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Bonn nicht vorbildlich: Rettungshunde werden

mit der Hundesteuer belastet

Spricht man Vereinsvorsitzenden, dann kommt oftmals der Ausspruch: Uns fehlt der Nachwuchs! So auch bei der vorbildlich geführten Rettungshundestaffel Bonn/Rhein-Sieg. Aber nicht allein fehle der Nachwuchs, sondern auch die Finanzen. Denn die Mitglieder des Vereins müssen alles selber tragen: die Fahrten zu den Übungs- und Einsatzplätzen. Dazu kommen die Futterkosten und nicht zuletzt auch die entsprechende Bekleidung.
Dieser Verein mit seinen ausgebildeten Rettungshunden wird auch noch in Bonn mit der Hundesteuer belastet, was beispielsweise in Troisdorf nicht der Fall ist. Dort sind Rettungshunde, so auch Blindenhunde steuerfrei. Vorbildlich, eine gute Einrichtung zum Wohle der gesamten Menschheit, Herr Oberbürgermeister Nimptsch! Sollten Sie auch einführen! Die Vereinsmitglieder würden sich freuen, wenn die Stadt Bonn die Hundesteuer für rund 25 Hunde erlassen würde. Fast 140 Euro jährlich ist ein stolzer Betrag! Und der soll auch noch erhöht werden. Denn schließlich dienen die Vereinsmitglieder mit ihren Vierbeinern einer guten Sache und retten Menschenleben. Hut ab vor den Teams der Rettungshundestaffeln, die nicht allein „gebündeltes Bares“ für eine hervorregende Arbeit investieren, sondern auch noch ihre Freizeit opfern. Je nach Einsatzzeit wird auch noch die Urlaubszeit in Anspruch genommen.
Wer da denkt, dass sich Sponsoren die Türklinke bei der Rettungshundestaffel in die Hand geben, der irrt sich mächtig.
Wer diese hervorragende Einrichtung, die Menschenleben rettet, zu schätzen weiß, und ein paar Euro übrig hat, der überweist bitte dieser in unserer Gesellschaft herausragenden „Truppe“ auf das Konto der Raiffeisenbank Rheinbach-Voreifel, Rettungshundestaffel Bonn/Rhein-Sieg, KontoNr. 10 10 18 30 10, BLZ: 370 696 27, seinen Obolus. Schon jetzt ein großes Dankeschön an alle Spender!
Hier können Sie sich

einen Video-Clip anschauen.                                                                                                  Manfred Rademacher

Deutschlands „Freiheitsstatue“ Westerwelle

bricht immer mehr weg

Vorbei sind die Zeiten des Übermuts vom FDP-Chef Westerwelle, der mit geschwollener Brust vor laufenden Kameras lauthals verkündete, dass er die „Freiheitsstatue der Bundesrepublik Deutschland“ sei. Peinlich, dieser Auftritt, ja geradezu lächerlich. Er setzte noch einen seiner Überheblichkeiten oben drauf, in dem er in Richtung der Medien unter dem lauten Beifall der FDP-Delegierten meinte: „Ihr kauft mir den Schneid nicht ab.“ Zugleich bekräftigte er die Entschlossenheit, weiter Vertreter der Wirtschaft auf seine Auslandsreisen mitzunehmen. Will Westerwelle mit dem Kopf durch die Wand? „Freiheitsstatue“ Wester welle bricht immer mehr weg! Wann wirft dieser Mann das Handtuch?
Was bis heute keiner in der Öffentlichkeit versteht, dass Westerwelle und Co vor der Bundestagswahl groß krakelten, dass sie eine Steuererleichterung für die Bürgerinnen und Bürger realisieren wollten. Die Partei der Besserverdienenden, an der Spitze Guido Westerwelle, hat alles das, was sie vor der Wahl versprochen hat, nicht gehalten. Nur Lügen verbreitet! Diese Partei ist abgehoben und will mit den Wählerinnen und Wählern aus dem Volk nichts zu tun haben. Beweis: Steuererleichterung für die Hoteliers, aber nicht für Otto Normalverbraucher. Man bedenke nur, was dieser FDP-Gesundheitsminister Rösler bei der sogenannten Gesundheitsreform, die ja keine ist, verzapft hat. Der kleine Mann muss zahlen! Und die CDU macht mit, was der FDP-Mehrheitsbeschaffer an Mist produziert. Fast ein Jahr lang haben sich CDU/CSU und FDP in aller Öffentlichkeit gestritten. Das Regieren fiel flach! Armselig! Werdet aufrichtig volksnah, ihr FDPler!
Die FDP hat noch immer nicht erkannt, dass sie nur punkten kann, wenn sie sich dem Volk zuwendet und endlich mal etwas für die Menschen hierzulande tut. Herr Westerwelle, kommen Sie endlich mal runter vom hohen Ross. Sie sollten ehrlich sein: Sie können es nicht! Ihre Sprüche will kein Mensch hören! Bleiben Sie einfach mal auf dem Teppich!
Die FDP kann sich nicht durchsetzen bei einer Angela Merkel, die im wahrsten Sinne des Wortes die Hosen an hat und auch den eigenen Leuten sagt, wo es lang geht. Bestes Beispiel: Umweltminister Röttgen, den sie als kleinen dummen Lackel in der Öffentlichkeit blamierte.
Die Menschen wollen keine Schaukel-Politik! Erst die Kraftwerksverlängerung und dann kurz vor der beiden Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz die große Wende: Für drei Monate die Atomkraftwerke abschalten! Welch ein Witz! Meinen denn wirklich die CDU/CSU- und FDP-Politiker, dass die Menschen heutzutage dumm sind? Dieser Brüderle der FDP brachte es doch auf den Punkt: Er bestätigte das Moratorium und wies erläuternd darauf hin, dass „angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen Druck auf der Politik laste und die Entscheidungen daher nicht immer rational seien".
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat recht, wenn er der Bundeskanzlerin Merkel in der Debatte „Kumpanei mit der Atomlobby“ vorwirft. Auch wenn er sagt: “Sie haben Sicherheit gegen Geld getauscht!“
Die Merkel-Regierung geht schweren Zeiten entgegen. Mit großer Sicherheit wird das Misstrauen zwischen den Koalitionspartnern weiterhin wachsen. Die Bevölkerung glaubt Frau Merkel und Westerwelle nichts mehr. Die Quittung hat Merkel und Co bei den letzten Landtagswahlen bekommen.
Frau Merkel war am Wahlabend nicht zu sehen. Ach ja, ist doch der Ministerpräsident Mappus baden gegangen! Was will man mit so einem Mann, der die Kraftwerksverlängerung befürwortet und dann auf den Merkel-Kurs umschwenkt. Aber mit Sicherheit wird dieser Verlierer mit einem Blumenstrauß aus Steuergeldern von der Kanzlerin abgefeiert. Er selbst hat sich ins Abseits gestellt, ein Eigentor geschossen!
Das dicke Ende kommt noch, wenn Angela Merkel die von ihr der Atomindustrie zugesicherte Kraftwerksverlängerung in drei Monaten ganz und gar kippt. Dann nämlich werden die Kraftwerksbetreiber Regressansprüche stellen. Und wer bezahlt die Zeche dieser verfehlten Politik? Natürlich Otto Normalverbraucher, der kleine Steuerzahler!                                                                                                                                   Manfred Rademacher

