zurück      zur 3. News-Seite    zur 4. News-Seite      home

..........................

Kegelclub „Fidele Essele“ über

40 Jahre in Aktion

HBB. Immer dann, wenn beim Duisdorfer Kegelclub „Fidele Essele“ das Kegeln angesagt ist, dann ist auch beste Stimmung angesagt. Und das seit mehr als 40 Jahren.

Wie von Theo Rolef zu hören war, wurde der Club im Jahr 1970 von sechs Ehepaaren (Christel und Theo Rolef, Liesel und Johannes Frintrup, Christa und Karl Engels, Katharina und Albert Piel, Helga und Josef Fausten, Barbara und Johann Piel) in der Gaststätte „Strick“ gegründet. Die Geselligkeit wird im wahrsten des Wortes bei den sympathischen Keglern groß geschrieben. So stehen auch Kegeltouren alljährlich in bester Laune auf dem Programm. Die „Fidele Essele“ haben Touren in den Schwarzwald, nach Rüdesheim, an die schöne Mosel und andere Gegenden unternommen. Natürlich har dieser Club auch einen Präsidenten. Aus einer Laune heraus wurde auf einem SPD-Gartenfest in Rüdesheim Johannes Frintrup zum Präsidenten gewählt und hat dieses Amt noch bis heute inne. Seine Frau Liesel übernahm den Posten der Kassierin, so ist alles in einer Hand. Das Amt des Pressesprechers und des Schriftführers übernahm seinerzeit Theo Rolef, der heute von Toni Schneider unterstützt wird.

Die Kegelfreunde freuen sich über die neu dazu gekommenen Mitglieder Roswitha und Toni Schneider sowie Gertrud und Peter Stolz. Zur Zeit kegeln die „Fidele Essele“ pro Monat einmal, stets mittwochs von 19 bis 22 Uhr in der Gaststätte “Strick“, gegenüber der Duisdorfer Mehrzweckhalle.

Theo Rolef: „Wir alle hoffen, dass wir noch einige Jahre zusammen kegeln und noch viele schöne Stunden verbringen können!“

Die HBB-Redaktion schließt sich den guten Wünschen an und ruft aus: „Gut Holz!“

Marinekameradschaft stärkte sich nach dem Boßeln beim Grünkohlessen in der "Bürgerstube"

MRad. Rund 30 Frauen und Männer der Bonn-Duisdorfer Marinekameradschaft "Eisbrecher Stettin" waren in Richtung Meßdorfer Feld unterwegs, um sich sportlich so richtig zu verausgaben. Dabei war freilich auch ein Bollerwagen mit der „flüssigen Verpflegung“, sprich Bier und dem beliebten hochprozentigen „Ostfriesischer Landwein“, denn schließlich braucht man zum Boßeln auch das entsprechende Zielwasser.

Wie vom Boßel-Manager des Vereins, Jürgen Joraschek, zu hören war, haben zwei Mannschaften (rot und schwarz) um den Sieg gekämpft. Dabei ist die rote Mannschaft als Sieger hervorgegangen. Aber nicht genug der sportlichen Mariner: Auf dem Schulhof der Ludwig-Richter-Schule in Bonn-Duisdorf, gegenüber der bekannten „Bürgerstube“, ging es dann weiter mit dem Stiefel- und Teebeutelweitwurf. Und natürlich, das gehört auch dazu: ein richtiges zünftiges Grünkohlessen, „Grünkohl mit Pinkel“ (Pinkel steht plattdeutsch für Mastdarm, ostfriesisch von pink, ‚kleiner Finger’, geräucherte Grützwurst mit Salz, Pfeffer und diversen Gewürzen).

Bekannt sind der Gastwirt der „Bürgerstube“, Karl Ney, mit seiner Frau Brigitte (Foto) in der Duisdorfer Ludwig-Richter-Straße, nicht allein für die Freundlichkeit und beste Bedienung, sondern auch für gute Speisen und gepflegte Getränke. So hat er eigens für die illustre Gesellschaft mit dem nordischen Einschlag, Pinkel mit Grünkohl von der Waterkant „einfliegen“ lassen. Denn während seines Urlaubs an der Nordseeküste nutzte er die Gelegenheit und suchte einen echten, guten Pinkelhersteller und fand ihn auch. Denn schließlich ist seine Devise: „Bei uns soll man sich wohlfühlen und als zufriedener Gast nach Hause gehen.“ Das war freilich auch bei den Marinern so. Die Stimmung war famos, das Grünkohl-Essen eine Wucht. Alle sind gut satt geworden. Und die Freude bei den beiden „Exzellenzen“, der „Grünkohlkönigin“ Christina Oberle und dem „Grünkohlkönig“ Reiner Schneider war riesig, denn nunmehr ziert ein goldenes Schwein die Brust der beiden. Dazu der Beleg: eine Urkunde an der Wand in heimischen Gefilden. Denn schließlich wird nicht jeder Grünkohl-Majestät.

