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Deutsche Annington fordert erneut die Mieter in Bonn

zur Kasse

HBB. Kaum zu glauben, aber wahr! Beinahe jedes Jahr erhöht die Deutsche Annington, die nicht selten von den Mietern als „Heuschrecke“ bezeichnet wird, die Mieten. Da heißt es lapidar, dass der „Mietpreis der Wohnung unter dem für vergleichbare Wohnungen in Ihrer Stadt liegt“. Die Erhöhung wurde bei einer Vierzimmer-Wohnung im Juni 2009 auf fast 18 Euro monatlich angehoben. So zahlen die Mieter für eine Altbauwohnung mittlerweile über 675 Euro. Dazu forderte die Annington eine Nebenkostenvorauszahlung von rund 15 Euro zusätzlich. Und kürzlich flatterte einigen hundert Mietern in Bonn erneut eine Mieterhöhung auf den Tisch. Durchschnittlich bei einer Dreizimmer-Wohnung fast 23 Euro und bei einer Vierzimmer-Wohnung über 25 Euro monatlich. Nach Prüfung der Mieterhöhungsschreiben der Deutschen Annington durch den Bonner Mieterbund wurde klar zum Ausdruck gebracht, dass die Kosten für Schönheitsreparaturen und Instandhaltungen in die Vergleichsmiete mit eingerechnet wurden und laut Urteil des Landgerichts Bonn vom 23.3.2009 (Az.: 6 S 212/08) unzulässig seien.

Manfred Rademacher des Vorstands des Bonner Wirtschafts- und Bürgervereins, der erneut von vielen Betroffenen wegen der Mieterhöhung angesprochen wird, rät dringend - wie der Mieterbund - Widerspruch bei der Annington einzulegen. Ein Widerspruchs-Musterbrief steht unten.

Zahlreiche Mieterinnen und Mieter, darunter Rentnerinnen und Rentner mit einer kleinen Rente und alleinerziehende Mütter mit mehreren Kindern, sind dermaßen empört über diese „Heuschrecke“ Deutsche Annington, die wohl nur noch abzocken will. „Es kann doch nicht angehen, dass die Miete fast jedes Jahr steigt? An den Wohnungen wird doch nichts gemacht!“, so ist nicht selten von den Annington-Mietern zu hören. Die Hausflure seien im schlechten Zustand, die Kellerfenster seien durchgerostet und eine Außenisolierung fehle völlig. Im Winter sind die Wohnungen kaum warm zu bekommen. Eine Mieterin meinte, dass sie im Herbst, Winter und im Frühjahr nur mit einer Decke im Wohnzimmer sitzen könne.

Ein Mieter ist dermaßen sauer, dass er Rademacher mitteilte, diese Schilder (oben), die an dem Schieffelingsweg stehen, absägen wolle, weil diese Verherrlichung "Deutsche Annington - Schön hier zu wohnen" und andere Aussagen auf den Plakaten mehr widersprüchlich seien.

Viele bemängeln, wenn sie etwas in der Wohnung instand gesetzt haben möchten, dass die Annington "mauert", sich ganz einfach nicht rührt. Oftmals sind fünf Schreiben und mehr notwendig, so auch bei Renovierungen, obwohl die Mieter allesamt monatlich einen erheblichen Geldbetrag (rund 50 Euro) für die Renovierung (Verschönerungsgebühren) einzahlen.

Viele Mieter wünschen sich, dass diese Abzocke endlich mal ein Ende haben sollte. Die Mieter wünschen sich von ganzem Herzen, so wie es früher bei der Frankfurter Siedlungsgesellschaft, der Deutschbau oder der Viterra war, endlich mal in Ruhe wohnen zu können. Manfred Rademacher vom Wirtschafts- und Bürgerverein (WuB): "Ich habe weinende, ältere Frauen am Telefon und an der Haustür gehabt, die das Geld für die pausenlose Forderung nicht haben und nicht wissen, wie es weiter gehen soll. Einige sind aufgrund dieses Briefes der Mieterhöhung erkrankt. Die Annington müsste eigentlich Schmerzensgeld zahlen. Die Leute, die diese Briefe des Geldeintreibens rausschicken, sollten sich mal vor Augen halten, dass hinter jeder Anschrift ein Mensch steht. Überwiegend ältere Frauen, alleinstehend, die 70, 80 Jahre und älter sind und seit über 40 Jahren in ihren Wohnungen Zuhause sind. Und nun macht die Annington diesen Menschen das Leben schwer. Wie vereinbart sich das eigentlich mit der Annington-Stiftung?"

 

Widerspruchsbrief an die Deutsche Annington

An die

Deutsche Annington

Philippstraße 3

 

44803 Bochum

 

 

Betr.: Widerspruch zu Ihrem Schreiben vom (Datum einsetzen) hinsichtlich der Mieterhöhung (Vorgangsnummer: ...........)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich Widerspruch zu Ihrem Schreiben vom (Datum) ein, in dem Sie eine Mieterhöhung fordern. Dieser Mieterhöhung im Rahmen der ortsüblichen Vergleichsmiete stimme ich nicht zu.

Denn laut Urteil des LG Bonn vom 26.3.2009 (AZ: 6 S 212/08) und Rücksprache mit dem Bonner Mieterbund, darf die Deutsche Annington die Kosten für Schönheitsreparaturen und Instandhaltungen in die Vergleichsmiete nicht mit einbringen und ist somit unzulässig. Dieses Urteil ist für mich maßgebend und darauf stütze ich mich.

 

 

 

(Unterschrift)

SPD bleibt dabei: Hände weg vom Meßdorfer Feld –

Salami-Taktik wird nicht zulassen

Stadtverwaltung schlägt gemischte Baufläche vor

HBB. „Ich habe den Endenicherinnen und Endenichern versprochen, dass ich gegen die weitere Bebauung des Meßdorfer Feldes kämpfe“, so Christine Schröder-Diederich (Foto), SPD-Stadtverordnete für Bonn-Endenich. „Nach einem gültigen Ratsbeschluss aus dem Jahr 2005 ist das Meßdorfer Feld von jeglicher weiteren Bebauung freizuhalten. Damals hat die Verwaltung noch zu Recht auf die klimatische und lufthygienische Bedeutung der großräumigen Freiflächen hingewiesen.“

Für die Sitzung der Bezirksvertretung Bonn hat die Stadtverwaltung nun eine Beschlussvorlage über eine Änderung des Flächennutzungsplans vorgelegt. Die Fläche parallel zum Hermann-Wandersleb-Ring, zwischen Erich-Hoffmann-Straße und Theodor-Litt-Straße soll künftig in einer Tiefe von rund 100 Meter als gemischte Baufläche ausgewiesen werden. „Wir befürchten, dass so die Salami-Taktik bei der Bebauung des Feldes weitergeht. Das werden wir nicht zulassen“, so Schröder-Diederich weiter.

Einen Video-Clip hier...

Heilpraktikerin Lee spendet erneut für die Kinder

HBB. Die bekannte Bonner Heilpraktikerin Marion Lee ist stets für eine Überraschung bekannt. Dem Chefredakteur des Bonner Hardtberg-Boten, Manfred Rademacher, überreichte sie für einen Kindergarten zehn bunte Spielbälle und zwei WM-Deutschland-Kappen. Rademacher gab die Ball- und Mützenspende an die Leiterin der evangelischen Kindertageseinrichtung im Matthäipfarrbezirk in Bonn-Duisdorf, Regina Grötzner, weiter. Die sympathische Leiterin, Frau Grötzner, bedankte sich mehrmals ganz herzlich bei Rademacher und schickte dazu noch einen Dankesbrief an Frau Lee, an die Sponsorin. Und für die Aktion der sehr engagierten Gisela Schönherr, die alljährlich einige Kinder der Bonner Behinderten-Königin-Juliana-Schule zum Grillfest auf den Grillplatz der Waldfreunde einlädt, spendete sie für die Verlosungen Mini-Fußbälle in Form von Schlüsselanhängern und anderes mehr.

Frau Lee gehört zweifelsohne zu jenen christlich-sozial eingestellten Menschen, die sich seit vielen Jahren um die Bedürftigen in Bonn mit entsprechenden Spenden kümmert, insbesondere unterstützt sie die Jugendlichen und Kinder. Frau Lee: „Uns, den es besser geht, wir sollten den Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen, etwas abgegeben.“

Davon macht sie reichlich Gebrauch! So hat sie einer Fußballmannschaft in Bonn einen kompletten Trikotsatz gespendet, mehrere Ballspenden gingen an Fußballvereine, Behinderten Schulen und nicht zuletzt unterstützt sie auch die Bonner Tafel. Wie von ihr zu hören ist, wird sie über den Hardtberg-Boten (HBB) weitere Spenden in verschiedenen Formen zur Verfügung stellen.

Wir vom HBB sind hellauf begeistert von ihrem sozialen Engagement und hoffen, dass sich noch weitere Spender finden, die ein Herz für Kinder, Jugendliche und Bedürftige haben. Jede kleine Spende zählt.

Sie brauchen eine Anregung für eine Spende, dann rufen Sie ganz einfach die HBB-Redaktion an (02 28 – 62 16 97).

Und so kommen Sie auf die Lee-Seite im Netz: www.naturheilpraxis-lee.de

Schauen Sie doch mal unsere "Videothek" http://www.hardtberg-bote.de/videos.htm

Zirkus Knie hat ein Herz für arme Menschen

HBB. Große Freude herrschte kürzlich in der HBB-Redaktion, so auch beim Vorstand des Bonner Wirtschafts- und Bürgervereins (WuB), mit Antje Krien und Manfred Rademacher an der Spitze. Denn der berühmte und sehr bekannte Zirkus Charles Knie (www.zirkus-charles-knie.de), der noch bis zum 20. Juni 2010 in Bonn, gegenüber der Rheinaue in Bonn, an der Ludwig-Erhard-Allee/Ecke Kennedy Allee, gastiert, stellte für die bedürftigen Bonner Kinder und Erwachsenen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen, 100 Freikarten zur Verfügung. HBB-Chef Manfred Rademacher konnte diese beachtlich hohe Kartenzahl aus der Hand des sympathischen Pressesprechers, Sascha Grodotzki (Foto rechts), des Zirkus Knies entgegennehmen und stellte sie anschließend nach Absprache mit Sascha Grodotzki der „Bonner Tafel“ zur Verfügung.

Die Freude war groß bei den Verantwortlichen der Bonner Tafel, insbesondere beim Betriebsleiter der Tafel, Horst-Dieter Tontarski (Foto links), und nicht zuletzt auch bei den armen Menschen, die nun nach langer Zeit den grauen Alltag im Zirkus Knie für einige Stunden bei einem Superprogramm vergessen konnten.

Rademacher: „Wir bedanken wir uns herzlich bei der Zirkus-Verwaltung für die großzügige Kartenspende! Es war eine tolle Aktion, mit einer hervorragender Zusammenarbeit des Pressesprechers Grodotzki! Er hat vielen Menschen eine große Freude bereitet. Und mein Leitspruch: ‚Schenke anderen Menschen Freude, denn Freude freut’, ist voll aufgegangen.“

Wir von der HBB-Redaktion sowie auch vom WuB-Vorstand wünschen dem Zirkus Knie stets viele Besucher und den Artisten wünschen wir bestes Gelingen!