... heute schon gelebt?
Gut gefrühstückt haste und die Zeitung gelesen. Klasse, da biste ja im Bilde! Haste auch gestern in die Glotze geschaut? War das nicht große Klasse, wie der zu Guttenberg auf die Tränendrüse gedrückt hat? Seine Doktorarbeit sei „als junger Familienvater in mühevollster Kleinstarbeit entstanden und enthält, fraglos Fehler!“ Diese Abkupferei ist peinlich und Emil sagt laut, das sei unverschämt. Der Gipfel war im Bundestag: Dort meinte er doch allen Ernstes, sein Geständnis des Fußnotengesülzes sei „vorbildlich“. Es darf gelacht werden. Mehr als 200 Seiten sind Wort für Wort abgekupfert worden, sogar die Einleitung seiner Doktorarbeit. Natürlich hat er auch die Rechtschreibfehler mit übernommen.
Fritze, ganz ehrlich, wenn du dir so den Doktortitel erschlichen hättest, wärst du glücklich darüber? Biste noch dran, Fritze? Und jetzt ist auch noch rausgekommen, dass er sogar den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages für seine Doktorarbeit hat arbeiten lassen, von hochbezahlen Leuten aus Steuergeldern.
Fritze, jetzt will keiner mehr im Kabinett neben dem Guttenberg sitzen. Weißte warum? Na, weil der immer abschreibt. Weißte, was ich gehört habe, der Guttenberg will in „Wetten, dass ...“ auftreten. Seine Wette: Er könne innerhalb von zwei Stunden eine neue Doktorarbeit ohne Fußnoten über das „Liebesleben der Ameisen“ abschreiben. Sicher soll sein, dass der Guttenberg alle seine Ghostwriter entlassen haben soll, weil die so schlampig gearbeitet und die Fußnoten bei seiner Doktorarbeit vergessen haben. Fritze, wenn du im Internet „Doktorarbeit Guttenberg“ eingibst, weißte was da rauskommt? “summa cum laude”. Die zehn Vornamen vom Guttenberg, die soll er sich später erst gegeben haben, die hat er bei Wikipedia im Internet abgeschrieben. Und in Berlin erzählt man sich, dass der Guttenberg als Kind nie verstecken gespielt habe. Weißte auch warum? Ganz einfach, weil ihn keiner gesucht hat. Dafür soll er als Kind gerne aus den Büchern des Lügenbarons Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen gelesen haben. Weißte Fritze, was ich immer sage: „Seriösen Politikern glaubt man die Hälfte, normalen nichts, und dem Guttenberg glauben viele hierzulande das Gegenteil dessen, was er sagt.“ Biste nicht auch meiner Meinung, dass man nicht die Gedanken anderer klaut – oder? Weißte, was dem Guttenberg gut täte, wenn er weniger Kerner-Ausflüge nach Afghanistan mit seiner Frau Gemahlin unternehme. Er müsste seine Schnellschüsse mal ablegen. Erst den Verstand einschalten und dann reden!
Vor einem Jahr noch sagte er, dass es mit ihm nicht zumachen sei, die Wehrpflicht abzuschaffen. Und heute? Die Bombardierung auf den Tanklastzug hielt er für „angemessen“, zwei Tage drauf erzählte er vor den Kameras das Gegenteil. Weitere Schnellschüsse: Staatssekretär Wichert und seinen Generalinspekteur schickte er ohne Begründung in die Wüste. So auch den Kapitän der Gorch Fock, ohne Anhörung. Was ist das für ein Mensch, für ein Minister? Als im letzten Jahr in Bonn in der Beethovenhalle das 50-jährige Jubiläumskonzert der Bundeswehr für das Bundeswehr-Sozialwerk von „seinem“ Festausschuss des Verteidigungsministeriums durchgeführt wurde, glänzte er in Abwesenheit. Von seinen vier Staatssekretären ließ sich auch keiner blicken, so auch nicht die Inspekteure. Nicht mal eine Absage hat er dem Festausschuss BMVg mitgeteilt.
Weißte, lieber Fritze, was die Zeitungen für Kommentare schreiben? Da schreibt die „Märkische Allgemeine“ aus Potsdam: "Eine Professorin erkennt ihren Text wieder und spricht von einem 'eindeutigen Plagiat'. Der Chefredakteur einer angesehenen Schweizer Zeitung, aus der offenbar ein Artikel ohne Quellenangabe übernommen wurde, verlangt eine Entschuldigung. Nein, es sieht nicht gut aus für Karl-Theodor zu Guttenberg. Es war ja gerade das Authentische und vermeintlich Glaubwürdige, das Guttenberg die enormen Beliebtheitswerte gebracht hat. Dieses Saubermann-Image fällt dem fränkischen Baron nun auf die Füße."
Die „Berliner Zeitung“ spricht in ihrem Kommentar von einem Hochstapler zu Guttenberg: "Mit seiner Rolle als Marquis Louis de Venosta ist Felix Krull als Hochstapler in die Literaturgeschichte eingegangen, das gleiche könnte ihm nun als Karl-Theodor zu Guttenberg in der Wissenschaftsgeschichte gelingen. Die Welt liebt den Betrug (nicht nur in der Literatur), aber sie schmäht den Betrüger." Der Bayreuther Jura-Professor Lepsius sagte laut im Fernsehen, das Guttenberg ein "Betrüger" sei. Zehn Strafanzeigen sind jetzt gegen Guttenberg gestellt worden, Fritze. Jetzt kommt auch noch eine Welle an Gerichtsverhandlungen auf ihn zu. Denn dort wo er geklaut hat, wollen die Wissenschaftler bare Münze sehen. Das Ding ist für Guttenberg noch nicht ausgestanden. Ich verstehe ja die Kanzlerin nicht, die an ihm festhält. Wie sagt ein Journalist so schön: "Wer Fallende stützt, wird selbst tief fallen!"
Weißte, was ich meine, dieser Guttenberg ist ein Selbstdarsteller, der ist ein richtiger Snob, der sich wie die Kanzlerin seine Petersilie mit Fleurop nach Hause schicken lässt. Der ist so hochnäsig und weist Offensichtliches entschieden zurück.