Frau Meincke und ihr Sohn Christos

 spenden für die Bonner Tafel

MRad. Für ihre Hilfsbereitschaft ist Marie-Luise Meincke, ehemalige Geschäftsfrau aus Duisdorf, weit über die Grenzen Bonns hinaus bekannt: Denn sie hat sich mehr als ein Jahrzehnt für das Frauenhaus in Bonn eingesetzt und viele Kleiderspenden im besten Zustand in die Beethovenstraße geschickt. Nach Aufgabe ihrer Nähstube in der Weierbornstraße in Duisdorf aus Altergründen, lässt sie es ruhiger angehen. Die Geschäftsfrau aus „Marlies Nähstube“ war neben ihrer vielen Arbeit unermüdlich für die armen Frauen und Kinder des Frauenhauses im Einsatz. So auch ihr Sohn Christos (Foto), der auch dem Frauenhaus Unterhaltungselektronik, wie beispielsweise einen Video-Rekorder und anderes mehr, gespendet hat.

Und wenn man die beiden sympathischen Helfer auf die Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen, anspricht, dann haben sie stets ein offenes Ohr, ein Herz für die armen Leute.

Wie beide wissen, unterstützt der Wirtschafts- und Bürgerverein Hardtberg (WuB) seit einigen Jahren nicht nur das Frauenhaus, sondern auch die Bonner Tafel mit großem Einsatz.

Frau Meincke und ihr Sohn Christos haben auf Anfrage des WuB sofort zu einer Spende ja gesagt und fütterten den Duisdorfer Essel mit „gebündeltem Baren“ (Foto). Dieses Geld wird umgesetzt in Ware, und zwar nach den Vorgaben der Vorsitzenden der Bonner Tafel, Edith Trittler, die ganz genau weiß, was den Bedürftigen fehlt. Denn in Bonn sind mehr als 3000 bedürftige Menschen, die die Bonner Tafel fast täglich anlaufen. Rund 2000 Kinder in Bonn gehören zu den Armen. Und wie zu hören ist, werden es täglich mehr. Schon jetzt freuen wir uns beim WuB, dass eine weitere Spende von Frau Meincke und ihrem Sohn für die Tafel sicher ist.

Wollen Sie auch mal eine Spende für die Bonner Tafel zur Verfügung stellen, wo der Betrag ohne Abzüge irgendwelcher Verwaltungskosten direkt ankommt, dann schreiben Sie dem WuB eine Mail (radipress@aol.com) oder rufen Sie die HBB-Redaktion (02 28 – 62 16 97) an. Auch Vereine, Geschäftsleute und Banken, Sparkassen, können sich mit Spenden beim WuB melden. Natürlich sind wir gerne bereit dies auch im HBB-Printmedium und im HBB-online mit Foto zu veröffentlichen.

Schon jetzt ein großes Dankeschön an Sie, insbesondere an Frau Meincke und ihren Sohn Christos!

Wirtschafts- und Bürgerverein Hardtberg bedankt sich bei allen Spendern herzlich!