Unbedingt beim Zirkus Knie reinschauen! www.zirkus-charles-knie.de

SWB-Azubis leisten ganze Arbeit: sie reparieren defekten Pkw

einer Rollstuhlfahrerin

Timo Berges, Oliver Kleebank, Jürgen Mohr und Markus Weber übergaben Michaela Seroczynski den reparierten Pkw (v.l.n.r).

(vj) Der Renault Rapid der Bonnerin Michaela Seroczynski ist der dritte Pkw von behinderten Bonner Bürgern, den Auszubildende der SWB- Service, der Dienstleistungsgesellschaft der Stadtwerke Bonn, unter die Lupe genommen und repariert haben.

Seit 2008 ermöglicht das Unternehmen jungen Auszubildenden, unter Anleitung an defekten Autos ihre erlernten technischen Fähigkeiten anzuwenden. „Gleichzeitig unterstützen wir mit diesem Projekt behinderte Mitbürger aus Bonn. Die Auszubildenden reparieren überwiegend mit Bordmitteln diese Autos, die für die Besitzer oft unerlässlich sind für die Bewältigung des Alltags“, sagte SWB Service-Geschäftsführer Jürgen Mohr. „Wir freuen uns, Frau Seroczynzki ihren Wagen repariert wieder zur Verfügung stellen zu können.“

Unter Anleitung von Markus Weber, Fachbereichsleiter Hauptwerkstatt, haben die Auszubildenden zum Kfz-Mechatroniker mit der Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik, Timo Berges und Oliver Kleebank,  den Renault inspiziert und dann instand gesetzt. „Uns war aufgefallen, dass der Wagen Öl verloren hat“, berichtet Michaela Seroczynski, die auf dem Brüser Berg wohnt und das für ihre Zwecke umgebaute Auto dringend im alltäglichen Leben benötigt. Über ihre Krankengymnastin hatte sie von dem Projekt der SWB Service im Betriebshof Friesdorf erfahren und sich per E-Mail an den Leiter des Betriebshofes, Heinz Schneider, gewandt.

Es stellte sich heraus, dass das Getriebe defekt war und zum Teil zerlegt werden musste. Die Azubis mussten in diesem Fall die komplette Vorderachse ausbauen und dann konnten erst die Reparaturen beginnen. „Dieses Engagement ist wirklich nicht alltäglich“, freute sich Michaela Seroczynski bei der Übergabe des reparierten Fahrzeugs. „Das nenne ich soziales Engagement.“

Kommentar dieser guten Tat hier

Der tik-Förderverein ist stark angewachsen

Theateranfänger beim tik in besten Händen

Nicht allein die gelungene, aktuelle Bühnenkulisse „Central Park West“ (Foto oben) ist Anreiz genug, um hier auf der Bühne zu stehen. Wer Lust hat Theater zu spielen, der meldet sich beim künstlerischen Leiter Arnold Sitte (arnold.sitte@gmx.de).

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„Der Bonn-Duisdorfer Förderverein des „tik“ (theater im keller) hat kräftig zugelegt: Um 34 Mitglieder ist der Verein in den vergangenen drei Jahren angewachsen und hat aktuell 94 Mitglieder“, teilt der sympathische Vorsitzende des tik-Fördervereins, Hans Joachim Woelke (Foto rechts), mit. Woelke peilt die Zahl 100 in absehbarer Zeit an.
„Mit einem Jahresbeitrag von nur 30 Euro fördern die Mitglieder die hervorragende Theaterarbeit“, bekräftigte Woelke. Der Förderverein werde auch künftig bei der Duisdorfer Gewerbeschau, der Bonner Theaternacht der Hardtberger Kulturnacht und anderen Sonderveranstaltungen die Gelegenheit zur Mitgliederwerbung nutzen. Verstärkt will sich der Förderverein um Sponsoren bemühen. „Dabei geht es nicht um große Summen, sondern um regelmäßige Spenden, mit denen der Verein planen kann“, so Woelke. Der Philosoph Blaise Pascal sagte ein Mal: "Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigebig davon zu spenden."
Wie von Woelke zu hören ist, stehe auch die Förderung der Nachwuchsarbeit des Theaters im Fokus. In mehrmonatigen Workshops bereitet das tik Anfänger und Einsteiger jeden Alters für die Bühnenarbeit vor. „Nachwuchs sichert die Zukunft des Theaters“, so Woelke. Besonders gefragt sind Männer ab 30 Jahren.

Interessenten melden sich per Mail beim künstlerischen Leiter Arnold Sitte (arnold.sitte@gmx.de). 
Auf den Webseiten. www.tik-bonn.de und www.foerderverein-tik-bonn.de können Interessenten mehr über das tik und seinen Förderverein erfahren.

Deutscher Mieterbund Bonn warnt Mieter der Deutschen Annington vor Betrugsversuch bei Kontoänderungen

Viele Mieter der Deutschen Annington Immobiliengruppe, DIAG, in Bonn und Frankfurt, haben in den letzten Tagen ein Schreiben erhalten, in dem sie aufgefordert werden, ab Mai die Miete auf ein neues Konto der „Deutschen Annington Rechnungsservice GmbH“ zu überweisen. Diese Firma gibt es nicht! Die Deutsche Annington hat bereits eine Strafanzeige gestellt und bittet alle Mieter, die ein solches Schreiben erhalten haben, sich mit Katja Weiser bei der  Deutschen Annington in Bochum unter 0234 - 314 1901 in Verbindung zu setzten.

Bernhard von Grünberg, Chef des Mieterbundes: "Wir bitten alle Mieter auf keinen Fall die Bankverbindung der Annington zu ändern.“

Mitglieder des Mieterbundes können sich selbstverständlich jederzeit mit der Geschäftsstelle in Bonn, Berliner Freiheit 36, 53111 Bonn, in Verbindung setzen (Handy: 0173 250 65 60, Mail: gruenberg@mieterbund-bonn.de

Heinz Josef Schell spielt seit 20 Jahren auf der Bundeskanzler-Orgel im Bonn-Duisdorfer Altenheim

MRad. Experten wollen wissen, dass sich in Deutschland rund drei Millionen Menschen ehrenamtlich betätigen, und das in verschiedenen Institutionen. Diese unentgeltlichen Tätigkeiten werden in der Bevölkerung sehr geschätzt, insbesondere von jenen Menschen, die auf die Ehrenamtler angewiesen sind. Leider hört man von den Politikern kaum ein Lob, geschweige denn eine Unterstützung. Unter den helfenden Menschen, egal in welchem Bereich sie tätig sind, muss man große Anerkennung und Bewunderung zollen. Zu diesem besonderen Kreis zählt ein bekannter Bürger aus dem Hardtbergbereich, und zwar der alteingesessener Bäckermeister Heinz Josef Schell aus der Bonn-Duisdorfer Rochusstraße.

Heinz Josef Schell spielt meisterhaft Kirchenmusik, an der sich jeden Freitag rund 36 Senioren erfreuen. Aber nicht genug der guten Tat: Er ist in den 20 Jahren seines ehrenamtlichen Schaffens, nicht nur freitags, sondern auch an anderen Wochentagen, zum „guten Geist“ des Hauses aufgestiegen. An ihn trägt so mancher Bewohner des Wilhelmine Lübke-Hauses seine Sorgen und Nöte heran, die er mit großer Sorgfalt entgegennimmt.

Wer den Bäckermeister Schell kennt, weiß längst, dass er seine guten Taten nicht an die große Glocke hängt. Hätten wir aus der HBB-Redaktion einen Orden zu vergeben, dann würde Heinz Josef Schell auf der Liste ganz oben stehen.

Mark Aurel sagte mal: „Blicke in dein Inneres! Da drinnen ist eine Quelle des Guten, die niemals aufhört zu sprudeln, solange du nicht aufhörst nachzugraben.“

Nicht allein, dass er noch mitten im Berufsleben seinen Mann steht, sondern seit genau 20 Jahren jeden Freitag im Duisdorfer Altenheim, anlässlich der Messe, sozusagen ehrenamtlich im „Küsterdienst“ steht und die Orgel spielt (Foto). „Ich habe selbst große Freude daran“, betonte der sympathische Bäckermeister, und ließ wissen, dass diese Orgel im Altenheim ein Geschenk des Ex-Bundeskanzlers, Helmut Schmidt, sei. Auf dieser Orgel hat Helmut Schmidt, der beste und beliebteste deutsche Bundeskanzler aller Zeiten (laut Volksumfrage), einst ein großer Könner auf der Orgel und dem Klavier, Stücke von Johann Sebastian Bach und anderen Musikgrößen gespielt. Helmut Schmidt hat mehrere Schallplatten aufgenommen, in denen er als Interpret der Werke klassischer Komponisten zu hören ist, so zum Beispiel von Wolfgang Amadeus Mozart, Konzert für drei Klaviere und Orchester KV 242, oder von Johann Sebastian Bach, Konzert für vier Klaviere und Streicher A-Moll BWV 1065, jeweils gemeinsam mit den Pianisten Christoph Eschenbach, Justus Frantz sowie Gerhard Oppitz. Große Namen der klassischen Musik.