In Berlin gingen Professoren, Rechtswissenschaftler, vor das Verteidigungsministerium und "pflanzten" ihre "Fußnoten" auf den Zaun des Ministeriums (Foto rechts).
Der Glanz ist ab, der Ruf ist mächtig beschädigt, denn wer will schon einem „Betrüger“, so die Leute auf der Straße, noch glauben.

Der Blamierte ist auch die Universität Bayreuth, denn sie hat ihm den Doktortitel verliehen und die Rechtsfakultät noch dazu „summa cum laude“, ein Höchstlob für eine geklaute Arbeit, für ein Plagiat. Ja, prima! Der Diebstahl geistigen Eigentums, ein Plagiat, ist kein Kavaliersdelikt, Mister Guttenberg!
Wenn zu Guttenberg Charakter hätte, dann lieber Fritze, würde Mister „Saubermann“ seinen Hut nehmen und gehen. Denn sein Vergehen hat kein Vorbildcharakter für die jungen Menschen hierzulande.
Lieber Fritze, bis die Tage. Bis neulich. Grüß’ die Emma schön! Tschüss, Fritze!

Bundeskanzlerin muss Guttenbergs

Ministeriumsreform stoppen

HBB. Der Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Walther Otremba plant nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" im Rahmen der Bundeswehrreform 1300 Bonner Dienststellen des Bundesverteidigungsministeriums nach Berlin zu verlegen. Von den heute rund 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern würden dann 1800 im Ministerium in Berlin arbeiten, die verbleibenden 1200 Stellen sollten in Bonn zu einem "Bundeswehramt" zusammengefasst, der Dienstsitz Bonn des Ministeriums aufgelöst werden.

„Dies verstößt gleich mehrfach vehement gegen das Berlin-Bonn-Gesetz und muss deshalb sofort gestoppt werden“, empören sich die regionalen Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD), Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU), Katja Dörner (Grüne) und Paul Schäfer (Linkspartei).

Die Abgeordneten verwiesen darauf, dass laut Berlin-Bonn-Gesetz der größte Teil aller Ministeriumsarbeitsplätze in Bonn verbleiben sollte. „Dies ist schon heute nicht mehr der Fall“, verweist Ulrich Kelber auf die aktuellen Zahlen, wonach in Berlin bereits jetzt rund 500 Stellen mehr angesiedelt sind als in Bonn. Nach Guttenbergs Plänen wären dann schon mehr als 60 Prozent der Jobs in Berlin. „Darüber hinaus ist das Verteidigungsministerium ein ‚Bonn-Ministerium‘, es dürften nach dem Beschluss des Bundeskabinetts also maximal 25 Prozent der Stellen in Berlin sein“, führt Katja Dörner aus.

„Seit Monaten fordern wir Abgeordneten aus der Region und die kommunalen Mandatsträger Minister Guttenberg zu Gesprächen über seine Pläne auf, bis heute verweigert er dies“, betont Paul Schäfer. „Guter Stil sieht anders aus.“

Besonders stoßen sich die Abgeordneten an der Tatsache, dass unter dem Deckmantel der notwendigen Bundeswehrreform das Berlin-Bonn-Gesetz ausgehebelt werden soll. „Wenn die Bundeswehr zwar verkleinert wird, aber gleichzeitig alle Stellen des Bundesverteidigungsministeriums erhalten und weitgehend nach Berlin verschoben werden sollen, ist das der durchsichtige Versuch, das Berlin-Bonn-Gesetz unter dem Deckmäntelchen der Bundeswehrreform auszuhebeln.“

„Wir fordern Minister Guttenberg auf, jetzt endlich das Gespräch mit der Region Bonn zu suchen und sich bei seinen Plänen an bestehende Gesetze zu halten.“

Hallo, liebe Leute,

als Enterich „Friederich“ habe ich vielen Menschen die Frage gestellt: „Würdet ihr denn auch Fleisch essen, wenn ihr die Tiere selbst schlachten müsst?“ Da gab es eine ganze Reihe, die da sinngemäß antworteten: „Dann würde ich kein Fleisch mehr essen!“ Denn sie würden die traurigen Augen der Tiere sehen, die sich nicht artikulieren und so nicht die Frage stellen können, warum sie denn sterben müssen. Viele Tiere, die haben noch nicht mal richtig gelebt, da müssen sie schon aus dem Leben scheiden.

Wie oft höre ich von den Leuten: „Schau mal, die kleinen Lämmchen, wie sie herumtollen und sich freuen!“ Hand aufs Herz, liebe Leute, die soll ich dann verspeisen? Dabei denke ich auch an meine Schwestern und Brüder, die sich im Wasser tummeln, tauchen und schnattern, was das Zeug hält. Wir werden bewundert und erst recht meine Artgenossen, die Flugenten, die hervorragend aussehen, ein tolles Federkleid haben, und noch dazu die Eigenschaft besitzen: fliegen zu können. Wie viele davon wandern zu Weihnachten in die Ofenröhre. So auch die fetten Gänse, die nicht selten aus Frankreich nach Deutschland kommen, wo sie auch noch bis zum geht nicht mehr mit Futter gestopft werden, denn sie müssen ein ordentliches Gewicht aufweisen, damit man auch viel Geld herausschlagen kann. Denn heute, liebe Menschen, ist doch alles auf Profit ausgerichtet. Es wird alles teurer! Die Großen sahnen so richtig ab und Otto Normalverbraucher kann sehen, wie er über die Runden kommt. Wenn ich eine gewisse Frau Merkel höre oder einen gewissen Guido Westerwelle sowie auch den ewigen Weinköniginnenküsser Brüderle von der FDP, dann haben wir einen Aufschwung der Superlative, doch unten kommt nichts an.