HBB. Entsprechend dem Tafelmotto „Jeder gibt, was er kann...“ sind auch in diesem Jahr wieder die Bonner Bürgerinnen und Bürger aufgerufen für die Weihnachtspäckchen-Aktion zu unterstützen. Im vergangenen Jahr sei die Spendenbereitschaft und Großzügigkeit überwältigend gewesen. Edith Trittler, Vorsitzende der Bonner Tafel, sagte der HBB-Redaktion: „Wir konnten mit über 700 Weihnachtspaketen mit wertvollen Lebensmitteln vielen eine Freude bereiten und auch ein wenig materielle Not lindern. Durch zusätzliche Warenspenden war es außerdem möglich, dem Verein für Gefährdetenhilfe Lebensmittel für über 400 Weihnachtstüten für Obdachlose zur Verfügung zu stellen.“
Mehrere Spender haben den Wunsch geäußert, auch während des Jahres unsere Arbeit mit Sachspenden unterstützen zu wollen. Wir haben uns daher entschieden, einen monatlichen „Spendentag“ an jedem ersten Mittwoch im Monat einzuführen, an dem wir haltbare Lebensmittel von Privathaushalten in unserer Geschäftsstelle, Mackestraße 51, annehmen. Frau Trittler: „Unsere bedürftigen Mitbürger freuen sich über wertvolle Lebensmittel, wie Kaffee, Honig, Marmelade, Fleisch- und Wurstkonserven, gute Öle, und andere Waren mehr.“ Wie von Frau Trittler zu hören ist, erhalten die bedürftigen Menschen diese Lebensmittel nicht von der Tafel. Da stehen Gemüse, Obst und andere Waren im Vordergrund. Wie von der Vorsitzenden Trittler weiter zu hören ist, sind rund 600 Seniorenhaushalte in Bonn, denen es aufgrund der geringen Rente nicht gut geht, die sich nicht ein Mal einen Pulverkaffee oder ein Stückchen Wurst und Fleisch leisten können.
Der Vorstand des Wirtschafts- und Bürgervereins Hardtberg (WuB), Antje Krien und Manfred Rademacher, bitten Sie herzlich den Bedürftigen zu helfen. So konnten beide kürzlich 400 Euro der Vorsitzenden Edith Trittler überreichen. Dieses Geld stammt in erster Linie von den Hardtberger Bürgern, die fleißig die vom WuB für die Tafel aufgestellten Spardosen „gefüttert“ haben. Der WuB hat noch einen Betrag draufgelegt, so dass die stolze Summe von 400 Euro zusammen kam. Für diese gute Tat unserer Bürgerschaft vom WuB ein ganz großes Dankeschön im Namen der bedürftigen Menschen!
Über 3000 sozial-benachteiligte Menschen müssen die Bonner Tafel in Anspruch nehmen, um überleben zu können, davon allein sind über 2000 Kinder. Täglich werden es mehr. Und das in der heutigen Zeit, wo doch immer von einem Wohlstands-Deutschland gesprochen wird.
Übrigens das sollten Sie wissen: Neben der Ausgabe an private Haushalte wird der größere Teil der Lebensmittel an insgesamt 35 soziale Einrichtungen verteilt. Seit drei Jahren liegt die Priorität in der Belieferung von 25 Kinder- und Jugendeinrichtungen in sozialen Brennpunkten, die sich über Obst, Rohkost und Milchprodukte als Ergänzung zum Mittagstisch und zur Erziehung für gesunde Ernährung freuen. Hier erreichen wir mittlerweile mit unseren Lebensmitteln über 2000 Kinder und Jugendliche.

Waldfreunde feierten mit vielen Gästen ihr Hubertusfest

H.K. Ein volles Haus konnte der Vorsitzende des Vereins der Waldfreunde St. Hubertus, Klaus Deckert (3.v.l.), verzeichnen. In den Räumen der St. Hubertus-Schützenbruderschaft im Derletal wurde das alljährliche Hubertusfest gefeiert.

Zu dieser Veranstaltung gaben sich die Duisdorfer Weinkönigin Verena I. die Ehre, die mit einem großen Blumenstrauß begrüßt wurde. Aber auch der stellvertretende Bezirksbürgermeister Horst Geudtner war mit Ehefrau Hella zum Fest der Waldfreunde gekommen. So auch der Ortsfestausschussvorsitzende Hans Berg. Unter den Gästen zahlreiche Vertreter der Ortsvereine, die Schützenbruderschaft St. Hubertus Duisdorf mit ihrem Kaiserpaar Michael und Petra Vogt, die ebenfalls mit ein großen Blumengebinde bedacht wurde. Antje Krien des Wirtschafts- und Bürgervereins Hardtberg (WuB) und Hahnekönigin, gab sich bei den Waldfreunden ein Stelldichein. Unter den zahlreichen Gästen waren natürlich viele Angehörige der Waldfreunde zu sehen.

