Natur pur

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Die Lengsdorfer „Bach-Freunde“ starten

 

 

mit großem Elan in den Frühling

 

Vorsitzender Klaus Schmäck (3.v.l.) begrüßte ganz herzlich die diesjährigen Baumpaten.

MRad. Nicht selten standen die Lengsdorfer „Bach-Freunde“, die Naturschützer par excellence, im Mittelpunkt, wenn es um die Erhaltung der Natur ging. Nicht ohne Grund wurde der vorbildliche Naturschutzverein im Jahr 2008, anlässlich der 20-Jahr-Jubiläumsfeier vom Vorstand des Wirtschafts- und Bürgerverein Hardtberg (WuB), Antje Krien, mit dem Hardtberger Umweltschutzpreis ausgezeichnet. Wie sagte Antje Krien bei der Preisüberreichung so treffend: "Es gibt kaum einen Verein hierzulande, der sich so für den Naturschutz einsetzt." Lobenden Worte überall, wenn von den Bach-Freunden die Rede ist.

Der langjährige 1. Vorsitzende der Bach-Freunde, Klaus Schmäck, des Vereins zur Förderung des Natur-, Landschafts- und Gewässerschutzes im Bereich des Naturschutzgebietes Katzenlochbach/Lengsdorfer Bach, ist mit seinem Team unermüdlich in Aktion, wenn es um die Erhaltung der Natur geht. Zahlreiche Veranstaltungen gehen jährlich über die Bühne, so auch die beliebte Obsternte seltener Sorten, die von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird.

Die über 70 Mitglieder starken Bach-Freunde gehören dem 300.000 Mitglieder umfassenden Umweltschutz „Landesgemeinschaft, Naturschutz und Umwelt“ in Nordrhein-Westfalen an.

„Wir betreuen zwei vom Verein angelegte Streu-Obstwiesen, hegen und pflegen den Lengsdorfer Bach als Bachpate und haben ein waches Auge auf Problembereiche im und am Katzenlochbach“, betonte Klaus Schmäck. Sie kümmern sich auch um einige von ihnen gestifteten Ruhebänke, die alljährlich von ihnen frisch gestrichen werden.

Wer Klaus Schmäck kennt, weiß längst, dass er stets neue Ideen umsetzt. So brachte er das Bewusstsein des Umweltschutzes zahlreichen jungen Menschen näher. Großen Wert legt er darin, den  jungen Menschen klar zu machen, dass jedes weggeworfene Stückchen Papier, die Cola-Dose oder die leere Bierflasche der Umwelt schadet und sie sich selbst damit ihre Umwelt – in der sie ja noch lange leben wollen – mit dieser Gleichgültigkeit im wahrsten Sinne des Wortes schädigen.

Wenige Tage nach der Jahreshauptversammlung mit der Wahl des neuen Vorstandes (1. Vorsitzender Klaus Schmäck, 2. Vorsitzende Beata Laufenberg, 1. Schriftführerin Birgit Martin-Biry, 2. Schriftführer Erwin Engel, Kassiererin Maria Faigle sowie vier Beisitzer: Franz Noethen, Matthias Biry,
Mathias Schindler und Torsten Schmidt), wurde die Streu-Obstwiese am Schiffgesweg, oberhalb des Katzenlochbaches, um sechs Hochstamm-Apfelbäume und vier Hochstamm-Birnenbäume erweitert. Klaus Schmäck: „Auf diesen Streu-Obswiesen findet man alte Kernobstsorten, die auf unseren Wochenmärkten nicht mehr angeboten werden. Obst zum Eigengebrauch, aber auch ein Nahrungsangebot für viele Tiere am Katzenlochbach.“ Wie von Schmäck zu hören war, gab es vor dieser Pflanzaktion sieben Anträge auf Baumpatenschaften. Mit 50 Euro zum Ankauf der Obstbäume waren die Baumpaten dabei. Eine Baumpatenschaft, die in der Bevölkerung hervorragend ankommt. Klaus Schmäck: „Die lange Liste unserer Baumpatenschaften wird in diesem Jahr durch Helma und Michael Hagemann, Margret und Helmut Schaaf, Norma und Carl-Hans Adrian sowie die SPD-Landtagsabgeordnete Renate Hendricks erweitert.“

