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Duisdorfer „Rachermannel“ bietet

original Holzkunst aus dem Erzgebirge an

MRad. Wer jetzt in Alfter, nahe der Bonner Weck-Fabrik, den Weg in den Alter Heerweg 7, findet, der kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: Was hier das sympathische Ehepaar Ursula und Werner Wolters im „Rachermannel“ (Rauchermännchen) an Holzkunst aus dem Erzgebirge präsentiert, ist kaum zu überbieten. Eine Riesenauswahl an Holzfiguren in verschiedenen Größen, Weihnachtspyramiden, weit über 330 verschiedene Räuchermännchen, Schwibbögen, Spieldosen, Engel, Bergleute, Nussknacker, sogar ein Rauchermännchen im Fußball-Nationaltrikot und vieles mehr wartet bei Wolters auf ein neues „Zuhause“ (einen kleinen Überblick zeigt das Video auf der HBB-Videothek, http://hardtberg-bote.de/videos.htm). Einfach mal reinklicken!

Zur Zeit bekommt jeder Kunde beim „Rachermannel“, der sich mir originaler Holzkunst aus dem Erzgebirge eindecken möchte, bis zu 40 Prozent Nachlass auf verschiedene Holzkunst-Produkte (siehe Anzeige in dieser HBB-Ausgabe). Und wer für 30 Euro einkauft, der bekommt zwei Päckchen Tannenduft-Räucherkerzen geschenkt.

Jedes Jahr fahren Ursula und Werner Wolters mehrmals in die „Hauptstadt“ der erzgebirgischen Kunst nach Seiffen. Dort besuchen sie mehrere Holzschnitzbetriebe und ordern dort ihre Bestellungen. Auf Wunsch werden Sonderanfertigungen für die Kunden hergestellt. Wenn beispielsweise die Freiwillige Feuerwehr Duisdorf ein Räuchermännchen in Uniform und mit dem Duisdorfer Wappen auf dem Ärmel haben möchte, so ist auch dieses möglich.

Die Liebe und Sammelleidenschaft zum „Rachermannel“ entdeckte Werner Wolters bereits in seiner Kindheit. Seine erste Figur stammt aus dem Jahr 1953. Mittlerweile hat er und seine Frau Ursula mehr als 1000 Räuchermännchen, etwa 1000 andere Figuren und auch 1.000 Stücke Christbaumschmuck in seinem Haus. Wo man in seinem Geschäft, in seinem Haus hinschaut, überall vollendete Holzkunst, die jedermann begeistert. Seine Sammlung zeigt Holzfiguren ab dem Jahr 1880. Wer seine historische Holzkunst auf dem Dachboden besichtigt, der ist dermaßen beeindruckt, dass er sich mehrmals im Jahr bei Wolters einfindet. Denn bei jeder Besichtigung bekommt man immer wieder neue Eindrücke und ist dermaßen begeistert von seinen fachlichen Ausführungen.

Aber nicht genug seiner Leidenschaft für Räuchermännchen und der Holzkunst aus dem Erzgebirge. Er sammelt überdies Schriftstücke, Urkunden, Bücher und andere dokumentarische Gegenstände über das Räuchermännchen.

Wer seinen Kindern, Familienangehörigen oder Freunden ein außergewöhnliches Geschenk zum Weihnachtsfest, zum Geburtstag oder zu anderen Anlässen schenken möchte, der findet bei Ursula und Werner Wolters mit großer Sicherheit die passende Holzfigur.

Der kleine Laden im Alter Heerweg 7 gegenüber der Weck-Fabrik ist nicht zu übersehen, denn im Eingangsbereich stehen zwei mannshohe Räuchermännchenfiguren und weisen den Weg. Das Geschäft ist montags bis freitags von 14 Uhr bis 19 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Telefonisch sind Wolters unter 02 28- 64 68 48 zu erreichen.

Ein Besuch lohnt sich allemal! Also auf zu Wolters!

