vfb ist aber keinesfalls ein reines Beförderungsunternehmen, sondern viel mehr ein sozialer Dienstleister, der seinen Fahrgästen ihre Mobilität wiedergeben und damit die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen möchte. Begleitung und Hilfe auf dem Weg zum Fahrzeug, Betreuung während der Fahrt, Tragen von Gepäck, Hilfe beim Anlegen von Jacken und Mänteln und vieles andere mehr, ist für die Fahrer selbstverständlich.

Neben großem Engagement, Freude an ihrer Tätigkeit und Zuverlässigkeit, verfügen die Fahrer des Vereins für Behindertensport Bonn/ Rhein Sieg e.V. über medizinische Grundlagenkenntnisse, Wissen über behinderungsspezifische Problemstellungen und auch über vorschriftgemäße Befestigung und Sicherung von Fahrgästen. Dieses Wissen wird in mehrfach jährlich stattfindenden Fortbildungen, geleitet von erfahrenen Ärzten und Rettungssanitätern, aufgefrischt und ergänzt. Damit steht zu jeder Zeit auch eine fachliche Betreuung zur Verfügung. Am 5. Juli steht eben eine solche Schulung beim vfb für die Fahrer an. Themenschwerpunkt wird die angemessene Reaktion bei Angstattacken, bei aggressivem Verhalten gegenüber Dritten und sich selbst, bei akuten Psychosen, Schreiattacken, Spasmen und Anfallsleiden sein.

Durch dieses umfassende Spezialangebot für stark mobilitätseingeschränkte Bonner Bürger leistet der Verein für Behindertensport Bonn/ Rhein-Sieg e.V. unter anderem einen Eigenbeitrag zur Entlastung des Behindertenfahrdienstes der Stadt Bonn.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle des vfb, Hans-Böckler-Str. 16, 53225 Bonn, Tel.: 0228/40367-21 (Ansprechpartnerin: Nadja Hirz) oder unter www.vfb-bonn.de.

Bialas unterstützt

schulischen Sanitätsdienst

MRad. Als Thomas Bialas, Inhaber des Duisdorfer Sanitätshauses in der Rochusstraße, nahe des Duisdorfer Rathauses, von der Einrichtung des Schulsanitätsdienstes am Helmholtz-Gymnasium in der Mai-Ausgabe des HBB las, hatte er spontan über unsere Redaktion Hilfe angesagt. Denn er hält diese Einrichtung für eine Besonderheit, gerade an Schulen, die gefördert werden müsse. Und überhaupt: Bialas zeigte sich vom Einsatz der Schülerinnen und Schüler des Helmholtz-Gymnasiums sehr beeindruckt, dass sich 24 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10, 11 und 12 an dieser Schulsanitätsdienst-Aktion beteiligen. Der sympathische Geschäftsmann Thomas Bialas war auch voll des Lobes über die Ausbildung des Malteser Hilfsdienstes zum Schulsanitäter. Nicht zuletzt erwähnte er lobend die Verantwortlichkeit für diese Einrichtung und Koordination des Schulsanitätsdienstes am Duisdorfer Helmholtz-Gymnasium durch Evelyn Schnabel, die sich zusammen mit dem Förderverein sehr stark für die Sanitätsbelange einsetzt. Wie von Schülerin Schnabel zu hören war, haben die ausgebildeten Schulsanitäter schon mehrmals Hilfe leisten müssen.