Die Lengsdorfer Bach-Freunde haben sich für dieses Jahr große Ziele gesetzt: Nicht allein den Schutz der Natur pflegen und hegen, sonder auch bei Veranstaltungen Naturschutz aufklärend dabei sein. So werden sie beim Frühlingsfest der Stadt Bonn auf dem Münsterplatz am 17. April 2010 und bei der Hardtberger Jugendwoche am 8. Mai 2010 Flagge zeigen. Der Verein will eine Jugendgruppe unter dem Motto "Natur erleben und schützen" bilden und so Schüler und Jugendliche für den Naturschutz begeistern.

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Über 300 Prachtexemplare gefiederter Freunde

präsentierten die Lengsdorfer Vogelfreunde

MRad. Immer dann, wenn in der Bonn-Lengsdorfer Kreuzberghalle die Vogelausstellung der Lengsdorfer Vogelfreunde angesagt ist, freuen sich Groß und Klein auf die vielen gefiederten Freunde.

Diesmal, wie von Wolfgang Schmelzer (Foto oben) des Vorstandes der Vogelfreunde zu hören war, hatten die Mitglieder des Vereins über 300 Vögel ausgestellt. Fast alles Exoten, die aber von den Mitgliedern selbst gezogen wurden, denn das Einführen von exotischen Vögeln ist streng verboten. Exoten müssen draußen bleiben. Die EU verhängt ein dauerhaftes Einfuhrverbot. Nach Informationen von „Pro Wildlife“ in München, hat die EU entschieden, die Einfuhr von Wildvögeln dauerhaft zu verbieten. Ausschlaggebend hierfür war ein Gutachten der Europäischen Lebensmittelbehörde, das das große Gesundheitsrisiko durch den Wildvogelimport betonte.

Recht liebevoll hatten die Lengsdorfer Vereinsmitglieder die Volieren gestaltet: Rollrasen und dazu frisches Buschgrün und nicht zu vergessen bunte Blumen, die die Halle mit den vielen bunt-gefiederten Vögeln zu einem echten Erlebnis werden ließen. „Mama, sieh doch mal, wie bunt dieser Wellensittich dort ist. So einen tollen Vogel möchte ich auch haben“, meinte ein kleines Mädchen, die sich dazu noch einen Kakadu gewünscht hatte. Die Tiere brauchen eine gute Pflege, aber auch entsprechenden Raum für ihre Flugmanöver. Da ist nicht nur gutes Futter gefragt, sondern auch die große Liebe zum Tier.

Wolfgang Schmelzer vom Vorstand der Lengsdorfer Vogelfreunde, mit vielen anderen Mitgliedern des Vereins, sind erfahrene Vogelzüchter. Der Verein zählt rund 24 Mitglieder. Wie von Schmelzer weiter zu hören war, bedauert er das Ausbleiben der jungen Leute im Verein. Ende 1963 wurde der Verein „Lengsdorfer Vogelfreunde“ durch elf Vogelliebhaber in der Lengsdorfer Gaststätte Peter Hennes gegründet. Und vier Jahre später präsentierten an mehreren Tagen die Mitglieder ihre gefiederten Freunde der Öffentlichkeit. Die Kosten wurden von den Ausstellern selbst getragen. Inzwischen sind die Ausstellungen nicht mehr wegzudenken. Die Vogelfreunde haben aber nicht allein Mitglieder-Nachwuchsprobleme, sondern es wachsen ihnen auch die Kosten über den Kopf. Allein die Hallenmiete an die Stadt ist kaum noch zu schultern. Für viele Menschen aus Bonn ist es unverständlich, dass die Stadt Bonn bei kleinen Vereinen - mit großer Resonanz in der Bevölkerung -horrende Summen verlangt. Denn gerade dieser Verein, der sich in der schnelllebigen Zeit der Computerspiele rührend um die Kinder kümmert, sollte von der Hallenmiete befreit werden. Denn Kindergärten und Schulen haben seit jeher  freien Eintritt. Es wäre angebracht, dass sich auch mal die Kommunalpolitiker für solche Vereine einsetzen. Für einen Verein, der alljährlich für seine großartige Darstellung der heimischen und exotischen Vogelwelt den Landesgruppenpreis erhielt.