Machen wir Schluss mit diesem Thema der Politik, das nichts bringt. Wenden wir uns wieder dem Thema „Tierschutz“ zu. Was muss ich da auf der Website des Tierschutzbundes (www.tierschutzbund.de) lesen: „Hühnern werden schmerzhaft die Schnäbel gekürzt, Ferkeln die Schwänze kupiert. Tiere werden in Haltungssysteme hineinmanipuliert. Lasst die Tiere wie sie sind! Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 20 Millionen männliche Ferkel ohne Betäubung kastriert!“ Ja, ohne Betäubung, ihr habt richtig gelesen.

Ich sage euch, ihr lieben Leute, der Tierschutzbund hat viel erreicht, so auch die Abschaffung der Pferdebrandzeichen, Verbrennungen dritten Grades, und vieles mehr.

Übrigens: Der Tierschutzbund hat eine tolle Webseite, auf der Sie sich bestens informieren und wo Sie sich auch Videoclips anschauen können http://www.tierschutzbund.de/podcast.html.

Liebe Kinder, da gibt es auch ein „Kinderportal“, das sehr lehrreich ist. Einfach mal bei www.tierschutzbund.de reinklicken.

Übrigens: Ich verurteile Politiker, die Gesetze schaffen, die nichts taugen. Diese Nasen haben meistens keine Ahnung, aber davon reichlich. Wenn es anders wäre, dann würden sie es nicht zulassen, dass die Tiere auf engstem Raum gehalten werden. Da werden beispielsweise Schweine, die nicht selten zwei bis drei Zentner schwer werden, auf einer Fläche in der Größe eines Einzelbettes gehalten, wo sie sich kaum umdrehen können. Und wenn ich sehe, wie das Geflügel gehalten wird, da sträuben sich bei mir die Federn.

Bis zum nächsten Mal, liebe Leute! Tschüss, bis neulich, bis die Tage!  Euer Erpel „Friederich“!

Einen Videoclip finden Sie hier Film ab ...

Kommentar

Festausschuss des Verteidigungsministeriums fand aus der BMVg-Teppichetage keine Beachtung

Da gibt der Bonner Festausschuss des Verteidigungsministeriums ein Jubiläumskonzert in der Bonner Beethovenhalle zugunsten des Bundeswehr-Sozialwerks (50 Jahre Bundeswehr-Sozialwerk) und ein Minister zu Guttenberg glänzte in Abwesenheit. Nicht einmal einer der vier Staatssekretäre aus dem Verteidigungsministerium hielt es für nötig öffentlich zu gratulieren, das doch in den vielen Jahren mit den Großkonzerten der Bundeswehr für das Bundeswehr-Sozialwerk im wahrsten Sinne des Wortes viel Geld eingespielt hat. Es ist schon beschämend, dass die Führungsspitze so abgehoben ist. Wie sagte doch ein Konzertbesucher spitz: „Ein zu Guttenberg kann sich doch nicht so herablassen und einem Verein zu gratulieren.“ Eine Konzertbesucherin meinte: „Dieser Minister gehört auf den Mond geschossen. Einen solchen Mann braucht die Bundeswehr nicht. Dieser CSU-Mann sollte besser in seinem tiefen Bayern bleiben. Eines ist sicher, das sage ich Ihnen, zum Oktoberfest in München da wird er sich vor jeder Kamera präsentieren.“ Sie hatte recht mit ihrer Vermutung. Es ist ja beachtlich, dass dieser Herr zu Guttenberg sich herabließ und hat sich ein Vorwort für das Jubiläumsheft des Festausschusses schreiben lassen. Da steht geschrieben: „Das Programm verspricht wieder einmal einen klanggewaltigen Abend!“ Das ist Musik in meinen Ohren! Da muss erst einmal einer drauf kommen! Ein kluger Mann, der Herr Minister oder der Schreiberling dieses Grußwortes! Das haben mehrere Musikinstrumente mal so an sich, dass sie beeindruckende, „klanggewaltige“ Töne von sich geben.

Herr zu Guttenberg, Sie sollten wissen, dass sich das Sozialwerk seit 1960 für die Menschen in der Bundeswehr und ihre Familien stark engagiert und sich seit dieser Zeit unzählige gute Taten vollbracht hat. Diese Einrichtung mit einem breiten Spektrum an sozialer Angebote für Familien, die von einem Auslandseinsatz betroffen sind, Eltern mit behinderten Kindern  und vielem mehr, gehört zu den wichtigsten Institutionen im Bereich der Bundeswehr. So auch der Festausschuss BMVg, mit Herrn Schmitz an der Spitze, der sich im Team des Festausschusses BMVg seit vielen Jahren für das Bundeswehr-Sozialwerk einsetzt.

Manfred Rademacher

SPD-Bundestagsabgeordneter Kelber will Umzug

des BMVg nach Berlin verhindern

MRad. Zahlreiche Mails und Anrufe gingen in der HBB-Redaktion von Bediensteten des BMVg ein, die sich große Sorgen machen umziehen zu müssen oder gar entlassen zu werden, wenn ein Komplettumzug von Bonn nach Berlin realisiert werde. Eine vom Minister zu Guttenberg eingesetzte Kommission empfiehlt, dass das Ministerium radikal verkleinert werden müsse. Künftig soll es auf Ministeriumsebene nur noch 1350 Beschäftigte am Standort Berlin geben. Bislang arbeiten nach meinen Recherchen zufolge im Ministerium rund 3200 Offiziere, Beamte und Angestellte, davon 2700 in Bonn. Die besorgten Bediensteten des BMVg erfahren aus ihrem Ministerium nichts. „Man mauert total und will aus der Teppichetage auch nichts verlauten lassen“, schreibt eine besorgte Mutter von zwei kleinen Kindern. Da kommen Fragen über Fragen auf: Kann das die Bundesregierung allein durchziehen? Es ist vom vorzeitigen Ruhestand die Rede. Wo soll das Geld dafür herkommen?

Wir fragten dazu den SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (Foto), der sich einiger Zeit mit dem Thema befasst.