Künstlerin Karsten präsentiert eine Ausstellung

mit großformatigen Bildern

MRad. Großes Staunen und Lob der Besucher in den Räumen von „Bonaccura“ in der Bonn-Duisdorfer Rochusstraße 65, denn dort hat die bekannte Künstlerin Ingrid Karsten (Foto) großformatige Kunstwerke ausgestellt, die in der Kunstszene kaum zu übertreffen sind. Helle Begeisterung auch beim Bonaccura-Chef, Gisbert Weber (Foto), der als Leihgabe eines der großen Kunstwerke in seinem Büro an der Wand platziert hat.
Wie von Ingrid Karsten zu hören ist, malt sie seit rund 20 Jahren – am liebsten großformatige Bilder, die ihr viel Platz bieten, um ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Die sympathische Künstlerin Karsten betonte: „In meinen Werken spiegeln sich viele Erfahrungen wider, Eindrücke, die ich während meines Lebens gesammelt habe.“ Schaut man sich die Sujets ganz genau an, dann kommt man schnell zu dem Schluss, dass ihre gut farblich abgestimmten Bilder viel Lebensgefühl, aber auch viel Energie und Lebensfreude ausstrahlen. Und wer sich ihre abstrakte Kunstwerke länger anschaut, der sieht auch in ihrer Kunst einen Teil von Humor, aber auch von großer Zufriedenheit. Die überwiegend abstrakten Kunstwerke, so auch die Bilder mitten aus dem Leben, wurden mit den verschiedenen Materialien und Werkzeugen geschaffen. Sie rufen dem Betrachter großes Entzücken hervor. Frau Karsten ist eine sehr kreative Frau, die mit offen Augen durch die Welt geht und überall dort, wo sie ist, viele Eindrücke „speichert“ und sie irgendwann in ihre Kunstwerke einfließen lässt. Auch ihre Skulpturen sind eine Augenweide und zieren jeden Raum. À la bonne heure!
Sie hat keine Scheu, mit ausgefallenen Materialien und den entsprechenden Handwerkzeugen zu arbeiten. Das Experimentieren mit Zement, Bitumen, Lack, Sand, Stein, Edelstahl, Schiefer und sogar echtem Rost, sind bei ihren Arbeiten an der Tagesordnung.
Für alle Kunstfreunde, die sich diese tolle Ausstellung nicht ansehen können, aus welchen Gründen auch immer, werden wir in Kürze ihre außergewöhnlichen Werke als Video-Clip auf unserer HBB-Online-Zeitung (www.hardtberg-bote.de, HBB-Videothek) präsentieren.
Diese tolle Ausstellung, unter dem Titel „Spiel mit den Farben“, ist sehr empfehlenswert und kann in den Räumen von „Bonaccura“ in der Zeit von 9 Uhr bis 17 Uhr, von montags bis freitags, bis zum 29.10.2010 besucht werden.
Klicken Sie doch mal bei: www.ingridkarsten.de rein!

Gerettete Schätze

Afghanische Kostbarkeiten in der Bundeskunsthalle Bonn

Von Dr. Bernd Kregel

Die kulturelle Identität steht ganz weit oben auf der afghanischen Agenda: „Eine Nation bleibt erhalten, wenn ihre Kultur erhalten bleibt“, heißt es mahnend in großen Lettern am Portal des Nationalmuseums von Kabul. Genau dort, wo ein großer Teil des kulturellen Erbes während der Taliban-Herrschaft systematisch zerstört wurde oder später während der Intervention  durch Plünderungen abhanden kam.So ist heute vieles für immer verloren. Doch ein Teil der Schätze konnte – schwierig genug – gerettet werden. In mehr als zweihundert Exponaten sind diese Kostbarkeiten der afghanischen Kulturgeschichte nun in der Bonner Bundeskunsthalle zu bestaunen. Dabei zeigt es sich, dass Afghanistan, gelegen an den Handelswegen der Seidenstraße, einst ein kultureller Schmelztiegel war, in dem vielfache antike Traditionen zusammen flossen.

So verdankt sich die Kultur dieses zentralasiatischen Landes den bronzezeitlichen Hinterlassenschaften ebenso wie dem Hellenismus Alexanders des Großen, der Nomandenkultur der Steppe wie den Zeugnissen des Kushana-Reiches zu Beginn unserer Zeitrechnung. Ja selbst Einflüsse aus Indien und China tragen bei zu dieser außerordentlichen kulturellen Vielfalt.