Sie möchte Mitglied werden bei den Vogelfreunden oder mehr über den Verein wissen, dann setzen Sie sich mit Wolfgang Schmelzer, Telefon 02 28 – 25 52 36, in Verbindung.

Einen Video-Clip finden Sie auf www.wub-tv.de.

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Hallo, liebe Tierfreunde!

Ich bin ein Zwergkaninchen. Mein türkischer Name ist Boncuk (Perle), gesprochen Bonschuk. Meine Rasse: Zwergwidder. Kenner unserer Tierart meinen, dass ich aber ein echter Teddywidder sei. Wenn ihr genau hinschaut, dann könnt ihr feststellen, dass ich in der „Mauser“ bin. Eigentlich gilt der Begriff nicht für Kaninchen, sondern nur für Vögel, wenn sie ihr Federkleid wechseln. Na, sagen wir mal, ich bekomme ein neues Winterfell, was mich vor der Kälte schützen wird. Apropos schützen: Mein Zuhause ist ein richtiger Superstall mit zwei Etagen, geschützt gegen Wind, Regen und Kälte, direkt neben dem Gartenhäuschen, umgeben von einer immergrünen Hecke. Oben im Stall, was sage ich, in meiner Villa, wo ich meine Hinterlassenschaft ablege, von dort aus habe ich eine gute Sicht auf den gepflegten Garten. Schaut man sich den Rasen genau an, dann meint man, dass der Hausherr des schönen Anwesens jedes einzelne Grashalm mit der Nagelschere geschnitten habe. Es ist himmlisch, ihr lieben Leute, hier herumzutollen. Und das darf ich von morgens bis abends, denn mein Zuhause ist stets geöffnet. So hole ich mir die zartesten Pflanzen, ganz frisch von der Rasenfläche. Die Menschen sagen Grünfutter dazu, das für meine Ernährung sehr wichtig ist. Denn 25 Prozent des täglichen Speiseplanes sollen aus frischen Möhren, einem Stückchen Apfel und natürlich, wie schon gesagt, aus frischem Gras bestehen. Und ganz wichtig ist das Heu, denn es reguliert meine Verdauung. Wir Zwergkaninchen sollen, laut Experten, 70 Prozent davon erhalten. Es darf aber nicht muffig, schimmelig oder staubig sein. Gutes Heu bekommt man beim Bauern. Eines, ihr lieben Tierfreunde, dürft ihr nie tun: Füttert nicht zu viel Trockenfutter, höchsten fünf Prozent, höchstens drei bis vier Esslöffel täglich. Ihr könnt uns auch schon mal ein Stück hartes Brot geben, aber nicht von Schimmel befallen. Das würdet ihr Menschen doch auch nicht essen wollen – oder? Und, was ganz wichtig ist, vergesst nicht das Wasser, das aber immer frisch sein muss. Wir sind ja kleine Nager, da könnt ihr uns auch schon mal ein paar Obstbaumäste reichen. Übrigens: Wir futtern auch schon mal nachts und genießen das Heu, den Löwenzahn, Klee oder auch andere Köstlichkeiten, die ihr uns hoffentlich in unseren Futternapf im Stall oder auch draußen kredenzt. Bei mir ist es so!

Ich bin ganz glücklich bei meiner Familie Yener, mit den zwei süßen Mädchen. Das sind tolle Menschen, die sich rührend um mich kümmern. Ihr müsst es erleben, wenn diese Familie Gäste hat. Einfach große Klasse!

Ich gehöre längst zur Familie. Tierexperten meinen, dass wir Hoppler gern in Gesellschaft leben. Da haben sie recht: Gegen eine schöne Zwergwidder-Frau hätte ich nichts einzuwenden. Aber auf der anderen Seite meine ich, dass ich dann nicht mehr im Mittelpunkt stehe wie jetzt. Und dazu kommt, dass mir vielleicht auch meine Partnerin meine Leckereien verspeist. Denn zur Zeit bin ich der absolute King! Das sieht man mir doch an- oder? Ich bin der Größte, obwohl ich ein Zwergwidder bin!