HBB: Herr Kelber, müssen sich die Bediensteten im BMVg ernsthafte Sorgen machen? Was unternimmt der Bonner SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber gegen dieses Vorhaben?
Ulrich Kelber: Bisher reden wir nur über einen Vorschlag einer unabhängigen Kommission, die Minister zu Guttenberg sich offiziell noch nicht zu eigen gemacht hat. Dennoch lässt die Ministeriumsleitung intern schon Reorganisationspläne erarbeiten, die diesen Vorschlag als Grundlage haben. Ein Totalumzug des BMVg oder eine massive Verschiebung zwischen den Standorten Berlin und Bonn, könnte die Regierung nicht ohne den Deutschen Bundestag erreichen, dazu müsste das Berlin-Bonn-Gesetz geändert werden. Der Minister muss sich jetzt erklären.
HBB: Es ist vom vorzeitigen Ruhestand die Rede. Wo soll das Geld dafür herkommen?
Ulrich Kelber: Wenn zu Guttenberg das Ministerium tatsächlich massiv verkleinern und ganz nach Berlin verlegen wollte, müsste er nicht nur massenhaft Vorruhestandsregelungen anbieten, sondern auch den Zivilangestellten des einfachen und mittleren Dienstes hohe Anreize geben, denn diese haben keine Folgepflicht. Woher dieses Geld angesichts deutscher Rekordschulden genommen werden soll, ist mir schleierhaft.
HBB: Müssen sich die Bediensteten im BMVg ernsthafte Sorgen machen?
Ulrich Kelber: Soldaten, Beamte und langjährig beschäftigte Angestellte müssen sich zwar keine Sorgen machen, arbeitslos zu werden, aber welchen Job sie in Zukunft wo erledigen müssen, das ist offen. Hier verlangen wir von zu Guttenberg, dass er Stellung nimmt und den Spekulationen über den Standort Bonn sofort entgegentritt. Für die Region Bonn ist die Debatte um die Zukunft des BMVg die bisher größte Bedrohung des Berlin-Bonn-Gesetzes. Und dahinter stehen am Ende in der Region bis zu 20.000 Jobs.
HBB: Was unternimmt der Bonner SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber gegen dieses Vorhaben?
Ulrich Kelber: Ich bin bereits seit Juli 2010 in diesen Fragen unterwegs und habe viele Informationen aus dem BMVg erhalten, natürlich nicht auf dem offiziellen Weg. Die Abgeordneten der Region arbeiten hier parteiübergreifend gut zusammen. Wir haben den Minister aufgefordert, den politischen Spitzen der Region kurzfristig zum Gespräch zur Verfügung zu stehen. Und auch die Bundeskanzlerin haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass sie als Regierungschefin für die Einhaltung von Recht und Gesetz zuständig ist. Wir waren immer faire und flexible Partner der Bundesregierung, jetzt erwarten wir eine faire Behandlung und die Einhaltung bestehender Vereinbarungen und Gesetze.

Ulrich Kelber äußert sich zum Bonn-Berlin-Gesetz im HBB-Video-Clip hier...

Klicken Sie einfach mal bei www.ulrich-kelber.de rein.

Links, die Sie schmunzeln oder lachen lassen!

Einfach draufklicken

http://www.youtube.com/watch?v=ADReOp_Zkvg

 http://www.youtube.com/watch?v=k94v0IAcT3A&NR=1

 

Aussteigerprogramm und Resozialisierung

für gemäßigte FDP-Mitglieder
Anlässlich ständig sinkender Beliebtheit der FDP fordert Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender der Grünen: "Wir dürfen nicht länger tatenlos zuschauen, wie immer mehr unschuldige FDP-Basismitglieder durch Äußerungen und Auftreten ihrer Parteiführung und ihrer Regierungsmitglieder an den Rand der Gesellschaft geraten. Menschlichkeit und Mitgefühl über Parteigrenzen hinweg sind das Gebot der Stunde, gerade zur Osterzeit. Wir fordern deshalb ein bundesweites Aussteigerprogramm für gemäßigte FDP-Mitglieder. In der nächsten Sitzungswoche werden wir einen entsprechenden Antrag in den Bundestag einbringen und alle Fraktionen auffordern, diesem zuzustimmen. Eine von der breiten Mehrheit des Deutschen Bundestages getragene Initiative wäre ein wichtiges Signal sowohl an Ausstiegswillige wie auch an die Mehrheitsgesellschaft: Der Weg zurück in die Mitte der Gesellschaft ist auch für FDP-Mitglieder offen.
Das Aussteigerprogramm soll neben der Möglichkeit, in schweren Fällen mit einer neuen Identität jenseits der FDP noch einmal von vorn zu beginnen, speziell zugeschnittene Integrationskurse beinhalten. Der Schwerpunkt muss dabei auf der Vermittlung von grundlegenden Sozialkompetenzen und -verhalten liegen. Hierbei kann auf die Erfahrungen aus den Alphabetisierungskursen für Zuwanderer zurückgegriffen werden. Außerdem ist zu prüfen, ob es eine Verpflichtung zur Teilnahme am Anti-Egoismus-Training geben muss.
Unbedingt gestärkt werden muss auch die Prävention, insbesondere für Kinder. Kinder aus FDP-Familien sollten so früh wie möglich in Kitas gehen und dort im Umgang mit Kindern aus anderen Umfeldern auf spielerische Weise lernen, dass es eine Welt jenseits von Blau-Gelb gibt. Selbstverständlich müssen die Erzieherinnen speziell auf die Arbeit mit kleinen Besserwissern vorbereitet werden. In kindgerechten Sprachkursen soll den Kleinen vermittelt werden, dass nicht jeder Satz mit dem Wort "ich" beginnen muss. Dass es in diesen Kitas keine Guidomobile geben darf, ist selbstverständlich."

Deutsche Annington im Aufwind

HBB. Was hat die größte Siedlungs- und Immobiliengesellschaft hierzulande, mit rund 250.000 Wohneinheiten, nicht alles an Negativschlagzeilen schlucken müssen. Fernsehteams rückten an und drehten eine Negativgeschichte nach der anderen. Aber auch der Bonner Hardtberg-Bote sowie die Kollegen der schreibenden Zunft der Tageszeitungen deckten die herrschenden Wohnungsmissstände auf. Und nicht zuletzt der Bonn-Hardtberger Wirtschafts- und Bürgerverein (WuB) meldete zahlreiche Missstände der Wohnungen an die Annington. Alle fragten sich: Warum hilft die Deutsche Annington ihren Mietern nicht? Warum muss denn eine ältere Frau drei Wochen lang bei Minustemperaturen weit unter Null in der Wohnung frieren? Die Annington rührte sich nicht, als die frierende Mieterin der Annington ihre Misere meldete. Kein Handwerker wurde von der „Heuschrecke“, wie sie der Chef des Bonner Mieterbundes, Bernhard von Grünberg, und auch viele Mieter nennen, beauftragt der Mieterin zu helfen. Dies war kein Einzelfall. Erst als die Presse eingeschaltet wurde, rührte sich die Annington.