Dokumentiert sind vier Ausgrabungsbereiche, die jeweils symptomatisch sind für eine bestimmte Epoche oder Region. Bemerkenswert gleich zu Beginn der Ausstellung der frühgeschichtliche Zufallsfund von Tepe Fullol mit seinen Gefäßen aus Silber und Gold. Um sie besser aufteilen zu können, zerhackten ihre Finder, einheimische Bauern, im Jahr 1966 die viertausend Jahre alten Fundstücke mit ihrer raffinierten Ästhetik aus dem Tierreich.

Die Behörden schritten ein und konnten fünf goldene und sieben silberne Gefäße sicherstellen. Von den goldenen Gefäßen sind nach den Plünderungen des Nationalmuseums in allerdings nur drei wieder aufgetaucht. Um ihre Kostbarkeit augenfällig zu machen, werden sie ganz allein in einem abgedunkelten Raum höchst effektvoll präsentiert.

Demgegenüber stehen die hellenistischen Hinterlassenschaften von Ai Khanum aus den letzten vorchristlichen Jahrhunderten. Damit erweist sich Baktrien, so die damalige Bezeichnung der Region, als ein Vorposten der hellenistischen, sesshaften Welt am Rande der sich endlos dehnenden Steppe. So legt der Ort zugleich Zeugnis ab für das weiteste Vordringen des Hellenismus bis hinein in das Herz Asiens.

Exemplarisch für diese Zeit steht die Porträtkunst aus modelliertem Ton bis hin zu einem steinernen Wasserspeier in Form einer komischen, ja „großmäuligen“ Maske. Dagegen zeigt eine kunstvoll gearbeitete Kybele-Scheibe die griechische Göttin der wilden Natur unter drei Gestirnen. Dabei entpuppt sich die Sonne als anthropomorphe Gestalt des mit Strahlen bekränzten Gottes Helios.

Höhepunkt der Ausstellung jedoch sind die Schätze von Tillya Tepe, dem „Goldhügel“, mit Grabbeigaben aus der Zeitenwende. Kurz vor der sowjetischen Invasion wurden sie 1978/79 entdeckt. Es sind die Gräber von fünf Frauen und einem Mann mit insgesamt 20.000 Objekten aus Gold, Silber und Elfenbein, wie sie einst von Angehörigen reicher Nomadenfamilien benutzt wurden.

Schmuckstücke aller Art wie Broschen, Kolliers, Armreife, Anhänger und Haarschmuck, aber auch Dolche und Gurtbeschläge vermitteln einen Eindruck von dem üppigen Reichtum der Nomadenfamilien und dem hohen Standard des damaligen Kunsthandwerks. Optisch herausragend ist eine Krone aus Gold mit Spuren von Türkis, bei der sich über einem diademartigen Kopfreif fünf Baumelemente erheben. Nicht in einem Stück, sondern zusammengesetzt aus mehreren Teilen, die auf diese Weise beim Ortswechsel problemlos transportiert werden konnten.

Abschließend folgen mit dem Schatz von Begram Objekte aus dem Kushana-Reich, wie sich die Region in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung nannte. Es war die Zeit der größten Ausdehnung und des weitesten Austausches, wie Fundstücke aus Alexandrien und dem griechisch-römischen Raum beweisen. Die hier gefundenen Gläser, so vermutet man, seien sogar die ältesten erhaltenen Beispiele griechisch-römischer Glaskunst.

Unklar hingegen ist die Datierung der einzigartigen Elfenbein-Relieftafeln, die – so lässt sich unschwer erkennen - als Dekoration für kleine Behältnisse oder hölzerne Möbel Verwendung fanden. Sie zeigen filigran gearbeitete Frauen, Liebespaare und Palastszenen, die zweifelsohne im hinduistisch-buddhistisch geprägten Indien ihren Ursprung haben.