Mit bn-search.de auf dem richtigen Weg

Experten wissen aufgrund der Umfragen, dass immer mehr Menschen hierzulande im Internet unterwegs sind. Die Geschäftsleute tun gut daran, wenn Sie sich im Internet präsentieren. Kleine und mittlere Geschäftsleute können sich die teure Marketing Aktionen meist gar nicht leisten. Dazu kommt, dass regionale Firmen Ihre Kunden auch regional erreichen müssen. Also: Wer was anzubieten hat, egal ob ein Geschäftsmann oder Servicebetrieb, der sollte im Internet präsent sein. Wie aber kann man Menschen in der Region im Internet erreichen?
Bei unseren Recherchen stießen wir auf eine Bonner Internet-Suchmaschine (www.bn-seach.de), die ein Riesenpaket der Werbung anbietet, und zwar ist dies die Medienagentur Werner. Wir sprachen mit dem Chef Mario Werner.
HBB: Herr Werner, was bieten Sie alles in Ihrer Agentur an?
Mario Werner: Wir beraten und betreuen Unternehmen aller Branchen und Größen im Bereich Online – und E-Mail Marketing. Ohne Internet geht heute fast gar nichts mehr. Über 80% der Verbraucher suchen mehr und mehr den Dialog mit Unternehmen im Netz. Mit unseren Konzepten, bieten wir Ideen und Lösungsansätze neue Kunden gezielt zu finden und das Stammkundengeschäft auszubauen. Neben der Webseitenerstellung (vom Konzept über Suchmaschinenanmeldung bis hin zur Pflege der Inhalte) bieten wir für alle Bonner und Verbraucher und aus dem Rhein-Sieg-Kreis die regionale Suchmaschinen www.bn-search.de und www.su-search.de.Hier werden nur Ortsansässige Firmen mit Logo, Bild, Firmenvorstellung, Anfahrtsskizze sowie Link zur Homepage und E-Mail-Anschrift präsentiert.
Der Trend geht immer mehr zur regionalen Suche. Die großen Suchmaschinen wissen um die Problematik, denn Verbraucher suchen nicht unbedingt nach dem Firmennamen sondern eher nach Produkt- oder Dienstleistungsbegriffen und das möglichst aus der Region. Google & Co. zeigen z. B. Bonner Firmen, die in bn-search.de eingetragen sind, oft unter den ersten 10 Treffern.
Da sind wir besonders stolz drauf.
Neu ist RegioWebTipp, dem regionalen Webverzeichnis als Nachschlagewerk im Flyer-Format. Dieser wird kostenlos in die Haushalte verteilt. Ein wichtiges Instrument den Kunden an sein Unternehmen zu binden, ist das Newslettermarketing. Früher ein Privileg der Großunternehmen.
Wir bieten eine Kundenadressverwaltung inkl. Newsletterfunktion, zu unschlagbar günstigen Preisen.
Firmenkunden können unseren Fullservice nutzen, oder wir zeigen ihnen, wie man seine Webseite selber aktuell hält, oder einen
Newsletter an seine Kunde verschickt. Das ist leichter als mit WORD einen Brief am PC zu schreiben.
HBB: Muss ein Interessent bei Ihnen tief in die Tasche greifen, um Sie als Werbepartner zu buchen?
Mario Werner: Nein, absolut nicht. Wir bieten schon ab 198€ (Einmalige Erstellungskosten) Homepagelösungen an. Unsere Kunden bekommen nur das, was sie wirklich benötigen um sich professionell mit Ihrer Webseite im Netz zu präsentieren. Kontakt/Impressum und Google – Anfahrtsskizze, inklusive.
Die Kundenadressverwaltung mit Newsletterfunktion kann im Paket kostengünstig (ab 198€) dazu gebucht werden,
oder aber auch einzeln erworben werden. Selbst unser Fullservice bieten wir im fairen ¼ Stundentakt an.
HBB: Besuchen Sie auch Ihre Kunden außer der Geschäftszeiten? Denn viele Ladenbesitzer und Inhaber von Servicebetrieben, haben tagsüber wenig Zeit.
Mario Werner: Natürlich. Als Dienstleistungsunternehmen stellen wir uns auf die Terminwünsche flexibel ein.
HBB: Wie können die Interessenten Sie am schnellsten erreichen?
Mario Werner: Über unsere Webseite: www.medienagentur-werner.de,  per E-Mail: info@medienagentur-werner.de oder
per Telefon: 022 44 - 28 83.  

VR-Bank-Mitarbeiter spenden für Haiti

Foto: Manfred Rademacher

MRad. „Es ist ganz einfach große Klasse, was da die Bediensteten der Bonner VR-Bank auf die Beine gestellt haben“, meinte ein Duisdorfer. Viele schlossen sich des Lobes an und sprachen von einer „Bank mit Herz“. Denn die Mitarbeiter der VR-Bank hatten kurz nach der Schreckensnachricht auf Haiti eine Spendenaktion gestartet, die sich sehen lassen konnte. Beide Bankvorstände, Rainer Jenniches und Martin Ließem, waren sich schnell einig und stockten seitens der Bank den Spendenbeitrag ihrer Mitarbeiter auf 5000 Euro auf. Dieses Geld wird der Welthungerhilfe für das Hilfsprojekt Haiti zur Verfügung gestellt.

Bereits vor fünf Jahren hatte die VR-Bank Bonn auf ähnlich Art und Weise die Aktion „Bonn hilft Cuddalore“, auch von der Welthungerhilfe ins Leben gerufen, finanziell unterstützt. Ein großes Lob kam von beiden Vorstandsmitgliedern der Bank an ihre Mitarbeiter für die vorbildliche Hilfe. Ließem und Jenniches hoffen, dass mit dieser VR-Bank-Hilfsaktion bei anderen Banken, Sparkassen und auch Firmen eine Art „Modellfunktion“ erreicht werde, um den armen Menschen, Opfer der Naturkatastrophe, zu helfen.

Offener Brief

Mehrwertsteuerentlastung für Hotelübernachtungen
 

Sehr geehrter Herr Minister Pinkwart,
auf dem Postweg übersende ich Ihnen zwei Päckchen Dr. Oetker-Wackelpudding (gelb!). Ich glaube, dies ist das richtige Werbegeschenk für Ihren anstehenden Landtagswahlkampf.
Es macht sehr anschaulich, wie konsistent die Politik der FDP insbesondere, aber nicht nur im Hinblick auf die Mehrwertsteuerreduzierung für Hotelübernachtungen ist.
Der Wähler kann dann versuchen, den selbsthergestellten Pudding an die Wand zu nageln.
Ich hoffe, Ihnen gefällt dieser Vorschlag.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Bernhard von Grünberg

Deutsche Annington produziert pausenlos Negativschlagzeilen

Zusammen mit dem Mieterbund hat der

Wirtschafts- und Bürgerverein Erfolg auf ganzer Linie

SPD-Politiker

Ulrich Kelber

SPD-Politikerin

Renate Hendricks

 

 

 

 

 

Der Chef des Bonner Mieterbundes, Bernhard von Grünberg (links stehend und Manfred Rademacher, sitzend), setzen sich für die Bonner Annington-Mieter im Stadtteil Bonn-Duisdorf ein, die allesamt eine gesalzene Nebenkostenabrechnung von 2008 erhalten haben. Viele Mieter sprechen von einer Abzocke der "Heuschrecke" Annington.

Über die Mieterbund-Homepage (www.mieterbund-bonn.de) oder direkt auf http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_bonn.xml können Sie sich auch die WDR-Lokalzeit-Beiträge anschauen.  

Unbedingst bei http://www.ciao.de/Erfahrungsberichte/Deutsche_Annington__2319262 reinklicken!

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HBB. Ganze Arbeit hatte auch diesmal wieder der Vorstand des Wirtschafts- und Bürgervereins Hardtberg (WuB) zu leisten, als die Deutsche Annington kurz vor Jahresende in Bonn falsche Nebenkostenabrechnungen an seine Mieter verschickte. Der WuB-Vorstand kümmerte sich rührend um die älteren Mieterinnen und Mieter, die sich bei Manfred Rademacher des WuB völlig aufgelöst meldeten. Er schrieb für die Betroffenen zahlreiche Widerspruch-Briefe an die Annington und schaltete den Bonner Mieterbund sowie auch die Presse ein.

Was die Deutsche Annington, im Volksmund und vom Bonner Mieterbund nur noch als „Heuschrecke“ bezeichnet, ihren Mieterinnen und Mietern zumutet, ist kaum noch zu beschreiben.

Wie erwähnt flatterte kurz vor dem Jahreswechsel vielen Mietern der Deutschen Annington im Hardtbergbereich eine saftie Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2008 auf den Tisch, die sich gesalzen hatte und somit war das Bleigießen in der Silvesternacht mit Sicherheit vermiest. Auch half da nicht eine Überdosis Alkohol - oder doch? Die Stimmung bei den Mietern war auf dem Nullpunkt, denn die von der Annington geforderten Nebenkosten der einzelnen Positionen gehen in die Tausende. Chaos hoch drei, was die Annington da verbockte hat.

Noch im Jahr 2009 und auch im neuen Jahr 2010 stand das Telefon bei Manfred Rademacher, Chefredakteur des Hardtberg-Boten und Vorstandsmitglied des Wirtschafts- und Bürgervereins Hardtberg (WuB), kaum noch still. Auch der Briefkasten von radipress@aol.com quoll über. Viele Senioren baten um Hilfe, zumal sie vom Godesberger Annington-Büro keine Antwort erhielten. Dort wurde lapidar gesagt: „Wir können Ihnen nicht helfen. Wenden Sie sich an die Annington in Bochum“. Inzwischen ist das Büro dichtgemacht. Wer die Telefonnummer 01801 – 12 12 12 (3,9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz) anruft, der bekommt schlicht und einfach mitteilt: „Ich gebe es weiter!“ Wer dies glaubt, wird selig. Solche Antworten kennen die Mieter seit vielen Jahren, wo bis heute auch keine Briefe beantwortet werden. „Sie versucht nur abzuzocken, so auch noch per Telefon“, ist nicht selten von den Mietern zu hören. Denn, wie kürzlich bei der Mieterversammlung des Mieterbundes und des WuB, zu der rund 150 Mieterinnen und Mieter in die Aula der Bonn-Duisdorfer Musikschule gekommen waren, zu hören war, sei man mindestens 20 Minuten in der Warteschleife, um einen Ansprechpartner von der Annington zu bekommen. Zu dieser Versammlung fanden sich auch drei Vertreter der Deutschen Annington ein. Ralf Krämer von der Annington lenkte ein und gab zu, dass die Berechnungen falsch seien und neue Nebenkostenabrechnungen erstellt werden. Strahlende Gesichter unter den vielen Mieterinnen und Mietern, als Krämer dann kund tat, dass die falschen Nebenkostenabrechnungen keine Gültigkeit mehr haben und somit die Kosten 2008 aufgrund der neuen Berechnung in diesem Jahr verjährt wären.

Bernhard von Grünberg, Chef des Bonner Mieterbundes, hatte auf alle Fragen der vielen Besucher auch eine richtige Antwort. Er vergaß auch nicht darauf hinzuweisen, bei der Neuberechnung das Guthaben von der Annington abzuverlangen sei. Und wer bereits die erhöhte Nebenabrechnung bezahlt hat, der sollte den überhöhten Betrag der falschen Berechnung zurückfordern, so von Grünberg. Dazu habe er ein Recht.

Kaum zu glauben, was diese Immobilien-Firma noch wenige Tage vor dem Jahreswechsel angerichtet hat. Was Manfred Rademacher erlebte, kann er kaum mit Worten wiedergeben: Er begegnete älteren weinenden Mieterinnen, die am ganzen Körper zitterten. Er nahm sich der Menschen an und beruhigte sie mit gutem Zureden und dem Hinweis, dass er sich persönlich um die Sache kümmern werde. Eine 85-jährige Frau habe viele Nächte nicht geschlafen, sich pausenlos vor lauter Kummer und Aufregung übergeben. Sie war schwer erkrankt. Anderen Mietern, die nur eine kleine Rente haben und noch im hohen Alter mit 70 und älter dazuverdienen müssen, um überleben zu können, ging es ebenso. Noch immer haben sie sich viele von dem Schock nicht erholt. Eine 80-jährige Mieterin aus der Duisdorfer Gottfried-Kinkel-Straße meinte mit sanfter Stimme, kaum hörbar, dass sie der Brief der Annington so stark mitgenommen habe, dass sie kaum noch laufen könne. Sie musste einen Arzt aufsuchen. „Eigentlich müsste die Annington allen betroffenen Menschen, denen sie soviel Leid zugefügt hat, ein Schmerzensgeld zahlen“, meinte Rademacher wütend, der viele geharnischte Mails an die Annington geschickt hat und einige Gespräche mit Dirk T. Schmitt, Bereichsleiter Konzernkommunikation Deutsche Annington Immobilien, geführt hat.

Beim WuB häuften sich die Beschwerdebriefe über die Deutsche Annington. Großes Kopfschütteln bei Antje Krien und Manfred Rademacher, so auch beim Mieterbund über die horrenden Euro-Forderungen. Bekam beispielsweise im Jahr 2007 ein Mieter noch 287 Euro zurück, so soll er nun 1.917 Euro für das Jahr 2008 nachzahlen. Laut Abrechnung der Annington sollen die Wasserkosten des Mieters von 380 auf 1.140 Euro gestiegen sein. Aber nicht genug der Überraschungen: Der Allgemeinstrom kletterte von 27 Euro auf 297 Euro. Auch der Anteil der Hauswartkosten, sprich Hausmeister, erhöhte sich von 8 Euro auf 135 Euro. Manfred Rademacher: "Berechnet man die anteiligen Hausmeisterkosten der Annington, dann verdient er jährlich mehr 130 000 Euro“.