Die Schülerbeauftragte des Gymnasiums, Cathrin Schnabel, war sichtlich erfreut, als Thomas Bialas (Foto) ein hochwertiges Blutdruckmessgerät für den Sanitätsdienst des Helmholtz-Gymnasiums überreichte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zahnarzt Bertram: “14 Millionen Deutsche leiden infolge

eines schlechten Kausystems unter großen Schmerzen”

MRad. Sie gehören zum Personenkreis, der über Rückenschmerzen, Tinitus, Hals-, Kopf- und Nackenschmerzen, Migräne, Schulterschmerzen, Ohrensausen, Druckgefühl im Ohrbereich oder Zungenbrennen klagt? Kein Arzt konnte Ihnen bislang helfen? Vielleicht aber Zahnarzt Jürgen Bertram (Foto) in der Duisdorfer Weißstraße. Da taucht die Frage auf: Warum eigentlich soll ein Zahnarzt helfen können?
Der sympathische Zahnarzt Bertram bedient sich einer neuen Methode (Intraoral Pressuredependent Registration), kurz: IPR genannt, zur Diagnose und Funktionsanalyse von Dysfunktionen (gestörte Funktion) und Myoarthropathien. Mit dem IRP-Messsystem wurde eine völlig neue Methode entwickelt, um die richtige Position des beweglichen Unterkiefers zum festen Oberkiefers zu finden und zu fixieren. Dieses ist insbesondere dann wichtig, wenn neuer Zahnersatz, wie beispielsweise Kronen oder Brücken, angefertigt werden sollen. Stimmt diese Zuordnung zueinander nicht, könnte es beispielsweise sein, dass man mit dem neuen Zahnersatz zu früh auf die Gegenzähne beißt. Der Duisdorfer Zahnarzt arbeitet mit Therapeuten und Masseuren zusammen.
“Rund 14 Millionen Deutsche leiden infolge eines schlechten Kausystems unter großen Schmerzen”, betonte Jürgen Bertram. Bertram weiter: "Schmerzen sind häufig das Ergebnis einer Verkettung nacheinander ablaufender Ursachen im menschlichen Organismus". Er betonte, dass zahlreiche Beschwerden auf eine "falsche Bisslage, Veränderungen im Kiefergelenk oder Fehlkontakte der Zähne" zurückzuführen seien. "Ein falscher Biss kann Auslöser zahlreicher Beschwerden sein, bis hin zum Bandscheibenvorfall, ohne das dieses Krankheitsbild ursächlich in Beziehung zu den Zähnen gebracht wird", erklärte Bertram im Gespräch mit der HBB-Redaktion. Gesundheitliche Beschwerden können aber auch aufgrund einer schlecht angepassten Prothese basieren.
Nach Expertenangabe könne man 75 Prozent der Patienten mit einem Dysfunktionssyndrom direkt über zahnärztliche Maßnahmen helfen. In all den vorher genannten Fällen hilft das IPR-Meßsystem dem Zahnarzt die Fehler aufzuspüren und die Therapie darauf auszurichten. Vor der eigentlichen Messung müssen zuerst Abdrücke vom Gebiss genommen und dann im Labor mit Gips ausgegossen werden. Auf den so entstandenen Modellen werden Schablonen angefertigt. In diese werden die eigentlichen Messsensoren eingebaut. In einer zweiten Sitzung wird dann mit Hilfe dieser Schablonen die eigentliche Messung durchgeführt und mit Hilfe der EDV ausgewertet. Anhand dieser Ergebnisse wird die richtige Position der Kiefer zueinander gefunden.
Sollten Sie noch Fragen zu diesem Themenkreis haben, dann können Sie sich vertrauensvoll an Zahnarzt Jürgen Bertram wenden.
Im Internet erreichen Sie Zahnarzt Bertram unter www.zahnarzt-bertram.de oder klicken Sie auf "Visitenkarte".