So erweist sich Afghanistan mit seiner Lage am weit gefächerten System der Seidenstraße als eine Kulturbrücke zwischen Orient und Okzident. Dies deutlich zu machen ist das erklärte Ziel der Ausstellung.

www.bundeskunsthalle.de,  bis 3. Oktober 2010

 Kunstmarkt Brüser Berg ist eine

Bereicherung für Bonn

MRad. „Seit Jahren komme ich von Köln auf den Bonner Brüser Berg und schaue mir die Kunstausstellung an. Da finde ich immer einige tolle Geschenke für meine Freunde, die ich schon fürs Weihnachtsfest einkaufe“, meinte eine ältere Frau mit großer Begeisterung, die auch das Team der Cafeteria lobte, das alle Hände voll zu tun hatte.

So hatte es der 9. Brüser Berger Kunstmarkt auch diesmal im großen Saal des Stadtteilzentrum Brüser Berg in sich: Die Palette der Kunstwerke war weit gefächert. Sie reichte von der Malerei, Keramik, Unterglasmalerei, Porzellanmalerei, Fotografie, Fotografik, Skulpturen über Tonarbeiten bis hin zu kunstvollen Tiffany-Arbeiten. Die zwölf Mitglieder der Künstlergruppe (Gisela Gattermann, Karen Haug, Helga Henze, Mira Kerdié, Dr. Arnold Kremer, Ursula von Lojewski, Vera Lust, Leopoldine Maaßen, Horst Maaßen, Rose Müller-Dietsche, Sigrid Thelen, Karen-Barbara Wills) sowie drei Gäste (Wera Bodemüller, Alexander Petersen, Ingrid Vincent), Schülerinnen der Malschule Lust, zeigten an zwei Tagen beeindruckende Kunstwerke, die zweifelsohne zur Spitzenklasse gehören. Wie sagt doch der Volksmund so treffend: „Kunst kommt vom Können!“ Einer der Gastkünstler, Alexander Petersen, zeigte interessante Drechselarbeiten. Aber auch Patchworkarbeiten, Arbeiten mit Farbe und Stift, waren beim Kunstmarkt zu bewundern. Eigentlich nicht verwunderlich, dass sich die Besucher so manches Exponat bei diesem herrlichen Angebot mit nach Hause nahmen.

Bevor sich die vielen Besucher jedoch in aller Ruhe am Eröffnungstag die Kunstwerke anschauen konnten, hatten Melitta Nonn (Organisatorin) und Volker Orlowski, zusammen mit dem gesamten Künstler-Team, zu einer musikalischen halben Stunde mit „Jazz zur Kunst“ eingeladen, wo eine junge, begeisterte Musikergruppe (Nico Lengauer/Saxophon, Chris Kerstan/Piano, Stephan Groß/E-Bass, Sebastian Schlör/Drums) ihr Können zeigte. Sie erhielten anhaltenden Applaus für ihre Darbietung.

Fazit: Dieser Kunstmarkt mit den ansprechenden kunstvollen Arbeiten ist vom Brüser Berg nicht mehr wegzudenken. Er bereichert nicht allein den Brüser Berg, den „Bonner Balkon“, wie einst Ex-Oberbürgermeister von Bonn, Dr. Hans Daniels, den Brüser Berg nannte, sondern den ganz Bonn. Schon jetzt freuen sich viele Besucher auf den 10. Kunstmarkt der Stadtteil-Kultur, einer Initiative von Bewohnern des Brüser Berges.

-Bank-Ausstellung beeindruckt

mit interessanten Motiven

MRad. Immer dann, wenn in den Filialen der VR-Bank Bonn Ausstellungen angesagt sind, finden sich zahlreich die Besucher ein. Darunter aber nicht nur Kunstkenner, sondern auch Kunstfreunde, die sich Momente der Ruhe und der Freude gönnen möchten, sich an der Kunst kleiner und großer Künstler begeistern. Denn die VR-Bank Bonn gehört zu jenen „Musenhäusern“, die bekannte, aber auch weniger bekannte Künstler in ihre Foyers zur Präsentation der Sujets einladen, die zur Spitzenklasse gehören, um der breiten Öffentlichkeit ein Forum bester Unterhaltung zu bieten. Die VR-Bank Bonn praktiziert seit vielen Jahren, so auch schon als Raiffeisenbank, das Miteinander der Kunstwelt in Bonn-Duisdorf und der benachbarten Orte, dort, wo die VR-Bank-Filialen zuhause sind. Es gibt kaum eine andere Einrichtung, die sich so für die Künstler einsetzt. In diesem Zusammenhang ist im kleineren Rahmen, auf Schaufensterebene, der bekannte Optiker Claus Kafarnik in der Rochusstraße zu nennen, der zweifelsohne die besten Schaufenster-Dekorationen zu bieten hat.