Die Presse wurde eingeschaltet, die WDR-Lokalzeit Bonn-Redaktion (Link zum Filmbeitrag über www.mieterbund-bonn.de oder direkt ) und die Kollegen der schreibenden Zunft, nahmen sich der Sache an und ließen einige betroffenen Leute zu Wort kommen. So auch bei den drei Fernsehbeiträgen der WDR-Lokalzeit, da kamen auch Bernhard von Grünberg und Manfred Rademacher zu Wort.

Für den WuB-Vorstand, Antje Krien und Manfred Rademacher, kaum zu glauben, dass der Annington-Slogen: „Schön, hier zu wohnen“, noch immer im Briefkopf und auf der Annington-Homepage zu sehen ist. Diese Abzocker-Siedlungsgesellschaft sollte so schnell wie möglich diesen Slogan aus dem Netz und vom Briefkopf nehmen. Denn die größte Siedlungsgesellschaft der Bundesrepublik, mit 250.000 Wohneinheiten hierzulande, produziert bundesweit seit Jahre nur Negativschlagzeilen. Viele Anrufer sind dermaßen verärgert, dass sie liebend gerne dieser Gesellschaft, dem Vorstand, die „Pest an den Hals“ wünschen.

Auf die Frage, wie dann solche falschen Nebenkostenabrechnungen überhaupt passieren könnten, meinte der Mieterbund-Chef von Grünberg in einem Pressegespräch: „Die haben auf die Schnelle irgend etwas zusammengebastelt und noch am 23.12.2009 rausgeschickt, damit die Briefe auch noch im alten Jahr ankommen. Denn, hätte man die Nebenkostenabrechnungen Anfang des Jahres rausgeschickt, dann wäre die Frist abgelaufen und die Nebenkostenabrechnungen wären verjährt“. Der Bonner Mieterbund-Chef von Grünberg ist gnädig und meint auf der Pressekonferenz im Haus des Mietervereins: "Bei der Annington herrscht Chaos, da sind 300 Leute entlassen worden. Da liegen 66.000 unbearbeitete Fälle herum." Insgesamt sind in den letzten zwei Jahren rund 1000 Mitarbeiter auf die Straße gesetzt worden.

Unterstützung erhielt der WuB auch von der SPD-Landtagsabgeordneten Renate Hendricks. Wie sie in einem Gespräch mit der HBB-Redaktion zum Ausdruck brachte, wird sie sich persönlich darum kümmern, dass sich die Annington bei den Mietern entschuldigt. Sie wird in Kürze mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber mit führenden Leuten der Annington ein Gespräch führen, das viele Belange der Annington-Missstände zum Inhalt haben wird. Frau Hendricks war sehr erzürnt, als sie vom von der Abzocke der Deutschen Annington hörte. Sie kann voll und ganz die älteren Menschen verstehen, die über die horrenden Forderungen einen Schock erhielten und das kurz vor dem Jahreswechsel. „Was die Annington den Menschen angetan hat, ist nicht mehr gutzumachen“, betonte sie im HBB-Gespräch.

Hier einige Infos: Bernhard von Grünberg rät: Auf keinen Fall die geforderten Nebenkosten zu bezahlen. Sofort Widerspruch einlegen und das Schreiben per Einschreiben mit Rückantwortschein an die Deutsche Annington in Bochum schicken (Anschrift unten). Der Wirtschafts- und Bürgerverein rät ergänzend, die Einzugsermächtigung bei der Annington zu kündigen. Dafür einen Miet-Dauerauftrag bei der Sparkasse oder Bank festlegen, und zwar jeweils zum 1. des Monats. Nur die Miete des letzten Monats bezahlen und keinen Cent mehr.

Übrigens: Laut einem BGH-Urteil darf die Annington nur ortsübliche Vergleichsmiete (nach Mietspiegel) plus Betriebskosten erheben und keine Verschönungskosten. Dies hat auch das Bonner Amtsgericht so entschieden. Die Mieter seien „ganz klar im Recht, wenn sie die Pauschale nicht bezahlen.“ Bernhard von Grünberg versicherte, dass er diesen Streit bis zum Bundesgerichtshof führen werde. Er ist sogar der Meinung, dass es einen Rückzahlungsanspruch auf dieses Geld gebe.

Muster für einen Widerspruch-Brief an die Deutsche Annington Immobilien GmbH, Philippstraße 3, 44803 Bochum

Betr.: Widerspruch der Nebenkostenabrechnung 2008 vom 23.12.2009

Ihre Nebenkostenrechnung für das Jahr 2008 vom 23.12.2009 erkenne ich nicht an und lege Widerspruch ein, da die gesamte Berechnung fehlerhaft ist. Ich gestatte Ihnen keine Abbuchung der Betriebskostenabrechnung 2008 oder sonstige Kosten, lediglich die bisherige Miete.

Meine Einzugsermächtigung kündige ich hiermit.

Vergessen Sie die Unterschrift und den Absender nicht!

Bei weiteren Fragen melden Sie sich beim Mieterbund unter der Telefonnummer (02 28) 94 93 090 oder beim Wirtschafts- und Bürgerverein Hardtberg (0228) 62 16 97.

Wer bei der Deutschen Annington Mieter ist, der sollte auf jeden Fall Mitglied im Bonner Mieterbund werden! Aufnahmeanträge sind beim WuB und beim Mieterbund zu bekommen.

Weitere Infos unter www.mieterbund-bonn.de  

Sie haben die WDR-Lokalzeit-Berichte verpasst? Dann klicken Sie oben beim Mieterbund rein.

Die Annington erreichen Sie über: Tel.: 01801 – 12 12 12 (3,9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz), Fax: 01801 – 12 99 88 oder Mail: service@daig.info 

Empfang für die Sozialen Dienste

H.K. Jedes Jahr kurz vor Weihnachten werden die Bürgerinnen und Bürger der sozialen Dienste zu einem Empfang eingeladen. Auch in diesem Jahr begrüßte Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand (Foto Mitte), eine große Anzahl der engagierten Mitbürger in den Räumen des Ortsteilzentrums Brüser Berg. Dazu gesellten sich auch eine große Anzahl Personen aller Parteien aus der Bezirksvertretung und dem Rat der Stadt Bonn, sowie Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden, örtlichen Vereinen, Handel und Banken. Bezirksbürgermeisterin Thorand würdigte das große soziale Engagement und die ehrenamtlichen Leistungen der Bürgerinnen und Bürger, die meistens ohne viel Aufhebens und im Stillen vollbracht werden. „Ihre Kompetenz und Qualifikation kann z.B. in der Jugendarbeit, in der Begleitung und Förderung Benachteiligter, in der Weiterentwicklung der Stadtteilkultur, in generationsübergreifende Projekte und viele mehr eingebracht werden“, so die Bezirksbürgermeisterin. Es ist auch wichtig, daß die ehrenamtliche Tätigkeit öffentlich gewürdigt wird. Deshalb hat der Rat der Stadt Bonn bereits 2008 beschlossen, das sich die Stadt am Pilotprojekt einer landesweiten Ehrenamtskarte beteiligt. Die Karte soll Ausdruck und Wertschätzung sein für den großen freiwilligen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger. Mit dieser Karte kann man landesweit eine wachsende Zahl von Angeboten öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen vergünstigt in Anspruch nehmen. Dazu erläuterte auch in einem kurzen Referat Andreas Killmann von der Freiwilligenagentur der Bundesstadt Bonn die Ziele, Aufgaben und Möglichkeiten der Agentur. Wer sich etwas näher dazu informieren möchte kann dies unter www.freiwilligenagentur-bonn.de tun. Ein Höhepunkt dieses Empfangs der Sozialen Dienste ist die Auszeichnung verdienter Bürgerinnen und Bürger mit der Hardtberg-Medaille. Editha Limbach wurde für würdig befunden, diese Medaille zu erhalten. Schon als Schülerin und Studentin hat sie sich ehrenamtlich engagiert. Es würde zu weit führen, alle ihre Verdienste aufzuzählen deshalb sollen ein paar genannt werden. Sie war Geschäftsführende Vorsitzende der „Sozialen Dienste e.V.“, sie war Vorstandsmitglied der „Heimstatt e.V., Vorsitzende der Europäischen Studiengesellschaft e.V., Vorsitzende der UNO-Flüchtlingshilfe e.V., Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Stiftung für UNO-Flüchtlingshilfe und nicht zuletzt Bundestagsabgeordnete der CDU. Frau Thorand bemerkte: „Editha Limbach war und ist außerdem eine engagierte Bonn-Kämpferin“. Der zweite Hardtberg-Medaillen Träger ist der Pfarrer im Ruhestand Wolf-Hermann Federschmidt. Vor 23 Jahren zog das Ehepaar Federschmidt nach Bonn-Medinghoven. Bereits zwei Jahre später, 1988 gründete Federschmidt den christlichen Pfadfinderstamm „Martin Bucer“. Er ist heute Dreh- und Angelpunkt des Medinghovener Pfadfinderlebens, und sein Stamm besteht aus über 100 Mitglieder. Seit 1992 besteht Kontakt zu einer Gruppe aus Minsk in Weißrußland. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Hilfstransporte nach Weißrußland durchgeführt. Durch den regelmäßigen Jugendaustausch leisten die Pfadfinder einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung. 

Foto: Editha Limbach, Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand und Wolf-Hermann Federschmidt (v.l.). Foto: Horst Krien             

Gisela Becker unermüdlich im Einsatz für

die armen Menschen in Ghana

Gisela Becker (oben links) hilft seit 1995 armen Menschen in Ghana, wo sie Schulen, Waisenhäuser bauen ließ und für die Kinder bis hoch ins Erwachsenenalter für Bildung und Arbeit sorgt.