 

Mobiler Pflegedienst als Ausbildungsträger

in der Altenpflegeausbildung

H.K. Der Mobile Pflegedienst für Duisdorf, Hardtberg und Umgebung „Ein Herz muss Hände haben“ in der Weierbornstraße 7 a  in Bonn-Duisdorf hat seit dem 1. Mai 2005 eine Auszubildende. Heike Radke (22 Jahre) (links) hat ihre Ausbildung zur Altenpflegerin in Kooperation mit dem Fachseminar des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Mobilen Pflegedienst begonnen. Ganz unerfahren ist Frau Radke allerdings nicht, denn sie hat bereits eine 3 ½-jährige praktische Erfahrung in der mobilen Kranken und Altenpflege, in der sie als Pflegehelferin tätig war. Heike Radke hatte ihrem Wunsch entsprechend bereits einen Ausbildungsplatz in einem Bonner Altenheim. Dieses zog aber zur Überraschung aller, die Ausbildungszusage zurück. Zu den Ausbildungsschwerpunkten gehören: 60 Wochen theoretische Ausbildung im Fachseminar für Altenpflege, 96 Wochen praktische Ausbildung, davon: 73 Wochen in der eigenen Einrichtung, 8 Wochen im Altenheim, 8 Wochen in der Gerontopsychiatrie und 7 Wochen in der Geriatrie.

Der Mobile Pflegedienst für Duisdorf, Hardtberg und Umgebung „Ein Herz muss Hände haben“ hat sich vor einem Jahr in Duisdorf in der Weierbornstraße 7a niedergelassen. Wie Schwester Ute Rogge – Welter (rechts) als Pflegeleiterin berichtete, hat sich diese Adresse mitten in Duisdorf als ein sehr guter Standort für den Pflegedienst herausgestellt. Durch die Nähe zum Ortskern Duisdorf ist er für jedermann schnell und einfach erreichbar. Viele Pflegedienste tun sich schwer, die Rolle als Ausbildungsbetrieb anzunehmen. Gegenüber von Trägern stationärer Einrichtungen können sie die Ausbildungskosten nicht in die Vergütung der Pflegekosten mit einrechnen, sondern sind alleine durch den Ausbildungsbetrieb zu tragen. Diese Kosten belaufen sich jährlich auf einen nicht refinanzierbaren Betrag von rund 12.000 Euro. Wer aber selber ausbildet, gestaltet aktiv die Personalplanung seines Betriebes. Auszubildende wachsen in den Betrieben von Anfang an in die besonderen Bedingungen der ambulanten Versorgung hinein. Das erleichtert und verkürzt die Einarbeitungszeiten. Es sichert die Kontinuität der Zusammenarbeit mit dem pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen. Ausbildung ist auch Qualitätsentwicklung, weil es einen stetigen Austausch zwischen Theorie und Praxis gibt. Die ambulante Pflege wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Dabei unterscheidet sie sich von der stationären Pflege unter anderem dadurch, dass die Pflegekraft mit der beim Hausbesuch vorgefundenen Situation erst einmal auf sich allein gestellt ist. Damit muss sie zu Recht kommen. Das stellt komplexe Anforderungen an ihre fachliche und soziale Kompetenz. Der Mobile Pflegedienst will seinem Konzept treu bleiben: „Ein Herz muss Hände haben“, die Zuwendung und Betreuung der pflegebedürftigen Personen steht im Vordergrund. Unterstützt wird der Mobile Pflegedienst auch tatkräftig durch den Sohn der Pflegeleiterin, Alexander Rogge. Er ist ausgebildeter Masseur, medizinischer Bademeister verabreicht medizinische Fußpflege und viele andere Leistungen. Mit seiner mobilen Massagebank kommt er auch ins Haus und ist sehr flexibel in seinen Arbeitszeiten. Er ist zu erreichen unter 0171 – 95 28 216.

Für Spenden ist der Mobile Pflegedienst „Ein Herz muss Hände haben“ jederzeit dankbar. Wer spenden möchte kann dieses bei der VR-Bank Bonn-Duisdorf eG, Konto Nr. 6403308011, BLZ 38160220, tun.        