Beide kunstfördernde und volksnahen Einrichtungen sind auch mit dem Ort Bonn-Duisdorf, mit den Menschen, den Vereinen und vielen anderen Institutionen, sehr eng verbunden. Sie sind nicht abgehoben. Wir meinen: sie verdienen ein großes Lob!

Ein großes Lob verdienen freilich auch die sechs sympathischen Künstlerinnen und Künstler (Claudia Drescher, Foto links, Brigitte Meuer, Foto 2.v.l., Elfriede und Simone Weber, rechts, Konrad Binka, Foto 4.v.r., und Bruno Russi, nicht anwesend), die zur Zeit bei der VR-Bank Bonn Am Burgerweiher ihre neuesten Kunstwerke im Rahmen „Kunst in der Bank“ und zur Zeit schwerpunktmäßig im Zusammenhang mit der Aktion „1. Hardtberg-Kulturnacht“ präsentieren. Die Kunstrichtungen der überwiegend großformatigen Bilder reichen vom Expressionismus über Motive schönster Naturgegenden, Natur pur bis hin zur abstrakten Kunst, die ihre Themen nicht in der konkreten Wirklichkeit sucht. Oscar Wilde meinte ein Mal, dass „nur Auktionäre alle Kunstarten gleichermaßen und unparteiisch bewundern“ könnten.

Bei der Eröffnung der Ausstellung durch den Leiter der VR-Bank-Filiale in Duisdorf, Stefan Wisskirchen (Foto, 3.v.r.), im Beisein der VR-Bank-Marketingleiterin, Erika Lägel, bei entsprechenden Getränken, sah man nur freudige Gesichter. Wie heißt es doch so schön, etwas abgewandelt des Wilhelm Busch-Zitats: „Die erste Pflicht der Musensöhne, dass man sich an den Wein gewöhne.“

Es ist eine wahre Augenweide, die Bilder zu betrachten. Schauen Sie doch mal rein bei der VR-Bank! Es lohnt sich allemal, diese Ausstellung zu bewundern. Eine kleine Übersicht erhalten Sie über das Internet bei www.wub-tv.de, wo Ihnen ein Video-Clip präsentiert wird.

Ausstellung "Beethoven Bonnensis" ist ein voller Erfolg

Von Manfred Rademacher

„Ich gehe auf zahlreiche Kunstausstellungen, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen“, meinte eine ältere Frau, die sich voller Begeisterung das eine oder andere Kunstwerk gerne mit nach Hause genommen hätte. Ein weiterer Kunstkenner sprach von „tollen Leistungen“ der Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Internationalen Beethovenfestes 2008 ihre besten Kunstwerke im Bonn-Duisdorfer Kulturzentrum präsentierten. So dachten sicherlich viele andere Kunstfreunde, die recht zahlreich auf Einladung der Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand zum Duisdorfer „Kulturtempel“ in die Rochusstraße gekommen waren. Unter der Gästeschar war auch der stellvertretende Bezirksbürgermeister Horst Geudtner (Foto oben, links) zu sehen, der dieser Ausstellung den Stempel der „gehobenen Kunst“ aufdrückte. Aber auch die jungen Künstlerinnen und Künstler waren zur Ausstellungseröffnung gekommen.

Was die Schülerinnen und Schüler des Helmholtz-Gymnasiums, des Hardtberg-Gymnasiums, des Albert-Einstein-Gymnasiums und des Tannenbusch-Gymnasiums der illustren Kunstgesellschaft zeigten, ist nicht mehr zu übertreffen: Kunstkenner sprachen von Arbeiten der „Spitzenklasse“.