Für den musikalischen Abend sorgten das Duo „Die Moonlights“ (Helga und Franz). Sie verstanden es immer wieder, die Gäste auf das Parkett zu einem Tänzchen zu locken. Das Hubertusfest ist immer wieder eine gute Gelegenheit, verdiente langjährige Mitglieder mit einer Urkunde zu ehren. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Christel Hemme und Wilhelm Skwirblis, für 20 Jahre Edith Kohls, für 30 Jahre Arnold Karnagel und für 35 Jahre Mitgliedschaft im Verein der Waldfreunde, erhielt Uschi Basse eine gerahmte Urkunde. Weitere Höhepunkte des Abends sind stets die Überreichungen der Plaketten vom diesjährigen Hahneköppen. Die Plakette für den Ehrenhahnekönig erhielt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Horst Geudtner (rechts), Hahnekönigin wurde die WuB-Vorsitzende Antje Krien (2.v.r.), Hahnekönig wurde Bernd Feuerstein (2.v.l.) von der Marinekameradschaft und den Hahneprinz errang Uwe Deckert (links) von den St. Hubertusschützen.

Traditionell überreichen die Waldfreunde eine Spende an den Ortsfestausschuss: Diesmal konnte der OFA-Chef, Hans Berg, freudestrahlend 120 Euro für den Nachmittag der Duisdorfer Senioren entgegennehmen. Jeder Euro zählt. Denn mehr als 600 Senioren wollen alljährlich in der Duisdorfer Mehrzweckhalle betreut sein.

Eine große Tombola erfreute die Besucher besonders. Dazu hatten viele Sponsoren beigetragen: Sparkassen und Banken, die Duisdorfer Geschäftsleute und auch die Vereinsmitglieder hatten viele attraktive Preise gespendet. Bei der Ausgabe der Preise gab es manches mal ein großes Hallo und launige Kommentare begleiteten die Gewinner. Danach wurde noch fleißig das Tanzbein geschwungen und eine lebhafte und anregende Unterhaltung waren wieder ein mal Garantie für einen gelungenen Abend.

Tausende waren zu Gast beim Weinfestumzug in Duisdorf

Von Manfred Rademacher
„Ich bin sehr zufrieden mit dem diesjährigen Weinfest“, meinte der Chef des Duisdorfer Ortsfestausschusses (OFA), Hans Berg (Foto oben links). Und wer Hans Berg auf dem Rücksitz eines Cabrios vermisste, der konnte ihn zu Beginn des Weinfestumzuges zwar im offenen Auto sehen, aber bescheiden als Beifahrer. Denn sein offener fahrbarer Untersatz fiel mit einem Kühlerschaden aus. Für ihn kein Problem: Berg ließ sich eine Weile chauffieren und später dann, mischte er sich auf Schusters Rappen unters Volk und schenkte fleißig den edlen Rebensaft aus.
Die Stimmung war famos bei dem dreitägigen 24. Duisdorfer Weinfest, das ein buntes Programm bot. Der Duisdorfer Marktplatz war zum Mittelpunkt des Weinfestes geworden. Dort trafen sich die Freunde und solche, die beschwipst Bekanntschaften suchten und auch fanden. „Der Wein verbindet“, säuselte eine Mittvierzigerin mit verklärtem Blick und busselte so manchen Adonis ab, nicht gerade zur Freude des Partners.
Ein großes Kompliment an den OFA Duisdorf, der bei einer solchen Festivität auch nicht die älteren Mitbürger aus dem Duisdorfer Seniorenheim vergaß. Sie konnten die frisch gebackenen Weinkönigin Verena I. mit Gefolge begrüßen. Der traditionelle Besuch der Weinköniginnen im Seniorenheim wurde von dem damaligen OFA-Chef, Josef Brack, eingeführt, der stets ein großes Herz für unsere älteren Mitbürger hatte. Aber auch die Jugend stand bei ihm groß im Mittelpunkt, was allerdings der jetzige OFA-Chef Berg zur Freude vieler Menschen weiter fortsetzt. Dies war bei der Beteiligung des langen Weinfestumzuges durch Duisdorfer Straßen zu sehen, wo sich die Vereine große Mühe gegeben hatten tolle Festwagen den vielen Menschen an den Straßenrändern zu präsentieren. Der Fußballverein 1. FC Hardtberg, der diesmal die Weinkönigin Verena stellte, war mit vielen Jugendlichen wie auch die Radsportfreunde und andere mehr dabei. „Möchten Sie ein paar Weintrauben? Die sind auch abgewaschen“, meinte ein kleiner Junge und verschenkte aus seinem Körbchen so manche Mini-Rebe, anstelle des edlen Rebensaftes. Und wer da glaubte, dass die SPDler-Fußgruppe, mit dem Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber, der Landtagsabgeordneten Renate Hendricks, Barbara Naß, Horst Geudtner und andere mehr in Front, Rotkäppchen-Sekt ausschenkten, der hatte sich getäuscht. Es gab Wein aus Literflaschen, trockener und halbtrockener. Denn man wollte seitens des OFA der Tradition treu bleiben: Keine verschiedene Weine unters Volk bringen, denn schließlich sollten die Besucher nicht mit einem Riesenkater nach Hause gehen. Bekömmlichkeit stand im Mittelpunkt dieser dreitägigen Großveranstaltung. Es wurden sehr bekömmliche Weine kredenzt. Aber auch für den deftigen Genuss war gesorgt: Dafür sorgten die verschiedenen Stände aus der Partnerstadt Villemomble und natürlich auch die örtlichen Imbissstände.
Und wer den Weinfest-Sonntag geschäftlich nutzen wollte, der konnte bei unserer Geschäftswelt, beispielsweise im Jeans-Shop oder bei Haushaltwarenschneider und vielen anderen Geschäften in Duisdorf kräftig einkaufen und sich am Stand bei Mrs. Sporty über das umfangreiche Fitnessprogramm informieren, denn es war ein verkaufsoffener Sonntag angesagt.
Fazit: Das 24. Duisdorfer Weinfest war ein riesiger Erfolg, das Tausende nach Duisdorf lockte. Selbst aus München, Hamburg, Villemomble und anderen Städten bewunderten das umfangreiche Weinfest in Duisdorf. Den Weinfest-Teilnehmern sowie auch dem OFA-Vorstand muss man ein großes Lob zollen, denn sie hatten nicht nur tolle Festwagen, Fußgruppen und Musikgruppen als Höhepunkt des Weinfestes präsentiert, sondern reichlich edlen Rebensaft ausgeschenkt. Es war ein Weinfest der Superlative.
Wer sich einen Video-Clip vom Weinfestumzug anschauen möchte, der klickt ganz einfach beim Bonner Wirtschafts- und Bürgerverein www.wub-tv.de rein.