 

Für Sie schreibt Apotheker und Chemiker Dr. Harald Freieck der
Engel-Apotheke in Bonn-Duisdorf

Bereits 12 Millionen Deutsche

leiden unter Heuschnupfen

Die Nase läuft, die Augen jucken, das Atmen fällt schwer: Mit den wärmeren Tagen nehmen die Beschwerden bei Heuschnupfen-Patienten zu. Eine Pollenallergie ist aber nicht nur lästig, sondern kann auch zu gefährlichem Asthma führen. Wer sich davor schützen will, muss besonders im Frühjahr und Sommer Verhaltensregeln beachten. Medikamente können das Leiden stoppen oder zumindest lindern.
Die erste und wichtigste Maßnahme ist die Vermeidung des Kontaktes mit den allergieauslösenden Pollen. Allergiker sollten nur in den Abendstunden die Wohnräume lüften, sich vor dem Schlafengehen die Haare waschen und bei geschlossenem Fenster schlafen. Beim Aufenthalt im Freien sollte auf Pollenflugvorhersagen geachtet werden, zumal sich die Flugzeiten des Blütenstaubs in den vergangenen Jahren verändert haben.
Die zweite Möglichkeit besteht darin, lindernde Medikamente gegen die Symptome der Allergie zu verwenden. Zu den Mitteln zählen beispielsweise Antihistaminika. Diese blockieren die Histamine, die Schuld an tränenden Augen und juckender Nase sind. Im Gegensatz zu früher wirken sie nicht mehr ermüdend, da neuere Wirkstoffe wie Cetirizin oder Loratidin nicht mehr ins zentrale Nervensystem gelangen. Antihistaminika werden vorrangig in Tablettenform eingenommen. Die Wirkstoffe finden sich aber auch in Augentropfen, Nasensprays und Gels.
Eine weitere Therapiemöglichkeit stellen Mastzellstabilisatoren, z. B. Cromoglicinsäure und Nedocromil dar. Diese findet man häufig in Nasensprays oder Augentropfen. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass diese Mittel viermal täglich angewendet werden müssen und die Wirkung erst mit eine Verzögerung von einigen Tagen eintritt. Daher kann man in den ersten Tagen, jedoch maximal eine Woche lang, zusätzlich ein abschwellendes Nasenspray verwenden.
Moderne Cortisonsprays, werden scheinbar gut vertragen. Sie unterdrücken die Entzündung der Schleimhaut, ohne in den Blutkreislauf zu geraten, sollten aber nur in schweren Fällen und über kurze Zeit eingenommen werden.
Viele Allergologen betrachten die Hyposensibilisierung als die beste Methode, um das Übel an der Wurzel zu packen. Dabei wird dem Patienten etwa drei Jahre lang sein Pollenallergen in steigender Dosis gespritzt. Diese Methode ist bei etwa siebzig Prozent der Betroffenen erfolgreich, wenn der Heuschnupfen noch nicht lange besteht, nur wenige verschiedene Pollen dafür verantwortlich sind und noch keine Folgeschäden wie Asthma aufgetreten sind.

Sanitätshaus Bialas -

Ein Fachgeschäft für moderne Orthopädie

Ein Fachteam berät Sie: Gabriele Hesse, Meisterin der Orthopädischen Technik, Thomas Bialas, Orthopädiemechaniker- und Bandagisten-Meister, Yvonne Pfeiffer, Auszubildende(v.l.).