Der Künstler, Kunstexperte und Vorsitzende der Künstlergruppe „Semikolon“, Dr. Carl Körner (Foto oben 2.v.r.), der die Projektleiter dieser Ausstellung als Mitglied im Vorstand der „Bürger für Beethoven“ übernommen hat, stellte in seiner Begrüßungsansprache die Besonderheit der Sujets heraus. Die sehr gelobte Ausstellung bereicherten Attila Geugelin, Viola Meny (Klavier), Anna Lohmüller (Gesang), des Tannenbusch-Gymnasiums (Klasse 8c) mit ihrem gelungenen musikalischen Beitrag. Dafür erhielten sie viel Applaus.

Eine Einführung in die Ausstellung gab die sympathische Lehrerin des Helmholtz-Gymnasiums, Martina Schmidtke (Foto oben, 2.v.l.), die gekonnt die Kunstprojekte den Kunstfreunden im Kulturzentrum näher brachte.

Die Gastgeberin, Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand (Foto oben, 3.v.l.), die über die vielen Gäste sehr erfreut war, begrüßte alle ganz herzlich und vergaß auch nicht ihre Partei-Kolleginnen aus Rat und Bezirksvertretung zu begrüßen. So auch nicht die Presse, die andere aus dem Vereinsleben und der Geldinstitute kaum noch auf ihren Redemanuskripten verzeichnet haben.

Frau Thorand unterstrich in ihrer Ansprache die hervorragenden Arbeiten und behauptete, dass es in keiner anderen Stadt in Deutschland ein solches anspruchvolles Programm wie das „Beethoven Bonnensis“ mit Schülern auf die Beine stellen könne. Frau Thorand weiter: „Es ist ganz erstaunlich, mit welcher Qualität die Arbeiten von Schülerinnen und Schülern in der Auseinandersetzung mit Beethoven und seiner Zeit hier aufwarten konnten. Vor allem ist es die kreative Vielfalt, mit der in jedem Jahr, zum Teil verblüffende Ergebnisse, präsentiert werden. Wir sind deshalb glücklich, dass dieser Meilenstein junger Kunst alljährlich im Kulturzentrum Hardtberg zu erleben ist.“

Abschließend darf nicht vergessen werden, das zu den Höhepunkten der mannshohen Pappfiguren wie Einstein und andere mehr, tolle Bilder, Collagen im Zusammenhang mit Beethoven, ein exklusives „Kunst-Büfett“ zu bewundern waren, was freilich die Herzen höher schlagen ließ. Wie von der Ideengeberin, der Lehrerin des Helmholtz-Gymnasiums, Martina Schmidtke, zu hören war sei eine sehr umfangreiche Arbeit gewesen, die den Schülerinnen und Schülern sehr viel Spaß gemacht haben. Aufpassen mussten die Gäste beim Verspeisen der „Köstlichkeiten“, dass sie nicht eines der Kunstwerke erwischten, die nämlich täuschend ähnlich beispielsweise den Käsehäppchen auf wahrsten Sinne des Wortes sehr nahe standen oder auch den eigens für diese Ausstellung kreierten „Erfrischungen“ in Kunststoffflaschen (Gruppenfoto).

Anmerkung: Auf www.wub-tv.de finden sie einen Video-Clip über diese Ausstellung.

Berühmter Künstler Sapere stellt in der VR-Bank aus

MRad. Der bekannte, erfolgreiche und prominente Künstler Horacio Sapere (Foto unten), in Buenos Aires (Argentinien) geboren, lebt und arbeitet seit 1975 auf der Ferieninsel Mallorca. Er hat zahlreiche große Ausstellungen in verschiedenen Ländern mit seinen Kunstwerken bereichert. Im Jahr 2006 stellte er seine Werke erstmalig in China aus. Der argentinische Künstler setzt sich seit Jahren intensiv mit der asiatischen Kultur auseinander.