Warum wird einer Frau in einer schimmelbefallenen Wohnung, die sie krank macht, nicht geholfen? Drei Jahre lang hat sie gekämpft, mit horrenden Anwaltskosten, aber die Deutsche Annington blieb stur. Sie nahm auch eine 50-prozentige Mietminderung hin. Erst als sich der Wirtschafts- und Bürgerverein eingeschaltet hatte, so auch den Mieterbund, das Fernsehen und die Landtagsabgeordnete Renate Hendricks mit ins Boot nahm sowie auch die Printmedien, den Hardtberg-Boten, der ausführlich über die Wohnungsmissstände berichtete, so auch den Bonner General-Anzeiger, reagierte die Annington positiv für ihre Mieterinnen und Mieter. Sicherlich spielten auch zwei Mieterversammlungen, an der auch Vertreter der Annington teilnahmen, eine Kehrtwendung von 180 Grad.

Es kann doch nicht angehen, dass Mieter, die treu und brav jeden Monat ihre Miete bezahlen, so von ihrem Vermieter mit Füßen getreten werden. Wer Wohnblocks aufkauft, die teilweise im Jahr 1958 gebaut wurden, muss damit rechnen, dass hier und dort Reparaturen anfallen. Und diese auch zum Wohle der Mieter in Ordnung gebracht werden müssen.

Der WuB-Vorstand, mit Antje Krien und Manfred Rademacher in Front, ist überaus glücklich, dass sich dank ihres Einsatzes für die Mieter inzwischen einiges getan hat. Rademacher: „Es ist zwei Mitarbeitern der Deutschen Annington zu verdanken, und zwar Herrn Dirk T. Schmitt und Herrn Ralf Krämer, die sich vehement für die Mieter eingesetzt haben, so dass inzwischen ein deutliches Licht im Annington-Tunnel zu sehen ist. Es ist seitens der Annington in letzter Zeit zugunsten der Mieter geschehen. Man kann nur hoffen, dass die Annington einsichtig ist und ihre zur Zeit positiven Aktivitäten beibehält.“ Unser Test bei der Annington-Hotline war ebenfalls sehr angenehm: Freundliche Stimmen, die sofort Hilfe versprachen. Ein altes Sprichwort sagt: „Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben.“ Aber wie sagte doch Dirk Schmitt, Bereichsleiter Konzernkommunikation Deutsche Annington Immobilien, bei der letzten Mieterversammlung recht deutlich: „Wir wollen doch, dass Sie als Mieter zufrieden sind!“

Offener Brief

Hallo, Mister Westerwelle,

ich habe ja Verständnis, dass Sie sauer sind. Wer möchte schon als Außenminister bei der Afghanistankonferenz in London in der letzten Reihe sitzen und keine Anerkennung in der Welt erhalten, wo Sie doch, wie Sie selber sagen, die „Freiheitsstatue der Bundesrepublik Deutschland“ seien. Das ist nicht komisch, aber verdammt lächerlich. Und was sagen die Bürgerinnen und Bürger dazu: armselig. Genauso lächerlich war Ihr Auftritt mit dem Guido-Mobil, im RTL-Container und den besohlten 18 Prozent unterm Schuhwerk.

Soll man Sie und die FDP wirklich noch ernst nehmen? Was für ein Ausspruch von Ihnen: „In Deutschland passieren noch andere Sachen und in der Welt auch!“ Geistreich - da muss erst mal einer drauf kommen. Was meinen Sie eigentlich damit? Sie müssen doch nicht gleich auf jeden Klamauk-Zug aufspringen, um für Negativstimmung im Volke zu sorgen. Und müssen Sie unbedingt dem aus dem Untergrund aufgetauchten Wolfgang Gerhardt von Ihrer Partei der Besserverdienenden alles so wörtlich nehmen? Der da sagte: „Die Stimme der FDP muss hörbar sein!“

Glauben Sie dem Gerhadt: „Es darf jetzt kein Fehler gemacht werden. Wir sind regierungsbeteiligt“. Und was machen Sie, ziehen über die Langzeitarbeitslosen, die Hartz IV-Empfänger, her und stufen sie als faul, kriminell und Sozialschmarotzer ein. Wissen Sie eigentlich, wie einer Frau oder einem Mann um die Fünfzig oder jünger, der seinen Arbeitsplatz verloren und mehr als 1000 Bewerbungen geschrieben hat, zumute ist, wenn er einen solchen Schwachsinn von Ihnen über die Medien zu hören bekommt? Mister Westerwelle, Sie haben Recht, dass es Hartz IV-Betrüger gibt. Faule, die nicht arbeiten wollen. Gibt es nicht auch  korrupte Politiker und Manager! Wollen Sie deshalb die Politiker und Manager abschaffen? Es gibt auch andere Berufsgruppen, die nicht funktionieren: Polizisten beispielsweise, die kriminell sind. Sollen die alle weg ...

Mir ist die Lust vergangen, Ihr Gelaber, Ihre Selbstbeweihräucherung, anzuhören. Es ist traurig, dass Sie die Ärmsten in dieser Republik so nieder machen und mit Ihrer Hetzkampagne das Volk gegeneinander aufhetzen. Ihnen ist doch Hartz IV egal. Was Sie wollen, ist doch ganz einfach: Mit diesen Angriffen auf die Langzeitarbeitslosen schüren Sie immer weiter großen Hass in der Bevölkerung, um aus dem Umfragetief herauszukommen. Das ist doch Ihr Ziel! Verkaufen Sie doch nicht die Menschheit für dumm! Die Wählerinnen und Wähler sind schlauer als Sie denken!