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Von Manfred Rademacher
Sie ist ein zierliches Persönchen, sie hat wache Augen, sie umsichtig bei ihren Erzählungen, sie hat den Menschen viel mitzuteilen, insbesondere dann, wenn es um ihre Hilfsaktion geht. Wenn man sie reden hört, dann stellt man schnell fest, dass sie voller Tatendrang ist. Sie strahlt eine Wärme aus, die man in unserer Ellbogengesellschaft hierzulande und anderswo nur noch vereinzelt erlebt. Vor mir steht die 80-jährige Gisela Becker, mit einer mächtigen Ausstrahlung der Freude. Die gebürtige Duisdorferin aus der Köslinstraße, 1953 in die USA ausgewandert, ist eine Frau von großem Format, und fühlt sich dort auch Zuhause, wenn sie nicht gerade bei ihren „Kindern“, wie sie die Armen nennt, in Ghana verweilt, wo sie die Hilfsorganisation „Spanco“ gegründet hat, die in Deutschland, USA und in Ghana als gemeinnützig anerkannt ist.
Natürlich ist sie mehrmals im Jahr in Bonn-Duisdorf, so auch als rheinisches Mädchen der Frohnatur in der Karnevalszeit bei ihren „Goldigen Herzen“, sie jettet schnell mal in die Schweiz zu ihrem Sohn und den Enkelkindern. Da sind nicht selten 18 Stunden Flugzeit, mit kleinen Aufenthalten in verschiedenen Flughäfen, zu verarbeiten. „Ich fühle mich mit meinen 80 noch fit“, betonte sie und fügte hinzu, dass Gott es so will. „Ich hoffe nur, dass er mir noch lange die Kraft gibt, den armen Menschen in Ghana zu helfen“, meinte sie kurz nachdenklich und strahlte gleich wieder übers ganze Gesicht. Kaum zu glauben, was diese Frau geleistet hat und noch immer leistet. „In jede große Freude mischt sich eine Empfindung der Dankbarkeit, so ist von ihr zu hören. Sicherlich hat die Volksweisheit: „Ein ganz klein wenig Süßes, kann viel Bitteres verschwinden machen“, anfangs ihrer Arbeit für die Armen Pate gestanden.
Angefangen hat alles 1995, wo sie den 14-jährigen Uriah aus Ghana auf einer Busfahrt in der Türkei kennen gelernt hatte. Der sympathische Junge, wie Frau Becker berichtete, hatte bei einem Autounfall seine Eltern verloren und war unterwegs, um seine Verwandten irgendwo in Istanbul zu suchen. Für sie war es eine Selbstverständlichkeit dem Jungen aus Ghana zu helfen. Sie kümmerte sich rührend um ihn, später um seine Schwester, den Bruder und die Großmutter und so war eigentlich die Hilfsorganisation „Spanco“ geboren. Sie hatte sich vorgenommen, den Armen in Ghana zu helfen. In dieser Zeit beobachteten sie aus erster Hand die Leiden der Menschen, vor allem die Kinder, in diesem Land. Mit diesem Ziel vor Augen begann sie mehrere Projekte anzupacken, aber sie erkannte schnell, dass sie es nicht allein konnte. Da waren jene Menschen gefragt, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen und etwas für die armen Menschen abzugeben haben. Bevor sie aber so richtig in Aktion gehen konnte, waren noch einige Hürden zu nehmen. Denn schließlich musste die Gemeinnützigkeit in Amerika anerkannt werden, so auch in Deutschland.
Gisela Becker ohne Rast und Ruh’, eine quirlige Frau voller Ideen und natürlich großer Hilfsbereitschaft, arbeitet unermüdlich für die armen Menschen in Ghana. Inzwischen hat die Frau des Arztes Paul Becker, der in Amerika von 1958 bis zu seinem Tod im Jahr 1990 praktizierte, großes geschaffen: Dank ihrer Spendenaktion konnte sie eine neue High School für über 60 Schülerinnen und Schüler schaffen, dazu eine Grund- und eine Mittelschule. Aber nicht genug der guten Tat: Zwei Waisenhäuser wurden für insgesamt rund 270 Kinder gebaut. Ein drittes Waisenhaus soll für die Kinder gebaut werden, die ihre an Aids erkrankten Eltern verloren haben.
Frau Becker fördert mit ihrem Team Erziehung und Bildung vom Kleinkind bis hin zum Erwachsenenalter. Wer das Zeug dafür habe, so Frau Becker, der könne zum Studium auf eine Universität gehen und andere können einen Beruf erlernen. Alle jene, die einen Berufsabschluss erlangen, belohnt Gisela Becker mit nützlichen Gegenständen wie beispielsweise mit Handwerkzeug, Nähmaschinen und anderes mehr, die gleichzeitig zum Start für kleine Gewerbe taugen sollen, um sich zum Leben etwas dazuverdienen zu können oder gar ein eigenes Geschäft aufzubauen.
Ihre Garage in USA gleicht einem großen Warenlager, da ist kein Platz mehr für ihr Auto. Sie sammelt viele Waren für Ghana, bis ein Riesen-Lkw voll beladen nach Afrika auf Tour gehen kann.
Frau Becker bittet alle Leserinnen und Leser des HBB zu helfen: „Ohne Ihre Unterstützung sind wir hilflos! Helfen Sie uns, den Kindern in Ghana durch Bildung und Ausbildung ein Leben außerhalb der Armut zu ermöglichen. Das Geld geht zu 100 Prozent an die Armen.“ Bankverbindung SPANCO e.V., Kto.: 540 9745 200, BLZ: 241 615 94, Zevener Volksbank.
Kontakt:
giselbecker@earthlink.net  oder über Katrin Bohling, Tel. 0172-72 56 980.
www.spancogermany.de und www.helpforghana.com.

Mit dem vfb auf Reisen

Sie sind früher gerne verreist? Haben Sie sich mit großem Vergnügen fremde Länder und Kulturen angesehen? Sehnen Sie sich auch jetzt noch nach dieser Abwechslung vom grauen Alltag und wünschen sich, den eigenen vier Wänden mal wieder entfliehen zu können? Sie kommen bei dieser Vorstellung ins Schwärmen, um dann aber ernüchtert zugeben zu müssen, dass die Realität anders aussieht? In Wirklichkeit trauen Sie sich nämlich einen Reiseantritt längst nicht mehr zu, da mit zunehmenden Alter das Verreisen für Sie immer beschwerlicher wurde.

Da sind Sie nicht alleine - für viele Menschen stellt Reisen eine besondere Herausforderung dar. Ältere Menschen, Rollstuhlfahrer, sehbehinderte und blinde, schwerhörige und gehörlose Menschen, Menschen mit geistiger Behinderung und viele mehr treffen beim Reisen immer wieder auf Barrieren: Unüberwindbare Stufen und Treppen, zu enge Durchgänge, fehlende akustische Signale oder auch fehlendes Verständnis für die individuellen Bedürfnisse der reisenden Menschen mit Behinderung.

Der Verein für Behindertensport Bonn/Rhein-Sieg e.V. hat speziell für Senioren, Behinderte und Nicht-Behinderte das Projekt „Reisen mit dem vfb“ ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit dem Reiseunternehmen UNIVERS werden ab 2010 Reisen mit einem barrierefreien Bus ins In- und Ausland ermöglicht. Bei dem Bus handelt es sich um einen eigens konzipierten, fabrikneuen Mercedes-Benz Omnibus.
Besonderes Augenmerk liegt auf der leichten Zugänglichkeit, sodass über niedrige und breite Stufen ein leichter und unbeschwerter Einstieg möglich ist. Auch mit einem Rollstuhl oder einer Gehhilfe gelangt man problemlos auf einem separaten Lift in den Bus.
Darüber hinaus verfügt dieser Bus natürlich über alle weiteren erdenklichen Annehmlichkeiten.

Weiterhin werden die geplanten Reisen von Diplomsportlehrern des vfb und ggf. Ärzten begleitet und auch weitere Assistenzleistungen können bei Bedarf eingeplant werden. Hilfe beim essen, an-/auskleiden, umsetzen oder bei der Körperpflege usw. stellen für den vfb  und seine geschulten Mitarbeiter kein Problem dar. Selbst bei entsprechender Bedürftigkeit, sind diese hochwertigen Leistungen für die Reisenden bezahlbar, da finanzielle Zuschüsse auf gesetzlicher Grundlage durch den vfb akquiriert werden können.

Während der gesamten Reisezeit ist also eine optimale Betreuung für Jedermann (inklusive Sport und Ernährungsberatung etc.) garantiert. Alle Bedenken, die Sie bisher bei der Vorstellung an Busreisen gehegt haben, gehören somit der Vergangenheit an!

Egal, ob in die Berge, ans Meer oder in die Altstadt einer Weltmetropole – mit dem vfb und UNIVERS können Sie Ihre Reisebegeisterung wieder entdecken!

Weitere Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle des vfb, Hans-Böckler-Straße 16, 53225 Bonn, Tel.: 02 28 - 40 36 70, Ansprechpartner ist Willi Holzmüller.

Unter www.vfb-bonn.de können Sie in Form einer Meinungsumfrage gerne auch Ihre Wünsche äußern.

Die VR-Bank-Stiftung fördert Job-Coach mit 10.000 Euro

HBB. „Eines der Projekte, für die sich unsere Stiftung in diesem Jahr entschlossen hat, ist die Förderung von Schülern und Schülerinnen der Klassen acht bis zehn, die eine Förder-, Haupt- oder Gesamtschule in unserem Geschäftsgebiet besuchen und in Bonn wohnen“, sagte die Vorsitzende des Stiftungsrates, Dr. Monique Rüdell (Mitte), anlässlich der 10.000-Euro-Schecküberreichung an die Vertreterinnen der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim, Kerstin Rüttgerodt (links), Leiterin der Region Bonn, Evangelischen Jugendhilfe Godesheim, und Beate Meyer, Projektleiterin Job-Coach, Evangelischen Jugendhilfe. Die Freude war riesig, denn dieses Geld wird sinnvoll für die Jugend verwendet. Und zwar für ein Programm, dass sich vorrangig an Schüler, die auf Grund schlechter schulischer Leistungen und weitere Defizite den Übergang von der Schule in den Beruf, ohne Unterstützung von außen, nicht bewältigen können. Wie von der VR-Bank-Stiftung zu hören ist, belegen „zahlreiche Vermittlungserfolge von Schülerinnen und Schülern in Ausbildungsverhältnisse die Effektivität einer präventiven Förderung, die durch die Kooperation zwischen Schule und Job-Coach“: Bereits jetzt sind elf Teilnehmer, die dieses Jahr aus der Schule entlassen wurden, in eine Ausbildung vermittelt worden. Alle anderen Schüler haben eine Perspektive für sich an Berufskollegs oder in anderen berufsbildenden Maßnahmen gefunden.

Das Projekt ermöglicht es Jugendliche bei ihrem Übergang von Schule zu Beruf frühzeitig, gezielt und individuell zu unterstützen. Derzeit werden rund 60 Schüler von vier Job-Coaches betreut. Die Teilnahme beim Job-Coach-Programm ist freiwillig und kostenlos. Diese für die Jugend geschaffene Einrichtung findet bei den Jugendlichen, den Eltern und natürlich auch bei den Großeltern eine große Zustimmung.

Job-Coach kooperiert derzeit mit folgenden Schulen: der FS Johannes Gutenberg, der Johannes Rau Hauptschule, der IGS Bad Godesberg. Die Mittel der Stiftung der VR-Bank Bonn werden gezielt für eine Förderung der Schüler dieser Schulen eingesetzt. Das Job-Coach-Programm soll die Schülerinnen und Schüler individuell und persönlich bei der Planung der beruflichen Zukunft begleiten und unterstützen. Hierzu wird jeder teilnehmender Schülerin und jedem Schüler, ein Job-Coach zur Seite gestellt, der die Schüler kontinuierlich in offenen Sprechstunden an der Schule, jedoch primär durch Einzeltermine in den Räumlichkeiten von Job-Coach berät. Die Betreuung dient der Sicherung und Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit durch das Training von Schlüsselqualifikationen. Sie verfolgt das Ziel, Schüler auf den ersten Arbeitsmarkt in eine Ausbildung beziehungsweise in andere qualifizierende Maßnahmen zu vermitteln.

Es werden Bewerbungstrainings zur Übung von Selbstdarstellung, Telefonaten und Bewerbungsgesprächen angeboten. Überdies wird der PC-Umgang sowie das Surfen im Netz trainiert. Nur mit der Unterstützung der Stiftung der VR-Bank Bonn, können diese Fördermaßnahmen ermöglicht werden, von denen die Schüler im Projekt vorher nur träumen konnten.