H.K. Das Sanitätshaus Bialas in Bonn-Duisdorf in der Rochusstraße 149 bietet ein volles Programm zur Gesunderhaltung. Das Angebot umfasst ein weites Spektrum an orthopädischen Leistungen. Von der Orthopädie-Technik mit Schuheinlagen, Prothesen und Orthesen bis hin zur Lymphatischen Versorgung, Krankenpflege- und Reha-Artikel sowie Magnetschmuck. Aber auch der Venenscheck und das Nordic-Walking sind im Programm und der Zulauf ist sehr groß, besonders im Nordic-Walking.
Thomas Bialas und sein Team aus kompetenten Fachkräften, beraten und unterstützen die Kunden in allen Fragen der orthopädischen Versorgung. "Die Mitarbeiter werden ständig geschult und seien somit immer auf der "Höhe der Zeit", sagte der Orthopädiemechaniker- und Bandagisten-Meister, Thomas Bialas. "Zwei Mitarbeiterinnen haben eine Zusatzqualifikation als Venentrainerin. Und da eine Venentrainerin jetzt auch Nordic-Walking-Trainerin ist, bietet das Sanitätshaus jetzt auch diesen speziellen Kurs an", betonte Bialas. An einem zweiten Schnupperkurs kann man kostenlos am 18.März 2005, Treffpunkt um 11 Uhr, vor dem Sanitätshaus teilnehmen. Sogar die Walking-Stöcke werden zur Verfügung gestellt. Eine kurze Anmeldung wird erbeten während der Geschäftszeit unter der Telefon Nummer 02 28 - 61 46 64 oder direkt bei Frau Ulrike Nöger, Telefon 0178 - 4 59 92 70.
Eine der vielen Volkskrankheiten ist das Venenleiden. Allein in Deutschland leiden über 20 Millionen Menschen darunter. Durch die Computer gestützte Messung können Venenprobleme rechtzeitig erkannt werden und helfen dem Arzt bei der Diagnose. Die Mitarbeiter von Bialas geben den Kunden gerne Tipps und Anregungen zu einer speziellen Venen-Gymnastik.
Der Meister-Betrieb Bialas verfügt über eine eigene Werkstatt, wo Schuheinlagen, Prothesen, Stützapparate und anderes mehr maßgenau angefertigt werden. Er ist von allen Krankenkassen zugelassen und berät die Kunden auch gerne über die Veränderungen durch die Gesundheitsreform. Kompressionsstrümpfe werden berührungslos mit einem Perometer vermessen, sodass sie passgenau und weder zu weit noch zu eng sind. Auch bei der anderen Volkskrankheit Rückenbeschwerden weiß dieser Meisterbetrieb Rat. Um dieses Leiden zu verhindern oder zu beseitigen, werden Stütz-, Sitz- und Schlafkissen sowie besondere Matratzensysteme von "Tempur" angeboten. "Die wohltuende Wirkung dieser Matratzen kann man testen", sagte Bialas, "wir verleihen die Tempur-Matratzen auch, damit unsere Kunden den Unterschied zu herkömmlichen Matratzen auch selber feststellen können".
Für den Wellness-Bereich bietet das Sanitätshaus jetzt auch Magnet-Schmuck an. Er soll die Blutzirkulation verbessern und dadurch Schadstoffe schneller abbauen sowie den Heilungsprozess beschleunigen. Das Sanitätshaus Bialas liegt ganz in der Nähe des Hardtberger Rathauses in der Rochusstraße 149 in Bonn-Duisdorf. Es ist unter der Telefonnummer 02 28 - 61 46 64 oder Fax Nr. 02 28 - 62 89 09 zu erreichen. Die Geschäftszeiten sind montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr. Mittwochs ist es von 9 bis 13.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Schauen sie mal rein, ein freundliches und kompetentes Team berät sie in allen Fragen der orthopädischen Versorgung. Ein weiteres Geschäft des Sanitätshauses Bialas befindet sich in Meckenheim, Am Neuen Markt 25, Telefon 022 25 - 18 020.

