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Deutsche
Annington fordert erneut die Mieter in Bonn
zur Kasse
HBB. Kaum zu glauben, aber wahr!
Beinahe jedes Jahr erhöht die Deutsche Annington, die nicht
selten von den Mietern als „Heuschrecke“ bezeichnet wird, die
Mieten. Da heißt es lapidar, dass der „Mietpreis der Wohnung
unter dem für vergleichbare Wohnungen in Ihrer Stadt liegt“. Die
Erhöhung wurde bei einer Vierzimmer-Wohnung im Juni 2009 auf
fast 18 Euro monatlich angehoben. So zahlen die Mieter für eine
Altbauwohnung mittlerweile über 675 Euro. Dazu forderte die
Annington eine Nebenkostenvorauszahlung von rund 15 Euro
zusätzlich. Und kürzlich flatterte einigen hundert Mietern in
Bonn erneut eine Mieterhöhung auf den Tisch. Durchschnittlich
bei einer Dreizimmer-Wohnung fast 23 Euro und bei einer
Vierzimmer-Wohnung über 25 Euro monatlich. Nach Prüfung der
Mieterhöhungsschreiben der Deutschen Annington durch den Bonner
Mieterbund wurde klar zum Ausdruck gebracht, dass die Kosten für
Schönheitsreparaturen und Instandhaltungen in die
Vergleichsmiete mit eingerechnet wurden und laut Urteil des
Landgerichts Bonn vom 23.3.2009 (Az.: 6 S 212/08) unzulässig
seien.
Manfred Rademacher des Vorstands des
Bonner Wirtschafts- und Bürgervereins, der erneut von vielen
Betroffenen wegen der Mieterhöhung angesprochen wird, rät
dringend - wie der Mieterbund - Widerspruch bei der Annington
einzulegen. Ein Widerspruchs-Musterbrief steht unten.
Zahlreiche Mieterinnen und Mieter,
darunter Rentnerinnen und Rentner mit einer kleinen Rente und
alleinerziehende Mütter mit mehreren Kindern, sind dermaßen
empört über diese „Heuschrecke“ Deutsche Annington, die wohl nur
noch abzocken will. „Es kann doch nicht angehen, dass die Miete
fast jedes Jahr steigt? An den Wohnungen wird doch nichts
gemacht!“, so ist nicht selten von den Annington-Mietern zu
hören. Die Hausflure seien im schlechten Zustand, die
Kellerfenster seien durchgerostet und eine Außenisolierung fehle
völlig. Im Winter sind die Wohnungen kaum warm zu bekommen. Eine
Mieterin meinte, dass sie im Herbst, Winter und im Frühjahr nur
mit einer Decke im Wohnzimmer sitzen könne.
Ein Mieter ist dermaßen sauer, dass
er Rademacher mitteilte, diese Schilder (oben), die an dem
Schieffelingsweg stehen, absägen wolle, weil diese
Verherrlichung "Deutsche Annington - Schön hier zu wohnen" und
andere Aussagen auf den Plakaten mehr widersprüchlich seien.
Viele bemängeln, wenn sie etwas
in der Wohnung instand gesetzt haben möchten, dass die Annington
"mauert", sich ganz einfach nicht rührt. Oftmals sind fünf
Schreiben und mehr notwendig, so auch bei Renovierungen, obwohl
die Mieter allesamt monatlich einen erheblichen Geldbetrag (rund
50 Euro) für die Renovierung (Verschönerungsgebühren) einzahlen.
Viele Mieter wünschen sich, dass
diese Abzocke endlich mal ein Ende haben sollte. Die Mieter
wünschen sich von ganzem Herzen, so wie es früher bei der
Frankfurter Siedlungsgesellschaft, der Deutschbau oder der
Viterra war, endlich mal in Ruhe wohnen zu können. Manfred
Rademacher vom Wirtschafts- und Bürgerverein (WuB): "Ich habe
weinende, ältere Frauen am Telefon und an der Haustür gehabt,
die das Geld für die pausenlose Forderung nicht haben und nicht
wissen, wie es weiter gehen soll. Einige sind aufgrund dieses
Briefes der Mieterhöhung erkrankt. Die Annington müsste
eigentlich Schmerzensgeld zahlen. Die Leute, die diese Briefe
des Geldeintreibens rausschicken, sollten sich mal vor Augen
halten, dass hinter jeder Anschrift ein Mensch steht.
Überwiegend ältere Frauen, alleinstehend, die 70, 80 Jahre und
älter sind und seit über 40 Jahren in ihren Wohnungen Zuhause
sind. Und nun macht die Annington diesen Menschen das Leben
schwer. Wie vereinbart sich das eigentlich mit der
Annington-Stiftung?" |
Widerspruchsbrief an die Deutsche Annington
An die
Deutsche Annington
Philippstraße 3
44803 Bochum
Betr.: Widerspruch zu
Ihrem Schreiben vom (Datum einsetzen)
hinsichtlich der Mieterhöhung
(Vorgangsnummer: ...........)
Sehr geehrte Damen und
Herren,
hiermit lege ich
Widerspruch zu Ihrem Schreiben vom (Datum)
ein, in dem Sie eine Mieterhöhung fordern.
Dieser Mieterhöhung im Rahmen der
ortsüblichen Vergleichsmiete stimme ich
nicht zu.
Denn laut Urteil des LG
Bonn vom 26.3.2009 (AZ: 6 S 212/08) und
Rücksprache mit dem Bonner Mieterbund, darf
die Deutsche Annington die Kosten für
Schönheitsreparaturen und Instandhaltungen
in die Vergleichsmiete nicht mit einbringen
und ist somit unzulässig. Dieses Urteil ist
für mich maßgebend und darauf stütze ich
mich.