„Wir können den Schülern dadurch die Möglichkeit bieten, einen Kurs zum Erwerb eines ‚Computerführerscheins’ zu besuchen, der in vielen Fällen die Zugangsvorrausetzungen zu einer Ausbildung verbessern. Außerdem können wir nun computergestützte Programme zur Profilerstellung und zum Training von Einstellungstests anschaffen. Jugendliche mit Migrationshintergrund können durch zusätzliche Deutschkurse gefördert werden – all dies und vieles mehr wird jetzt möglich durch die Stiftung der VR-Bank“, betonte Frau Meyer von Job-Coach.

Das Job-Coach-Programm wurde als Modellprojekt zur Sicherung und Verbesserung der Ausbildungsreife von Schulabgängern durch die ARGE Bonn angeregt und im Rahmen einer engen Kooperation zwischen der Integrierten Gesamtschule Bad Godesberg, der Hauptschule Pennenfeld (Bad Godesberg) und der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim, ab Dezember 2007 bis August 2008 umgesetzt.

Vorsicht!!! Trickbetrüger unterwegs!!!

Niemals sofort die Tür öffnen!

HBB. Inzwischen sind viele Siedlungen in Bonn mit Sprechanlagen ausgerüstet. Doch kaum jemand nutzt sie. Wenn es an der Wohnungstür klingelt, wird meistens ohne zu fragen, wer da an der Haustür steht, aufgedrückt. Und schon sind die ungebetenen Gäste im Haus und stehen vor der Wohnungstür.

Zur Zeit sind in Bonn Trickbetrüger unterwegs, die sich als Telekom-Mitarbeiter vorstellen, wie kürzlich in der Duisdorfer Gottfried-Kinkel-Straße geschehen, und mit dem Spruch in die Wohnung eindringen wollen: „Ich bin von der Telekom und soll Ihre Leitung überprüfen.“ In Vorhalte einen großen Zeichenblock und auf beiden weißen Hemdkragen fein sauber „Telekom“ gestickt. Wem kommen da noch Zweifel auf? Sollte aber, denn diese Leute sind Profis und versuchen es mit allen Mitteln in Ihre Wohnung zu kommen. Als dieser Mann von einem Mieter schroff abgewiesen wurde, meinte der Telekom-Schwindler stark angesäuert: „Dann kriegen Sie halt von der Telekom Post und müssen mich sowieso reinlassen. Und das kostet richtig Geld, denn ich muss ja noch mal herkommen.“ Lassen Sie sich nicht einschüchtern!

Niemals sofort die Tür öffnen! Nutzen Sie Sperrbügel oder Sicherheitskette! Am allerbesten ist, gar nicht erst die Tür öffnen! Beim geringsten Zweifel sofort den Notruf der Polizei (110) angerufen, rät die Polizei.

Mehr Informationen zu Trickdieben gibt es zum Schutz der Menschen beim „Kommissariat Vorbeugung“ unter der Rufnummer 02 28 - 15 76 12.

Abschließend sei noch gesagt, dass es zahlreiche andere Trickbetrüger in Bonn gebe, wie vom „Kommissariat Vorbeugung“ der HBB-Redaktion mitgeteilt wurde. Also Vorsicht!!!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, drucken Sie bitte diesen Hinweis aus und lassen Sie es auch Ihre Nachbarn wissen, die nicht im Internet sind. Gerade auch die älteren Menschen sollen gewarnt werden.

Das Sporty-Team ist ein Garant für beste Fitness

HBB. Der Frauensportclub in Bonn-Duisdorf, Rochusstraße 164, von Alexandra Sellenthin (4.v.l.), feiert in diesem Monat seinen einjährigen Geburtstag. Gefeiert wird das Jubiläum mit einer Sonderaktion, bei der die Frauen 100 Prozent des Startpakets sparen können. Also auf zu Mrs. Sporty, denn es gilt nur bis Ende März 2009. Die Zeit der Trägheit ist vorbei! Die Mrs. Sporty Frauensportclubs liegen voll im Trend und treffen den Nerv der Zeit. Mit der nötigen Portion Spaß trainieren Frauen hier in einer persönlichen Atmosphäre unter individueller Betreuung. Seit einem Jahr machen sich die Frauen im Mrs. Spory Club, unter der fachkundigen Leitung der Clubmanagerin Alexandra Sellenthin, fit. Die Trainingsmethode von Mrs. Sporty basiert auf einem Zirkeltraining und ist eine Kombination aus Ausdauer- und Muskelaufbauübungen, die durch Aufwärm,- und Dehnphasen optimal ergänzt werden. Sie berücksichtigt die unterschiedlichen Anforderungen und Ziele von Frauen jeden Alters. „Wer sich zwei- bis drei Mal pro Woche 30 Minuten Zeit nimmt, um bei Mrs. Sporty zu trainieren, wird innerhalb kürzester Zeit Erfolge sehen," so die sympathische Chefin Sellenthin. Ein auf das Trainingskonzept abgestimmtes Ernährungskonzept ergänzt den ganzheitlichen Ansatz und macht Mrs. Sporty zu einer gesunden, effizienten und nachhaltigen Alternative zu herkömmlichen Fitnessclubs. Die sportlichen Frauen von Mrs. Sporty, mit Frau Sellenthin an der Spitze, ist aber nicht nur sportlich aktiv, sondern sie haben allesamt auch ein Herz für jene Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen. So gab es und gibt es immer wieder, verschiedene Aktivitäten für soziale Zwecke: Eine Weihnachtstombola beispielsweise brachte genau 450 Euro ein. Diesen Reinerlös für die Bonner Tafel konnte kürzlich der HBB-Chef und Vorstandsmitglied des Wirtschafts- und Bürgervereins (WuB)Manfred Rademacher von Frau Sellenthin entgegennehmen. Der WuB-Vorstand, mit Antje Krien an der Spitze, bedankt sich ganz herzlich bei Frau Sellenthin und allen Damen, die zu diesem stattlichen Betrag beigetragen haben, zumal der WuB die Bonner Tafel unter dem Motto „Bürger helfen Bürgern“ unterstützen. Aber nicht genug der guten Taten: Das Sporty-Team, mit ihren Mitgliedern, hat auch öfters dem Bonner Frauenhaus in der Beethovenstraße helfen können, wo sie nicht allein den Frauen dort helfen konnten, sondern auch den Kindern. Das Sellenthin-Team hat in der Zeit ihres Bestehens vielen Frauen auch in sportlicher Hinsicht helfen können, ihre individuellen Ziele zu erreichen. „Wir haben ein schönes, bewegtes und sehr erfolgreiches Jahr hinter uns", so die Frau Sellenthin, „und freuen uns, unseren Clubmitgliedern mit viel Spaß und Freude ein aktiveres und gesundes Leben zu ermöglichen." „Wir laden alle Frauen ein, uns in unserem Club zu besuchen und sich persönlich von unserem Konzept und der freundlichen Atmosphäre zu überzeugen", betont die Clubchefin Alexandra Sellenthin. Haben auch Sie Lust auf mehr Sport und gesunde Ernährung? Dann besuchen Sie Mrs. Sporty und überzeugen sich selbst von dem bewährten Konzept. Das gesamte Sporty-Team freut sich auf Ihren Besuch!

Unter www.wub-tv.de sehen Sie einen Video-Clip über Sporty.

 

Hat das Eheversprechen heute noch eine Bedeutung?

 

Zahlreiche Probleme sind in der heutigen Ellbogengesellschaft, in der Ich-Gesellschaft, bei vielen Menschen hierzulande keine Seltenheit. Es gibt auch zahlreiche Menschen, die Hilfe benötigen, weil sie im Leben nicht mehr zurechtkommen. Es gibt viele Menschen, egal welchen Alters, die beispielsweise in Partnerschaften täglich, wie es heute salopp heißt: Stress haben! Die sich fast täglich in ihrer Beziehung mit Misstrauen, Wut und gegenseitigen Kränkungen belasten. Wir fragten dazu Monika von Zitzewitz (Foto) aus der Bonner Psychologischen Praxis, die sich in der Partnerschaftsberatung und anderen Fachgebieten wie Krisenmanagement, Seniorenberatung, Stressbewältigung, Gesundheit und Einzelcoaching bestens auskennt.

 

 

HBB: Was können da auslösende Ereignisse für die Verfeindungen in der Partnerschaft sein?

Monika von Zitzewitz: Auslösende Ereignisse können vielfältiger Natur sein: ein Seitensprung, Eifersucht oder missverstandene Zuneigung. Aber auch ungeklärte individuelle Belastungen eines Partners im Berufsleben oder in privaten Alltagssituationen führen nicht selten zu einer Irritation einer bis dahin weitgehend funktionierenden Partnerschaft. Beide Partner fühlen sich in dieser neuen Situation völlig hilflos. Gedanken wie: „Der oder die will mich provozieren“, lösen in den Partnern Hilflosigkeitsreaktionen aus, weil sie nicht wissen, warum der andere plötzlich so aggressiv reagiert.

HBB: Früher haben die Menschen nicht gleich wegen Meinungsverschiedenheiten das Handtuch geworfen und sich getrennt. Die Verantwortung für die Kinder, für eine Familie wurde früher wesentlich ernster genommen. Warum ist es heute anders? Warum trennen sich die Menschen so schnell?

Monika von Zitzewitz: Es gibt ja heute den „schönen“ Begriff Lebensabschnittspartner, das heißt: wenn die Partnerschaft nicht den Erwartungen der Partner entspricht, sehen sie oft nur einen Ausweg: Man trennt sich und flüchtet aus Angst vor dem Alleinsein, schnell wieder in eine neue Partnerschaft. Diese aber geht in vielen Fällen auch wieder in die Brüche, weil die Partner aus den Erfahrungen in der alten Partnerschaft nichts gelernt haben und deshalb wieder die gleichen Fehler wie zuvor begehen. Dieses Trennungsverhalten hat sich heute deshalb so verbreitet, weil die Menschen nicht ausreichend lernen konnten, wie eine gute Partnerschaft langfristig entwickelt wird. Eine Berufsausbildung dauert mehrere Jahre. In der heutigen Zeit eine gute Partnerschaft zu entwickeln, erfordert ebenfalls vielschichtiges Wissen, das den Menschen aber kaum vermittelt wird. Wenn die Partnerschaft nicht gelingt, wird der Partner einfach ausgetauscht. Das scheint ist die einfachste Lösung zu sein. Langfristig führt dieser Schritt aber zu keiner besseren Lebensqualität, zum Beispiel Geborgenheit, Vertrauen und Akzeptanz im Privatleben, um den Energieverlust durch die hohen Leistungsanforderungen im Arbeitsleben wieder ausgleichen zu können . Nicht zu letzt hat dieses „Vorbild“ auch für Kinder fatale Folgen. Sie lernen, dass sie sich nicht auf Menschen verlassen können. Jederzeit kann es passieren, dass sich die „neuen“ Eltern auch wieder trennen. Sie lieben beide Eltern und fühlen sich durch die Trennung zu tiefst verunsichert. Sie müssen jetzt mit nur einem Elternteil und mit seinem neuen Partner, einem den Kindern völlig fremden Menschen, zurechtkommen und sehnen sich nach dem anderen Elternteil. Alles ist anders als es war. Dieser Konflikt löst in Kindern erhebliche Orientierungslosigkeit und Verlassensängste aus. Aus dieser Hilflosigkeit, entwickeln sich bei vielen Kindern gravierende Verhaltensstörungen, wie zum Beispiel die Unfähigkeit, tiefere Beziehungen zu Menschen aufzubauen u.v.m. HBB: Hat das Eheversprechen in der heutigen Zeit überhaupt noch eine Bedeutung? Ist es nur eine Floskel? Was können zerstrittene Eheleute tun?