SPD-Infostand lockte zahlreich die

Bürgerinnen und Bürger an

MRad. „Wo gibt es das schon, eine kostenlose Mieterberatung direkt vor der Haustür“, meinte eine ältere Dame, die zum Info-Stand am Schieffelingsweg in Duisdorf kam, wo die Juristin des Bonner Mietervereins und Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion, Barbara Naß (2.v.l.), mit den SPD-Politikern Horst Geudtner (3.v.l.), Michael Klewitz, Dominik Loosen (4.v.l.) und Joachim Conradus (3.v.r.) Rede und Antwort standen. Dazu gesellte sich der Bonner OB-Kandidat, Jürgen Nimptsch (4.v.r.), der sich die Sorgen und Nöte anhörte und mit den Bürgerinnen und Bürgern über viele politische Themen sprach. Nicht selten hört man in der Öffentlichkeit, dass Nimptsch ein Mann des Volkes sei. Wie sagte eine Dame so treffend: „Herr Nimptsch sieht nicht nur gut aus, der ist aber auch sehr sympathisch. Er verfügt über ein großes Wissen. Das ist der richtige Oberbürgermeister für Bonn“. Mit dieser Meinung steht sie nicht alleine da.

Das Hauptgespräch war die Deutsche Annington. Nicht selten wurde die Deutsche Annington als „Heuschrecke“ bezeichnet. Immer wieder beklagten sie sich über die Mieterhöhungen der letzten Jahre, obwohl die Wohnungen in einem desolaten Zustand seien. Frau Naß traf den Nagel auf den Kopf: Denn inmitten ihres Einladungsschreibens war ein großer Haifisch mit fletschenden Riesenzähnen und dem Namen „Deutsche Annington“ zu sehen. In der Sprechblase stand geschrieben: „Wir wollen nur Ihr B € stes!“ Dafür bekam sie ein großes Plus aus der Bevölkerung.