Indianer-Tee ist ein gutes Mittel für Ihre Gesundheit

Seit Jahrhunderten verwenden die Guarani-Indianer, wie auch die Medizinmänner anderer Stämme, die Lapacho Baumrinde, zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit. Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte und durch eine konsequente Anwendung, durchgreifende Darmentgiftung und Leberentgiftung.
Was enthält Lapacho? Weltweit haben Wissenschaftler Lapacho auf seine Inhaltsstoffe analysiert und die Wirksamkeit an zivilisierten Menschen geprüft.
Dabei wurden folgende, zum Teil seltene Mineralsalze und Spurenelemente, in einer verblüffenden Kombination und Konzentration gefunden: Calcium, Magnesium, Phosphor, Zink, Chrom, Silizium, Magnan, Molypdän, Kupfer, Eisen, Kalium, Natrium, Kobalt, Gold, Silber, Bor, Strontium, Barium, Nickel. Außerdem entdeckte man eine seltene Kombination von zwei antibiotisch wirkenden Substanzen, nämlich Lapacho und Xiloidin.
Wie von den Experten zu hören ist, soll der Indianer-Tee auch gegen Krebs helfen.

"Gesunde Nahrung ist die beste Medizin" 

HBB. Hilfe, meine Tochter wird immer dicker! Solche Aussagen hört man immer wieder in der heutigen Zeit. Oder: Ich esse ja kaum was und trotzdem nehme zu. Verschwiegen wird dabei die Flasche Bier am Abend, der Rotwein in hoher "Dosis" oder auch das Likörchen, bis die Flasche leer ist.
Bei jungen Leuten, bei der Tochter im zarten Alter von sechs, sieben Jahre oder älter, machen es nicht selten die Chips beim Fernsehen, so ganz nebenbei die Cola, wenn die Freundin oder der Freund zu Besuch ist.
Die bekannte Bonner Heilpraktikerin Marion Lee haben wir gefragt, was sie an Ernährung der Menschheit für wichtig halte. Ihr Leitspruch ist der ungeschriebene Grundsatz: "Zurück zur Natur - gesunde Nahrung ist die beste Medizin!"
Wollten wir alle ihre Tipps hier aufschreiben, dann könnten wir eine Sonderausgabe herausbringen. Denn die erfolgreiche Heilpraktikerin, die bei ihren Patienten in vielen Krankheitsfällen neben ihrer Behandlungen auch die Ernährung umstellt, schwört auf gesunde Ernährung.
Überrascht waren wir, als Frau Lee gerade das Obst und Südfrüchte ansprach. So stellte sie den therapeutischen Nutzen der Äpfel heraus. Ein alter Reim sagt: "Ein Apfel, gegessen kurz vor der Nacht, hat manchen Arzt zum Bettler gemacht!"
Äpfel können beispielsweise ein gutes Herzmittel, senkt dazu noch den Cholesterinspiegel im Blut, und soll blutdrucksenkend sein. Sie sollen auch hemmende Stoffe gegen Krebs enthalten, was bei Tierversuchen erfolgreich war. Und wer viel Apfelsaft trinkt, der könne damit infektiöse Viren abtöten.
Zwei bis drei Äpfel am Tag können nach einiger Zeit, wie schon erwähnt, den Cholesterinspiegel im Blut senken.
Nicht umsonst wird der Apfel im amerikanischen Volksmund der "König der Früchte" genannt. Wie von Frau Lee zu hören war, sei das Apfelessen auch gut gegen Gicht, Rheuma, Gelbsucht und allen Leber- und Gallenblaseerkrankungen. Sogar bei nervösen Erkrankungen wirkt der Apfel Wunder. Sie weist auf die griechische Mythologie hin, wo die Äpfel wie Honig schmeckten und alle Krankheiten durch die Äpfel geheilt worden seien.
Äpfel seien auch gut bei der Gewichtsreduzierung, weil ganze Äpfel den Glukosespiegel im Blut eine Zeit lang konstant halten, sättigen sie auch stärker als vergleichbare Kohlehydratkalorien aus Apfelsaft oder Apfelmus. Was ganz wichtig ist: Den Apfel gut abwaschen und ihn auf jeden Fall mit der Schale essen, denn sie ist besonders reich an Pektin, das sich zur Senkung des Cholesterinspiegels, des Blutdrucks oder zur Stabilisierung des Blutzuckers erwiesen haben soll.

                                                     

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