Übrigens: Wenn ihr auf www.wub-tv.de klickt, dann könnt ihr mich auf einem Video-Clip sehen.

Rotkehlchenpaar nistete im Blumenkasten

Kaum zu glauben, aber wahr, als ein kleiner, gefiederter Geselle, etwas so groß wie ein Sperling, mit einem spitzen Schnabel und dunklen, runden Augen, mit einer orangeroten Kehle und Brust, bis zu den Augen, unaufhörlich Reisig, kleine und große Blätter und getrocknete Gräser in einen von vier Blumenkästen zum Nestbau schleppte. Wer so fleißig war, dass kann freilich nur ein Weibchen sein, und zwar ein Rotkehlchen (Erithacus rubecula), der Vogel des Jahres 1992. Gewählt wurde er von der NABU deshalb, weil man darauf aufmerksam machen wollte, wie nutzlos und lebensfeindlich für die Vogelwelt und auch Kleinstlebewesen der kleingärtnerische Ordnungssinn ist, wo der Rasen auf Zentimeter zurück geschnitten wird und auch sonst Hecken und Sträucher so gestutzt werden, dass viele Tierarten keine Nahrung mehr finden oder auch die Brutstätten gefährdet sind.

Das Rotkehlchenpaar hatte es sich zwischen den Geranien gemütlich eingerichtet und fünf Junge großgezogen. Das Rotkehlchenweibchen hat die Eier ausgebrütet. Am11. Tag waren die ersten drei geschlüpft. Der Herr des Nestes versorgte Mutter Rotkehlchen in der Brutzeit mit Insekten aller Art, aber auch mit Schnecken, wie sie der Franzose als Delikatesse verspeist. Dazu gehören aber auch Würmer und Beeren. Beide hatten dann später fünf Schnäbel mit Futter zu stopfen. Keine leichte Aufgabe.

Die großen Feinde, wie der Eichelhäher, Sperber, das Wiesel, die Ratten und Mäuse sowie das Eichhörnchen, die Elstern und Katzen hatten keine Chance die Brut oder gar später die Jungvögel auszurotten. Denn der HBB-Chef sowie seine Familie wachten aufmerksam, damit der kleinen Rotkehlchen-Familie nichts geschehen ist. Schließlich gehörten die kleinen Gesellen inzwischen zur Familie. Wie Sie sehen, ist die Rotkehlchenfamilie zum Fotomodel geworden.

Und hier noch weitere Einzelheiten zum Rotkehlchen. Die kleinen gefiederten Freunde werden leider nicht alt: Das Höchstalter von rund 10 Jahren werden nur selten erreicht. Vogelkundler meinen, dass das Durchschnittsalter nur bei einem guten Jahr liege.

In der Bundesrepublik, so wollen Experten wissen, gibt es rund vier Millionen Brutpaare. Obwohl diese Vogelart vorzugsweise in feuchten Wäldern, im Unterholz heimisch ist, aber auch Hecken in Gärten und Parks liebt, vor allen Dingen, wenn diese nicht aufgeräumt sind, ihre Nester meistens in Bodennähe im Gestrüpp, zwischen Baumwurzeln, wo sie große Gefahr laufen ihre Brut durch die vielen Feinde zu verlieren, sind Rotkehlchen nicht vom Aussterben bedroht. Sie bauen aber auch ihre Nester in Halbhöhlen-Nistkästen, die sie von den Tierfreunden im Garten angeboten bekommen.

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Diese kleine Foto-Sammlung unten zeigt Ihnen noch weitere Bilder

von unserer tierischen Familie, die sich ganz locker,

ohne Scheu auf dem Balkon tummelte.

Klicken Sie auf die kleinen Fotos unten, um sie zu vergrößern.

Das Copyright der Fotos liegt bei Manfred Rademacher.

Runterladen nur mit Genehmigung des Autors.

Telefon: 02 28 - 62 16 97

 

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