Mister Westerwelle, falls Sie es nicht mehr wissen sollten: Sie sind Außenminister und Vize-Kanzler,  und ich will, dass Sie mehr Verantwortungsbewusstwein für die Menschen hierzulande an den Tag legen. Was halten Sie eigentlich von mehr Menschlichkeit. Ich sage Ihnen, wir alle kommen gut ohne Sie aus. Wir brauchen Sie nicht. Wir brauchen auch keine FDP-Verantwortlichen, die vor Ihnen kuschen! Aber Sie brauchen das Volk! Die nächste Bundestagswahl kommt bestimmt, so auch schon die nächste NRW-Wahl am 9. Mai 2010. Hoffentlich bekommt dann die FDP ihre Quittung für Ihre Hetze gegen das kleine Volk, gegen die armen Menschen! Gegen die armen Kinder, die Ärmsten in dieser Republik.

Es ist schon sonderbar, wenn Sie Mister Westerwelle eine Debatte hochziehen und nicht sagen, was geändert werden soll? Ach ja, hatte ich es doch vergessen: Die Langzeitarbeitslosen, die unverschuldet in die Arbeitslosigkeit gehen mussten und gerne wieder arbeiten möchten, die sollen ja nach ihrem Willen alle Schneeschippen. Was die ja in Hamburg massenhaft, ohne ihren „schlauen“ Hinweis, längst getan haben. Wie sagte doch so schön die CDU-Ministerin von der Leyen zaghaft: „Der Ton macht die Musik. Die Töne dürfen nicht mehr so schroff und schrill sein!“ Und was sagt der SPD-Chef Gabriel: „Anders als schrill kommt Westerwelle ja nicht durch. Er versucht mit Lautstärke die Dummheit der Argumente zu übertönen. In Wahrheit hetzt er Menschen gegeneinander auf.“ Und merken Sie sich mal eins, Mister Westerwelle, wer schreit hat immer Unrecht! Da ist ein Mister Rüttgers, seines Zeichen vor der NRW-Wahl, väterlich ganz anders drauf: „Man darf die Leute nicht beschimpfen, man muss versuchen, die Menschen zusammenzuhalten und mitzunehmen,“ sagt er. An diesem Herrn Rüttgers sollten Sie sich mal ein Beispiel nehmen. Jedoch nicht bei Vermietungen von Standplätzen und Gesprächshonoraren.

Übrigens: Was mischen Sie sich eigentlich als Außenminister in die Innenpolitik ein. Ich empfehle Ihnen: Setzen Sie sich in den nächsten Flieger und jetten Sie meinetwegen mit Ihrem männlichen Gspusi auf eigene Kosten - und nicht auf Kosten der Steuerzahler - weiter um die Welt. Oder lassen Sie sich zum Wohle der Menschen in Richtung Mond schießen! Dabei pauken Sie kräftig Englisch-Vokabeln, damit Sie sich und uns in der Welt nicht weiter blamieren - als Außenminister und Vize-Kanzler – ohne staatsmännische Manieren, ohne Gespür für die Menschlichkeit!

Was muss ich da lesen: „Nach offiziellen Angaben des Bundestages hat Westerwelle als damaliger Oppositionsführer für 35 der 36 Reden ein Honorar der Stufe drei kassiert, also jeweils über 7.000 Euro. In der Summe ergeben sich also rund 250.000 Euro Honorare für die Jahre 2005 bis 2009. Die genaue Höhe geht aus der Aufstellung des Parlaments nicht hervor. Oppermann sagte, solange Westerwelle nicht jedes einzelne dieser Honorare von sich aus in genauer Höhe offenlege, bestehe der Verdacht, dass er über Jahre unter anderem von Banken und Hotelketten ‚angefüttert’ worden sei: Nach dem Motto: Wes Brot ich ess', des Lied ich sing. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, schloss sich der Forderung an und erklärte: Transparenz dient der Sichtbarkeit, ob politisches Handeln am Allgemeinwohl orientiert oder durch andere Kräfte motiviert ist."

Und hier ein paar Pressestimmen, die Sie sicherlich interessieren: Die "Mittelbayerische Zeitung" aus Regensburg zieht mit Ihnen ins Gericht: "Der Vizekanzler muss sich nicht nur vorwerfen lassen, dass er sich für seine Gäste als Türöffner zu Präsidenten und Unternehmern betätigt, zu denen Normalsterbliche niemals Zutritt hätten. Der FDP-Chef muss sich auch noch vorhalten lassen, dass er politische und private Interessen nicht auseinanderhalten kann. Im Vergleich dazu war die Affäre von Ulla Schmidt, die sich den Dienstwagen an ihren Urlaubsort chauffieren ließ, eine Lappalie."
Die "Rhein-Neckar-Zeitung" aus Heidelberg schreibt: "Gemessen an der geringfügigen Begünstigung eines angeheirateten Vetters in der Briefbogenaffäre 1992, die Jürgen Möllemann das Amt des Wirtschaftsministers kostete, wäre Westerwelle eigentlich ablösungsreif. Denn das ist nicht Wirtschaftsliberalismus, sondern Vetternwirtschaft pur. Der Außenminister macht sich und uns unmöglich."
Auch von der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" kommt wenig Entlastendes: "Das böse Wort Günstlingswirtschaft steht im Raum. Und die wütenden Trotzreaktionen, mit denen Westerwelle es aus der Welt reden will, machen es nur noch schlimmer. Sollte sich - nur ein Beispiel - bestätigen, dass Vertreter von Firmen bei Dienstreisen des Vizekanzlers mit an Bord waren, an denen Verwandte Westerwelles beteiligt sind, bekäme der provokante Satz von der 'spätrömischen Dekadenz', in der Westerwelle die Besitzstandswahrer des hiesigen Sozialstaates wähnt, eine ganz neue, eine hässliche Note."

Ich rufe Ihnen zu: „Bleiben Sie ruhig und relaxen Sie! Wie würden Sie übersetzen? „Calm down and relax.“ Und lassen Sie Ihre Wutausbrüche wo auch immer raus, nicht vor Kameras und Mikrofonen, denn es ist langweilig und bringt die Zuschauer zum Kochen. Es nützt nichts, Sie gleiten nur noch mehr in den Sumpf!

Es grüßt aus Bonn, Ihrer Wahlheimat, Manfred Rademacher!