Monika von Zitzewitz: Für viele Menschen hat das Eheversprechen auch heute noch eine verbindliche Bedeutung. Aber den Alltag nach der Hochzeit dann konkret zu leben, in dem es gilt, die ständig wiederkehrenden Aufgaben miteinander zu bewältigen, ist heute schwieriger geworden denn je. Die Lebensumstände haben sich gegenüber früher sehr verändert, wie zum Beispiel die Wandlung der Geschlechterrollen. Das wirkt auch heute vielfach noch als „Zündstoff“ für Konflikte in Partnerschaften. Was können zerstrittene Partner tun, um wieder zueinander zu finden? Aus meiner Erfahrung können die Paare sehr viel für die Verbesserung ihrer Beziehungen tun. Es geht hier ja im Kern darum, dass das Wissen, wie eine Partnerschaft gelingen kann, den meisten Menschen fehlt. Insbesondere fehlt das Wissen, wie gegenseitiges Verstehen verbessert werden kann, um den anderen zu erreichen. Es geht hier in erster Linie um Kommunikationsprobleme. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, sich das Wissen anzueignen, Wie man miteinander reden kann, ohne sich permanent zu verletzen, wie zum Beispiel durch Vorwürfe. Ich vermittle in meiner Praxis dieses Wissen: zum Beispiel wie können die Partner ihre Redeweise so verändern, dass sie vom anderen eindeutig verstanden wird, ohne ihn in seiner Würde zu verletzen. Das Verständnis füreinander verbessert sich, Konflikte lassen sich fair lösen, Vertrauen, Nähe und eine tiefe Zuneigung einander gegenüber wächst. Und nicht zuletzt: Die Kinder freuen sich, dass der „Elternkrieg“ endlich vorbei ist!

HBB: Ist eine Partnerberatung bei Ihnen in solchen Fällen von Erfolg gekrönt? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Monika von Zitzewitz: Partnerschaftsberatung ist seit ca. 15 Jahren ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Ich machte anfänglich bald die Erfahrung, dass es erschreckend viele Paare gibt, die sich nicht in der Lage fühlen, dauerhaft eine tiefe Beziehung zueinander aufzubauen, sobald das Verliebtsein vorbei ist. Ich habe herausgefunden, dass die Kommunikation zwischen den Partnern das zentrale Problem war und vermittelte den Menschen deshalb eine etwas andere Kommunikationsart, mit der sie wieder Zugang zu einander bekamen. Das war der wichtigste Schritt. Der Erfolg war erstaunlich. Bisher habe ich es nur ganz selten erlebt, dass Paare ihre Beziehung zueinander, nicht wesentlich verbessern konnten. HBB: In welchem Alter kommen die Leute zur Partnerschaftsberatung zu Ihnen und bitten um Hilfe? Monika von Zitzewitz: Die Alterspanne ist umfassend. Mich suchen Jugendliche und Erwachsene bis über 70-jährige Paare auf.

Den Job mit Schwung, neuen Methoden und

stärkerer Selbstsicherheit angehen

HBB. Mit seinem neuen Bildungsprogramm will der Wissenschaftsladen Bonn „fit machen“, und zwar für berufliche Anforderungen. Zielgruppe sind insbesondere Frauen sowie Pädagogen.

Auf die verschärfte Lage am Arbeitsmarkt reagiert das Bildungszentrum des Wissenschaftsladen Bonn e.V., staatlich anerkannter Träger der Weiterbildung, mit seinem neuen Frühjahrsprogramm. Margret von der Forst-Bauer, Leiterin des Bildungszentrums: „Wir haben bewusst den Schwerpunkt berufliche Bildung weiter ausgebaut, weil wir Menschen neue Impulse für ihren Job, aber auch für ihre Persönlichkeitsentwicklung geben wollen." In Kursen, Seminaren, Workshops und Bildungsurlauben haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, so genannte Schlüsselqualifikationen zu verbessern. So bietet das Bildungszentrum beispielsweise Veranstaltungen an, bei denen Selbstsicherheit, Schlagfertigkeit oder kreative Konfliktlösung geübt wird, zeitgemäße Umgangsformen im Job trainiert oder sprachliche Fähigkeiten ausgebaut werden. Auch das Erlernen und Vertiefen der eigenen EDV-Kenntnisse wird durch Kursangebote gezielt unterstützt.

Als gemeinnütziger Verein kann der Wissenschaftsladen Bonn Kurse weiter kostengünstig anbieten.

Darüber hinaus gibt es im Bildungszentrum des Wissenschaftsladen Bonn Fortbildungsveranstaltungen für spezielle Berufsgruppen: Tagungen, Seminare und Weiterbildungen für Lehrer/innen und Erzieher/innen in allgemeiner Pädagogik sowie in Umweltpädagogik. Als gemeinnütziger Verein, der nicht gewinnorientiert arbeitet, könne der Wissenschaftsladen Bonn alle seine Veranstaltungen auch weiterhin in der Regel weit kostengünstiger als gewerbliche Bildungsveranstalter anbieten, so Margret von der Forst-Bauer.

Gesundheit und Beruf gehören zusammen

Nur wer gesundheitlich auf der Höhe ist, ist den Berufsanforderungen auf Dauer gewachsen. Deshalb bietet der Wissenschaftsladen Bonn eine Reihe von Veranstaltungen an, die Berufstätigen helfen, sich buchstäblich wohler zu fühlen. Dies reicht vom „Rückentraining nach Pilates in der Mittagspause“ über einen „Entspannungs- und Meditationstag: Mit freiem Kopf in die neue Woche“ bis hin zur „Frühjahrskur aus der Natur“.

Aktuelles Programm auf www.wilabonn.de/bildung.

Einen Überblick über alle Veranstaltungen aus den Themenbereichen Beruf, EDV, Umwelt, Gesundheit, Kreativität gibt die Homepage des Wissenschaftsladen Bonn (www.wilabonn.de/bildung)  bzw. ein Programmheft (Tel: 0228/ 265 263).

Ansprechpartnerin: Margret von der Forst-Bauer, Tel. (02 28) 265 263, bildungszentrum@wilabonn.de

Medienservice Reklame.de unterstützt

die WuB-Hilfsaktion für die Bonner Tafel

MRad. Die langfristige Hilfsaktion für die „Bonner Tafel“ des Bonner Wirtschafts- und Bürgervereins (WuB), die kürzlich angelaufen ist, hat bereits erste Früchte getragen: Wir konnten in kurzer Zeit für knapp 400 Euro Waren kaufen, um den armen Menschen in Bonn zu helfen. Die aufgestellten Sparschweine in folgenden Geschäften (Boutique Flash, Rochusstraße, Haushaltwaren Schneider, Rochusstraße, Optik Kafarnik, Rochusstraße, Engel-Apotheke, Rochusstraße, Café Schell, Rochusstraße, Gaststätte „Zum Stern“, Rochusstraße, Jeans-Geschäft „Fifty Five“, Am Burgweiher und beim Friseur-Team Greuel, Villemombler Straße) wurden vor dem Weihnachtsfest dank der Leserinnen und Leser des Hardtberg-Boten gut gefüttert.

Nun erreichte den Wirtschafts- und Bürgerverein eine sehr erfreuliche E-Mail, mit der Nachricht, dass dem WuB seitens des Medienservices „Reklame.de“ 15 große transparente Spardosen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Wie vom WuB-Vorstand zu hören ist, werden die bisherigen Sparschweine durch die Reklame.de-Spardosen ersetzt und zusätzlich noch in anderen Geschäften für die armen Menschen in Bonn aufgestellt.

Dem Inhaber Medienservice Reklame.de, Gert Lapoehn, Mediengestalter für Digital- und Printmedien (Medientechnik), dankt der WuB herzlich für die Unterstützung und wünscht dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg! Überdies dankt auf diesem Wege auch der Vorstand des WuB allen Spendern, nicht allein dem Duisdorfer Stiefelclub und den beteiligten Geschäftsleuten, sondern auch den privaten Spendern, die ihr Herz für die bedürftigen Menschen in Bonn geöffnet haben und hoffentlich noch weiter öffnen werden, damit die Hilfe nicht einmalig bleibt. Denn die WuB-Hilfsaktion „Hardtberger Bürger helfen Bedürftigen“ soll eine langfristige WuB-Hilfsaktion werden. Danke sagen wir auch dem Geschäftsinhaber Wolfgang Krauß des Jeansgeschäfts „Fifty Five“, der kostenlos die Beschriftung für die Spardosen vornehmen wird.

Übrigens: Es lohnt sich beim Medienservice „Reklame.de“ (www.reklame.de, www.spardosen.de und bei www.giveaways.de) reinzuschauen. Dort finden Sie tolle Angebote. 

Sporty-Chefin Sellenthin setzt sich

verstärkt für arme Menschen ein

HBB. Bei Mrs. Sporty in der Duisdorfer Rochusstraße ist nicht allein Fitness angesagt, sondern dort spielt die Geselligkeit verbundener Heiterkeit eine große Rolle. Denn nicht ohne Grund sagen die Gesundheitsexperten, dass das Lachen gesund sei.

Die sympathische Chefin der bekannten Sporty-Sportstätte, Alexandra Sellenthin (Foto), hat viele Ideen, die sie zum Wohle der Menschen umsetzt. Sie hat sich mit ihrem Team im sportlichen Rahmen, wie auch im sozialen Bereich, inzwischen einen großen Namen gemacht. Sie hat ein Herz für jene Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite stehen. So engagiert sie sich seit einiger Zeit für das Bonner Frauenhaus in der Beethovenstraße und neuerdings auch für die „Bonner Tafel“, die mehr als 3000 arme Bonner Bürger, darunter über 2000 Kinder, mit Gemüse, Früchten und anderen Waren versorgt. Und, wie sollte es auch anders sein, sie wird den Erlös der am 13. Dezember 2008 festgelegten Sporty-Weihnachtsfeier mit großer Tombola, wo attraktive Preise (Kaffeemaschine, DVD-Player, Badeutensilien, Taschen usw.) zu gewinnen sind, zugunsten der Bonner Tafel spenden. Damit unterstützt Frau Sellenthin die langfristige Aktion des Wirtschafts- und Bürgervereins (WuB) „Hardtberger helfen Bürgern“.

Nun kann man nur hoffen, dass alle Sporty-Mitglieder schon jetzt viele Lose kaufen, um einen tollen Erlös herauszuholen.

Ein Multimedia-Navi mit 3D-Stadtansichten

  unter 100 Euro

MRad. Kaum zu glauben, aber wahr: Der bekannte Großversand Pearl (www.pearl.de), der über 12.000 Produkte im Internet anbietet, aber auch einen Katalog kostenlos zur Verfügung stellt, präsentiert das erste Navigationsgerät mit 3D-Stadtansicht für nur 99.90 Euro an. Dieses Gerät kostet normal, laut Katalog Pearl: 269 Euro.