„Ich kann schreiben, was ich will, eine Antwort erhalte ich nicht von der Annington“, sagte erbost eine Mieterin. Was soll sie tun? Frau Naß hat allen jenen betroffenen Info-Besuchern geraten, sich erneut schriftlich an die Annington zu wenden und eine Frist für die Instandsetzung der Wohnung zu setzen. Und wenn die Annington die Frist der Mängelbegleichung nicht einhalte, dann sollen alle Betroffenen ganz einfach eine Mietminderung vornehmen. Im Klartext: weniger Miete bezahlen. Dieses habe schon sehr häufig zum Erfolg geführt, so Frau Naß. Denn sie weiß wovon sie spricht als Juristin des Bonner Mietervereins. Sie konnte auch zahlreiche Tipps hinsichtlich der Nebenkostenabrechnungen geben.

Junge Bäume braucht der Wald

H.K. Einen Friedens-Nobel-Preis wird diese Pflanzaktion im Duisdorfer Stadtwald wahrscheinlich nicht erhalten, den 2004 die Kenianerin Wangari Maathai, auch Mama Miti (Mutter der Bäume) genannt, erhalten hatte. Sie hatte sich dafür eingesetzt, dass in Kenia und andere Länder Afrikas mehr als 30 Millionen Bäume  neu angepflanzt wurden. Aber 1.500 Rotbuchen, die der Stadtförster Stephan Mense und seine Mitarbeiter für den Duisdorfer Stadtwald in der Nähe des Schützenhauses zur Verfügung gestellt hatten, waren auch eine beachtliche Anzahl. Die 700 Hektar Bonner Stadtwald werden ökologisch bewirtschaftet und sind nach strengen Standards des Naturland-Verbandes zertifiziert. Deshalb werden mit Unterstützung der Stadtwerke Bonn (SWB), Abteilung Energie und Wasser, im Naherholungsgebiet Derletal die 1.500 Rotbuchen gepflanzt. Aber diese Pflanzaktion wurde nicht nur alleine von den Mitarbeitern der SWB durchgeführt, sondern auch 50 Bonner Mitbürger, alles Kunden die sich für den Bonn-Natur-Strom entschieden hatten, wurden per Brief angeschrieben, ob sie bei der Pflanzung der Bäume mitmachen möchten. So beteiligten sich am vereinbarten Treffpunkt mehr als 50 Bonner Bürger an dieser Aktion. „Ich finde, das ist eine sehr schöne nette Idee, an der ich gerne teilnehmen möchte“, sagten Susanne Marx  und Bernd Steinbring. Der Umweltdezernent der Stadt Bonn Rüdiger Wagner und der Geschäftsführer SWB, Energie und Wasser, Marco Westphal, begrüßten die Teilnehmer. Unter fachlicher Anleitung von Stadtförster Stephan Mense und seinen Mitarbeitern wurden dann die jungen Rotbuchen in die Erde gebracht. „Um diesen stabilen und vielfältigen Lebensraum zu erhalten, ist eine stete Verjüngung des Waldes wichtig“, sagte Mense, „denn drei Tonnen CO2 werden von einer ausgewachsenen Buche gebunden“. Am Ende der Pflanzaktion wartete ein zünftiges Frühstück auf die vielen fleißigen Helfer.

1050 Euro spendete die Frauengemeinschaft der Katholischen Heilige-Drei-Könige-Gemeinde an den Hospizverein Bonn

HBB. Die Frauengemeinschaft der Katholischen Heilige-Drei-Könige-Gemeinde in Oberbachem (v.l. Susanne Gundelach (Hospizverein), Margret Zolper, Katharina Zajonskowski, Marianne Keldenich, Agnes Schliebusch, Gudrun Müller (Koordinatorin) überreichte dem Leiter des Hospizvereins, Sebastian Otte (Foto hinten) aus dem Reinerlös des Adventsbasars 2008 im Rahmen einer kleinen Feierstunde einen Scheck in Höhe von 1.050 Euro. Die gesamte Summe erhielt der Hospizverein Bonn e.V., der mit seinen ehrenamtlichen Helfern die kranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu Hause und im Stationären Hospiz am Waldkrankenhaus begleiten.

Susanne Gundelach: „Der Hospizverein Bonn e.V. bildet seit Jahren ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus, die schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen Beistand leisten können, auch in der Phase des Trauerns wird Hilfe angeboten“. Mehr unter Rufnummer: 207 68 76 in Bonn. Wenn Sie eine Spende dem Hospizverein zukommen lassen möchten, hier die Kontonummer: Sparkasse KölnBonn: 225 35 08 (BLZ  370 501 98).