Wie vom Galeristen Wolfgang Hörnke (rechts) zu hören war, habe sich Horacio Sapere in der Zeit seines kurzen China-Aufenthalts sehr für die Kultur, für die Menschen, die Parkanlagen sowie auch für die herrlichen Tempelanlagen, mit ihren Buddha-Figuren dieses Landes, begeistert. Zur Zeit stellt er einige Kunstwerke im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst in der Bank“ in der Lengsdorfer VR-Bank-Filiale zum Thema „Beijing 2008“ einige Aquarelle aus, die in der Bevölkerung unter den Kunstfreunden, gerade in der Zeit der Olympiade, große Beachtung finden.

Der Filialleiter der Bank, Daniel Klein (links), meinte, dass es eine besondere Freude sei, die aktuellen Werke anlässlich der Olympiade in China handsigniert von einem so großen Künstler präsentieren zu können. Der Künstler selbst konnte leider die Ausstellung nicht eröffnen, weil er einen Todesfall in der Familie zu beklagen hat.

Die großformatigen Aquarellbilder, teilweise mit Kohlestift bearbeitet, seien, wie von der Marketingleiterin der VR-Bank Bonn, Erika Lägel, zu hören war, ausdrucksstarke Kunstwerke. „Er zeichnet genau, ohne sich an die absolute Realität zu halten, farbig und ungehemmt. Seine Bilder sind poetische Darstellungen“, betont Frau Lägel weiter.

Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten der Lengsdorfer VR-Bank-Filiale bis zum 22. August 2008 zu sehen.

Künstlergruppe Semikolon erstmalig bei

der Gewerbeschau dabei

Von Inis Knott-Heinzler

Erstmalig seit ihrem 40-jährigen Bestehen war die Bonn-Duisdorfer Künstlergruppe "Semikolon" bei der Gewerbeschau in Duisdorf mit einer eindrucksvollen Ausstellung zu besichtigen. Der Name Semikolon, erklärte Dr. Carl Körner (Foto oben links), sei entstanden, weil es in der Kunst keinen Punkt und kein Komma gibt. Die Künstlergruppe besteht aus 16 Mitgliedern. Sie ist aus Bonn nicht mehr wegzudenken, zumal die Künstlerinnen und Künstler das Leben mit der Kunst in unserer Gesellschaft stets durch zahlreiche Ausstellungen aufrechterhalten haben. Wahre Pracht-Kunstwerke haben sie in rund 40 Jahren mit großer Freude der Öffentlichkeit gezeigt.

Diesmal präsentierten die Künstlerinnen und Künstler neben Zeichnungen, Druckgrafiken, Aquarellen, Skulpturen und Objekte in gegenständlicher und abstrakter Darstellungsweise. In dieser Ausstellung waren Kunstwerke von Anna Chulkova, Erika C. Kömpel, Jürgen J. Lang, Rolf Lund, Titus Reinarz, Bohdan Z. Stachiw sowie des sympathischen 1. Vorsitzenden der Künstlergruppe, Dr. Carl Körner, zu sehen. Dr. Körner hatte im letzten Jahr bereits die Idee, die Kunstausstellung mit in die Gewerbeschau einzubeziehen, um das „Kulturzentrum und die Kunst auch für die Bürger  interessant zu machen, die sonst wenig Zeit haben solche Ausstellungen zu besuchen“.

In seinen eigenen Bildern spiegeln sich die Dinge des täglichen Lebens wieder, so kann man auf einigen seiner Gemälde seinen Heimatort Odendorf sehen, mal als Ganzes, mal dezent im Hintergrund. Zu allen Ausstellungen von Semikolon können sich Gastkünstler bewerben. Bei der  Gewerbeschau waren Uwe Gemmel und Teyaen Henze als Gäste dabei.  Eine weitere Gastkünstlerin, Cornelia Harss, zeigte in einem ihrer Gemälde aus der Serie „Gib Deutschland ein Gesicht“ einen Engel mit dem Namen „Angela Merkel“.

Die Ausstellung wurde sehr zur Freude der ausstellenden Künstler bereits vor der offiziellen Eröffnung gut angenommen, so dass man am Abend stolz auf einige hundert Besucher zurückblicken konnte.

Wer mehr über die Künstlergruppe Semikolon erfahren möchte, der sollte im November das 40-jährige Jubiläumsfest im Kulturzentrum Hardtberg nicht verpassen.

 

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