Kommentar

„Ohne Ihre Unterstützung, Herr Rademacher, hätte uns die Annington das Fell über die Ohren gezogen. Vielen Dank für Ihre Arbeit“, sagte eine ältere Dame kürzlich, der, wie rund 200 weiteren Mieterinnen und Mietern der Deutschen Annington in Bonn, kurz vor dem Jahreswechsel eine saftige Nebenkostenabrechnung des Jahres 2008 auf den Tisch flatterte. Beträge von 1700 Euro und mehr wollte die „Heuschrecke“ Annington abkassieren. Zahlreiche ältere Mieterinnen erkrankten über diese Annington Abzocke (mehr unter "Schlagzeilen" auf der Seite 1). Viele andere Mieterinnen und Mieter schlossen sich des Dankes an. Zwei Mieterinnen brachten gar als Dankeschön Süßes vorbei.

Denn zusammen mit dem Bonner Mieterbund, insbesondere mit dem Chef, Bernhard von Grünberg, haben wir es vom Wirtschafts- und Bürgerverein Hardtberg geschafft, dass für 2008 kein einziger Cent mehr an die Annington zu zahlen ist, weil nunmehr die Neuberechnung in 2010 erfolgte und damit die Nebenkostenabrechnung 2008 verjährt ist. Ganz erstaunt waren die Annington-Mieter, dass sie jetzt aufgrund der Neuberechnung teilweise Geld zurückerhalten, das mit der März-Miete verrechnet wird. Allerdings sollten alle Mieter, die im Jahr 2007 rund 500 Euro und mehr zurück bekamen und sie diesmal für 2008 nur noch 190 Euro und weniger als Gutschrift erhielten, sich vom Bonner Mieterbund hinsichtlich der Neuberechnung beraten lassen. Dringend erforderlich. Lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen. Eine Mieterin wurde nur mit 22 Cent „beglückt“, obwohl sie noch für 2007 fast 500 Euro Guthaben bei der Annington hatte.

Also, liebe Mieter, auf zum Bonner Mieterbund und lasst die Neuberechnung prüfen! Verschenkt nicht einen Euro an die Annington, auch wenn sie euch für die schlaflosen Nächte und Magenschmerzen nunmehr einen Fleurop-Gutschein von 15 Euro schenken will. Lächerlich für die größte Siedlungs- und Immobiliengesellschaft der Bundesrepublik, mit rund 250.000 Wohnungen! Das bezahlt doch die Annington aus der Portokasse!

Schade eigentlich, dass sich kein Kommunalpolitiker aus dem Hardtbergbereich für die Mieter der Annington eingesetzt hat. Na ja, die Kommunalwahlen sind vorbei und warum soll man sich denn da Arbeit aufhalsen! Sie kommen dann erst wieder auf die Straßen und Plätze, mit Kugelschreibern und Röschen in der Hand, wenn die nächste Wahl ansteht.

Ein großes Lob an die SPD-Landtagsabgeordnete Renate Hendricks, die sich persönlich mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber um diese Sache kümmerte, aber auch die Sanierungen ansprechen will, die manches Annington-Gebäude nötig hat. Beide werden in der Teppichetage der Deutschen Annington bald schon ein Gespräch führen und alle Missstände der Wohnungen dort vorbringen.

Sie haben auch Wohnungsmängel zu beklagen? Dann schicken Sie Frau Renate Hendricks Ihre Beschwerden oder rufen Sie im Bürgerbüro Renate Hendricks, MdL, in der Oskar-Walzel-Straße 9, 53113 Bonn an. Bürozeiten: Montag von 9.00 bis 16.00 Uhr, Dienstag - Donnerstag von 9.00 bis 13.00 Uhr, Tel.: 02 28 - 422 8486, Fax.: 02 28 - 422 8693,

Mail: renate.hendricks.wk-bonn@landtag.nrw.de, Internet: www.renate-hendricks.de.

Manfred Rademacher

Erneut veröffentlicht der

„Gläserner Abgeordnete“ Kelber seine Steuerdaten

HBB. Sie sind neugierig, was ein Bundestagsabgeordneter verdient und sonstige Zuwendungen erhält? Dann klicken Sie bei (www.ulrich-kelber.de) rein. Denn Bonns SPD-Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber hat zum neunten Mal in Folge die Basisdaten seiner Steuererklärung offen gelegt. Die Informationen für das Jahr 2008 werden nicht allein auf seiner Website bekanntgegeben, sondern auch in seinem Bürgerbüro in Bonn-Poppelsdorf (Clemens-August-Straße 64) zu erhalten. Kelber, der 2007 die Auszeichnung als „transparentester Abgeordneter“ des Deutschen Bundestags erhalten hat, veröffentlicht die Daten, seit er dem Deutschen Bundestag angehört. À la bonne heure, Herr Kelber!

Auf der Website listet Bonns Bundestagsabgeordneter neben seinen Einnahmen auch die Details seiner Amtsausstattung auf, berichtet über alle Dienstreisen, erläutert sein Abstimmungsverhalten zu allen strittigen Themen und informiert über Gespräche mit Lobbyisten. „Transparenz ist das Wichtigste in der Politik. Die positiven Reaktionen auf meine Offenlegung zeigen, dass die Bürger diese Transparenz erwarten und gutheißen“, erläutert Kelber.

Als Bundestagsabgeordneter hat Kelber im Jahr 2008 genau 87.826 Euro erhalten. Aus Aufsichts- und Beiräten bezog er 4.553 Euro, von denen der Abgeordnete einen Teil an den Ehrenfonds des Stadtrats abgeführt hat, außerdem spendete Kelber in 2008 4.416 Euro. Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender erhielt er von der SPD-Bundestagsfraktion eine Aufwandsentschädigung von rund 44.034 Euro. Alle anderen Funktionen und Ämter Kelbers sind ehrenamtlich, er erhält keine Zuwendungen von dritter Seite.

Insgesamt musste Kelber, der verheiratet ist und fünf Kinder hat, 31.695 Euro Einkommenssteuer und 1.251 Euro Solidarzuschlag zahlen. "Ich habe kein Verständnis für die Kollegen im Deutschen Bundestag, die das Parlament mit Klagen überziehen, um die Veröffentlichung Ihrer Nebeneinkommen zu verhindern. Wer Mitglied im Entscheidungsgremium unseres Landes sein will, muss seine Unabhängigkeit, beziehungsweise seine finanziellen Kontakte, offenlegen", erläutert Kelber seine Transparenz-Offensive.

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