Wir wollten es genau wissen und haben uns dieses Navi (NavGear.) von Pearl zum Test schicken lassen. Inzwischen haben wir es täglich zu unseren Reportagen in Bonn und der Umgebung eingesetzt. Die Begeisterung kennt keine Grenzen: Das kompakte Real-3D-Navi mit dem hochauflösenden 3,5“ TFT-Touchscreen (320x240) und dem schnellen 372-MHz-Prozessor funktioniert ausgezeichnet. Es ist ein super flaches Gerät, was in jede Hosentasche passt. Das Kartenmaterial für Deutschland ist auf der mitgelieferten SD-Karte vorinstalliert. Es hat uns haargenau zu den Bestimmungsorten gelotst. Es ist großer Verlass auf das Gerät.

Mit dem NavGear, GT-35-3D, haben Sie nicht nur ein Navi, sondern Sie verfügen über ein Multimedia-Gerät, das MP3-Musik abspielt, Ihre Fotos im jpg-Format präsentiert, Video-Clips im AVI-, XviD,- und  auch im MPEG4-Format abspielt. Aber auch TXT-Dateien kann man sich anschauen. Sie müssen unterwegs Ihre Lieblingsmusik nicht missen. Die Musik einfach auf eine SD-Speicherkarte spielen und ins Navi stecken, das ist alles, um die Musik über den eigenen Lautsprecher des Gerätes zu hören. Auch die Lautstärke kann schnell geregelt werden. Es ist ein Allroundgerät wie es im Buch steht.

Wir haben zwei andere Navis im Preis von rund 170 Euro und höher, zusammen mit dem von Pearl vertriebenen preiswerten Gerät getestet. Sieger blieb auf ganzer Linie das NavGear. von Pearl. Dieses Leistungsstarke Gerät mit der neuesten Software (keine alten Karten wie bei den anderen Ladenhütern) wird auch mit der TMC-Stauumfahrung bei Pearl angeboten.

Übrigens: Die topaktuelle Software hat es in sich. Sie zeigt Ihnen nicht allein den richten Weg, sondern verfügt auch über eine aktuelle Adresssuche und … und … und …

Einfach mal bei www.pearl.de im Netz reinschauen und Sie werden vom Angebot begeistert sein. Oder bestellen Sie sich den neuen Sommer/Herbst-Katalog 2008. Es lohnt sich! Denn es gibt eine ganze Reihe Schnäppchen und natürlich Top-Neuheiten. 

 

Mit dem Hardtberg-Boten auf Tour

In der Falknerei Pierre Schmidt auf Schloss Gymnich

erleben Sie Greifvögel aus nächster Nähe

MRad. Einst war Schloss Gymnich unter der Führung der Bundesregierung als Gästehaus bekannt. Später kaufte es die Kellyfamilie. Längst sind die Belagerungen der so genannten Fans der Kellyfamilie auf Schloss Gymnich Legende, denn die Kellys sind längst dort ausgezogen und haben es an eine Betreibergesellschaft abgegeben.

Es ist ein herrlicher Ausflugsort ganz in der Nähe von Bonn, denn es sind nur rund 18 Kilometer bis zum Schloss Gymnich. Wer sich im Grünen erholen möchte, der kann es sich dort bei einer gepflegte Tasse Kaffee und Kuchen oder auch bei einem Radler sowie vielen anderen Getränken gut gehen lassen. Man muss nicht tief in die Tasche greifen, um in der dortigen Gastronomie bei herrlichem Wetter draußen die Speisen und Getränke zu genießen.

Für die Kinder, und natürlich auch für die Erwachsenen, ist die anliegende Falknerei Schmidt ein echtes Erlebnis. Was dort gezeigt wird, gehört zweifelsohne zur Spitzenklasse der Falknerei. Denn das Pierre Schmidt-Team zeigt heimische Greifvögel ganz aus der Nähe. Die im Programm gezeigten Vorführungen mit einem Uhu, einer Schleiereule, Falken, Bussarde und andere Greifvögel mehr, sind dermaßen interessant, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Aber nicht allein die spektakulären Flugshows begeistern die Besucher, sondern auch die Ausführungen des Chefs der Falkner-Truppe, Pierre Schmidt (Foto oben links). Er nämlich versteht es, die Besucher blendend zu unterhalten. Dabei vermittelt er als große Experte der Vogelwelt eine Fülle von Informationen über die einzelnen Greifvögel. Und das alles locker vom Hocker, mit viel Spaß dabei, so dass niemals lange Weile aufkommt. Er ist ein Mann der guten Unterhaltung! Ein Entertainer wie er im Buch steht.

Es lohnt sich also nach Gymnich in den Schlosspark zu fahren. Er ist auf jeden Fall ein Ausflug mit Ihren Kindern ein großes Erlebnis. Auch der Eintritt der Flugshows der Falknerei ist erschwinglich. Allerdings sollten Sie nicht an einem Montag nach Gymnich fahren, denn dann legt die Falknerei einen Ruhetag ein. Bei Regenwetter fallen die Flugshows aus. Ansonsten ist die Falknerei von dienstags bis samstags in der Zeit von 15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Sonntags von 11.30 Uhr bis 18 Uhr. Die Flugshows erleben Sie jeweils von dienstags bis sonntags stets um 15 Uhr.

Sie wollen noch mehr Infos über die Falknerei, dann rufen Sie ganz einfach die 02237 – 67 05 24 oder 0172 - 177 34 43 an oder klicken bei www.falknerei-schloss-gymnich.de rein.

Übrigens: Sie können auch mit einer Gruppe dort die Flugshows bewundern. Vielleicht reisen Sie mal mit dem Kegelclub an. Oder machen einen Betriebsausflug zum Schloss Gymnich, zur Falknershow. Das Falknerei-Team freut sich schon jetzt auf Ihren Besuch!

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Der HBB - eine der ältesten Stadtteilzeitungen

feiert 43-jährigen Geburtstag
 

Der Hardtberg-Bote früher im DIN A4-Format.

In diesem Jahr feiert die "Goldene Kamera" ihr 40-jähriges Jubiläum. Und vor 40 Jahren wurde der Zebrastreifen auf unseren Straßen zur Sicherheit für die Fußgänger geschaffen. Auch die Schülerlotsen können in diesem Jahr auf ihr 40-jähriges Bestehen zurückblicken.
Wir von der HBB-Redaktion schließen uns an und feiern in diesem Jahr ebenfalls das 40-jährige Bestehen des Hardtberg-Boten. Somit zählen wir in der Bundesrepublik zu den ältesten monatlich erscheinenden Stadtteilzeitungen. Oftmals hören wir aus der Geschäftswelt, dass wir die Nummer 1 seien, nicht allein weil wir im Zeitungsformat erscheinen, sondern auch aufgrund unserer umfangreichen und abwechslungsreichen Berichterstattung aus dem Ortsgeschehen, wo auch mal "Kleinlieschen Müller" zu Wort kommt. Deshalb sind wir auch ein guter Werbeträger. Eine Hamburger Werbeagentur hat mal vor einigen Jahren verschiedene Zeitungen in unserem Bereich auf Werbewirksamkeit getestet. Ergebnis: Der Hardtberg-Bote war ganz oben. In der Begründung hieß es, dass der HBB interessant gestaltet werde und nicht zu den bunt-kitschigen Wegwerfblättchen gehöre. Sie empfahl seinerzeit einer Duisdorfer Geschäftsfrau, die eine Analyse bei dieser Werbeagentur in punkto Werbewirksamkeit anfertigen ließ, in erster Linie im Hardtberg-Boten zu werben, zumal er professionell aufgemacht sei und somit gern gelesen werde.
Als Journalist Manfred Rademacher vor 28 Jahren die Zeitung im Kleinformat (DIN A4) des sympathischen Ruheständlers Dietz Hüsken als Chefredakteur übernahm, steckte der HBB noch in den Kinderschuhen. Schnell war bei ihm ein Presseerzeugnis im bekannten Zeitungsformat geboren, entgegen den unprofessionellen bunten Gazetten im Kleinformat, die von Schreiberlingen herausragend mit großem Presseschild an der Windschutzscheibe ihres Pkw zusammengeschustert wurden. Sie verschwanden schnell wieder von der Bildfläche im Bonner Bereich, denn die Geschäftleute und Leserinnen und Leser hatten schnell erkannt, dass solche Blättchen zur Makulatur gehören. Der Hardtberg-Bote, die "Heimatzeitung", wie er nicht selten von langjährigen Bewohnern unseres Ortes genannt wird, konnte sich durchsetzen. Dafür danken die HBB-Redaktion, die Anzeigenteams Steinhausen und Klug sowie der Vorstand des Wirtschafts- und Bürgervereins Hardtberg e.V., Herausgeber des HBB, allen unseren langjährigen Anzeigenkunden, die uns stets den Vorzug gegeben haben.
Wir von der HBB-Redaktion sind stets bedacht, dass wir keine überregionale Anzeigenkunden in unsere Zeitung aufnehmen, die die Kundschaft aus Duisdorf oder dem Brüser Berg vertreibt. Die Kaufkraft müsse im Hardtbergbereich bleiben, meint die Vorsitzende des Wirtschafts- und Bürgervereins (WuB), Antje Krien. "Fremdanzeigen", wie es andere Blätter oftmals praktizieren, treiben die Kunden in andere Einkaufsbereiche und schwächen dadurch unsere Geschäftsleute. Das wollen wir nicht, denn wir stehen als so genannte "Heimatzeitung" hinter unseren Anzeigenkunden. Es gibt auch eine ganze Reihe Leserinnen und Leser, die uns mitgeteilt haben, dass sie nur in den Geschäften kaufen, die im Hardtberg-Boten ihre Werbeanzeige schalten. Auch von den alteingesessenen Vereinsmitgliedern ist dies zu hören.
Unsere Berichterstattung in den 43 Jahren war nicht selten den Politikern gegenüber kritisch. Oftmals haben wir auch für Otto Normalverbraucher im Blatt "gekämpft”, was wir natürlich auch weiterhin tun werden. Beispielsweise haben wir bei der Stadt Bonn erreicht, dass seinerzeit des Tennisbooms von Boris Becker die Jugendlichen auf dem Brüser Berg ohne Vereinszugehörigkeit neben dem Rasen-Fußballplatz Tennis spielen konnten. Zwei Netze hat der WuB gespendet. Wir haben durch unsere Berichterstattung manches verhindern, aber auch rückgängig machen können. Natürlich ist uns nicht alles gelungen: beispielsweise die Verhinderung der Mobilfunkanlage auf dem Ärztehaus in der Rochusstraße, neben der Rochusschule, obwohl wir uns die Finger "wund" geschrieben hatten. Viele Seiten könnten wir füllen, wollten wir alles aufschreiben, was wir in 43 Jahren durch unsere Öffentlichkeitsarbeit erreicht haben. Dazu gehören natürlich auch die vielen Aktionen des Wirtschafts- und Bürgervereins Hardtberg e.V., der sich stets für die "Kleinen", für die Schwächeren in unserer Gesellschaft, eingesetzt hat - und sich heute noch einsetzt.
 

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