H.K. „Ich lade gern mir Gäste ein, man lebt bei mir recht fein ...“, frei nach der Arie von Orlowski aus der „Fledermaus“, so dachte auch die Hardtberger Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand, als sie die vielen Besucher im vollbesetzten Rathaussaal in Bonn-Duisdorf zum Neujahrskonzert begrüßte.

Sie hatte für dieses Konzert junge Musiker eingeladen (v.l. Felix Wahl, Klavier, sein Bruder Simon Wahl, Gitarre, Waldemar Kinas, Klavier, Milena Stefanski, Mezzosopran, Sebastian Neuwahl, Bariton und Philipp Werner, Tenor), die sich noch in der Schulausbildung oder im Studium befinden. Aber ihr Können, ihre Stimmen und die Vorträge zeigten zweifelsohne Professionalität. Eigenkompositionen auf der Gitarre, Klavierstücke von Beethoven und Chopin, Melodien aus Operette und Oper, es wurde eine große Palette herrlicher Melodien geboten. Nach der Pause wurden gern gehörte Stücke aus Oper und Operette, sogenannte „Gassenhauer“ von Strauß, Mozart, Donizetti und Denza mit viel Engagement aufgeführt. Das es dem Publikum gefallen hatte, zeigte auch der große Applaus am Ende des Konzerts. Bei einem Gläschen Neujahrs-Sekt konnte man seinem Nachbarn anschließend die guten Wünsche für das Jahr 2009 übermitteln.

Viele Gäste kamen zu den „Ü-Dötzchen"

Rad. Zum ersten Mal hatte der Kindergarten „Ü-Dötzchen“ zum Tag der offenen Tür nach aus Ückesdorf bei Bonn eingeladen. Der Vorsitzende der Elterninitiative, Ralf Thünker, und die Leiterin des Kindergartens, Gisela Lawrence, konnten zahlreich die Gäste begrüßen. Die Sonne strahlte, als sei sie von irgendwo her bezahlt worden. Eigentlich nicht verwunderlich, dass Groß und Klein bester Stimmung waren.

Das Kindergartenteam hatte alle Hände voll zu tun, um die Gästeschar zur Kaffeezeit schnell und ausreichend zu bedienen. Erfreut zeigte sich Frau Lawrence über die zahlreichen Kuchenspenden, die größtenteils von den Eltern der rund 50 Kindergartenkinder kamen. Für die Kinder gab es reichlich Unterhaltung. Da stand das Kinderschminken auf dem Programm, so auch der Kinderflohmarkt, zahlreiche Spiele und nicht zu vergessen die frischgebackenen Waffeln, die bei den Kindern guten Absatz fanden.

Vor rund 13 Jahren wurde der Kindergarten ins Leben gerufen. Wie von der Leiterin Lawrence und des Vorsitzenden Thünker zu hören war, gibt es noch freie Plätze. Denn im kommenden Jahr werden eine ganze Reihe Kinder aufgrund der Schulpflicht den Kindergarten verlassen. Wie vom Vorstandsvorsitzenden Thünker zu hören war, sind auch Kinder ab drei Jahre aus Duisdorf, Röttgen oder Lengsdorf willkommen. Sichtlich zufrieden ist die Leitung und auch die Elternschaft mit der Lage und der Räumlichkeit des Kindergartens. Allerdings gibt es auch einen Negativpunkt, und zwar träumen die Kleinen mit ihren Eltern von einer Sporthalle. Besser gesagt: Sie suchen ein Mal in der Woche Zugang zu einer Halle, wo die Kinder sich sportlich betätigen können, insbesondere zur Winterzeit und bei schlechter Wetterlage.

Ohne, dass wir es von der HBB-Redaktion wussten, dass gute Kinderbücher herzlich willkommen sind, haben wir das neue Kinder-Märchenbuch „Das Singen der Vögel“ des Autors Axel Dahm, nach der HBB-Rezension, dem Kindergarten in Ückesdorf geschenkt. Die Freude war beim „Ü-Dötzchen“-Team (Foto) groß, denn Sponsoren gibt es nicht und gute Kinderbücher sind nicht gerade billig.

Wer die Rezension des Buches lesen möchte, der klickt hier ganz einfach auf Märchenbuch oder holt sich weitere Infos auf der Webseite www.mein-maerchenland.de, wo auch ein Hörbuch präsentiert wird.

 

                                                zurück            zur 3. News-Seite               home