(Unterschrift)
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SPD bleibt dabei:
Hände weg vom Meßdorfer Feld –
Salami-Taktik
wird nicht zulassen
Stadtverwaltung
schlägt gemischte Baufläche vor |
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HBB. „Ich habe den Endenicherinnen
und Endenichern versprochen, dass ich gegen die weitere Bebauung
des Meßdorfer Feldes kämpfe“, so Christine Schröder-Diederich
(Foto), SPD-Stadtverordnete für Bonn-Endenich. „Nach einem
gültigen Ratsbeschluss aus dem Jahr 2005 ist das Meßdorfer Feld
von jeglicher weiteren Bebauung freizuhalten. Damals hat die
Verwaltung noch zu Recht auf die klimatische und lufthygienische
Bedeutung der großräumigen Freiflächen hingewiesen.“
Für die Sitzung der
Bezirksvertretung Bonn hat die Stadtverwaltung nun eine
Beschlussvorlage über eine Änderung des Flächennutzungsplans
vorgelegt. Die Fläche parallel zum Hermann-Wandersleb-Ring,
zwischen Erich-Hoffmann-Straße und Theodor-Litt-Straße soll
künftig in einer Tiefe von rund 100 Meter als gemischte
Baufläche ausgewiesen werden. „Wir befürchten, dass so die
Salami-Taktik bei der Bebauung des Feldes weitergeht. Das werden
wir nicht zulassen“, so Schröder-Diederich weiter.
Einen Video-Clip
hier... |
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Heilpraktikerin Lee
spendet erneut für die Kinder |

HBB. Die bekannte Bonner
Heilpraktikerin Marion Lee ist stets für eine Überraschung
bekannt. Dem Chefredakteur des Bonner Hardtberg-Boten, Manfred
Rademacher, überreichte sie für einen Kindergarten zehn bunte
Spielbälle und zwei WM-Deutschland-Kappen. Rademacher gab die
Ball- und Mützenspende an die Leiterin der evangelischen
Kindertageseinrichtung im Matthäipfarrbezirk in Bonn-Duisdorf,
Regina Grötzner, weiter. Die sympathische Leiterin, Frau
Grötzner, bedankte sich mehrmals ganz herzlich bei Rademacher
und schickte dazu noch einen Dankesbrief an Frau Lee, an die
Sponsorin. Und für die Aktion der sehr engagierten Gisela
Schönherr, die alljährlich einige Kinder der Bonner
Behinderten-Königin-Juliana-Schule zum Grillfest auf den
Grillplatz der Waldfreunde einlädt, spendete sie für die
Verlosungen Mini-Fußbälle in Form von Schlüsselanhängern und
anderes mehr.
Frau Lee gehört zweifelsohne zu
jenen christlich-sozial eingestellten Menschen, die sich seit
vielen Jahren um die Bedürftigen in Bonn mit entsprechenden
Spenden kümmert, insbesondere unterstützt sie die Jugendlichen
und Kinder. Frau Lee: „Uns, den es besser geht, wir sollten den
Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens
stehen, etwas abgegeben.“
Davon macht sie reichlich Gebrauch!
So hat sie einer Fußballmannschaft in Bonn einen kompletten
Trikotsatz gespendet, mehrere Ballspenden gingen an
Fußballvereine, Behinderten Schulen und nicht zuletzt
unterstützt sie auch die Bonner Tafel. Wie von ihr zu hören ist,
wird sie über den Hardtberg-Boten (HBB) weitere Spenden in
verschiedenen Formen zur Verfügung stellen.
Wir vom HBB sind hellauf begeistert
von ihrem sozialen Engagement und hoffen, dass sich noch weitere
Spender finden, die ein Herz für Kinder, Jugendliche und
Bedürftige haben. Jede kleine Spende zählt.
Sie brauchen eine Anregung für eine
Spende, dann rufen Sie ganz einfach die HBB-Redaktion an (02 28
– 62 16 97).
Und so kommen Sie auf die Lee-Seite
im Netz:
www.naturheilpraxis-lee.de
Schauen Sie doch mal unsere
"Videothek"
http://www.hardtberg-bote.de/videos.htm |
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Zirkus Knie hat ein Herz für arme Menschen |
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HBB. Große Freude herrschte
kürzlich in der HBB-Redaktion, so auch beim Vorstand des Bonner
Wirtschafts- und Bürgervereins (WuB), mit Antje Krien und
Manfred Rademacher an der Spitze. Denn der berühmte und sehr
bekannte Zirkus Charles Knie (www.zirkus-charles-knie.de),
der noch bis zum 20. Juni 2010 in Bonn, gegenüber der Rheinaue
in Bonn,
an der
Ludwig-Erhard-Allee/Ecke Kennedy Allee, gastiert, stellte für
die bedürftigen Bonner Kinder und Erwachsenen, die nicht gerade
auf der Sonnenseite des Lebens stehen, 100 Freikarten zur
Verfügung. HBB-Chef Manfred Rademacher konnte diese beachtlich
hohe Kartenzahl aus der Hand des sympathischen Pressesprechers,
Sascha Grodotzki (Foto rechts), des Zirkus Knies entgegennehmen
und stellte sie anschließend nach Absprache mit Sascha Grodotzki
der „Bonner Tafel“ zur Verfügung.
Die Freude war groß bei den
Verantwortlichen der Bonner Tafel, insbesondere beim
Betriebsleiter der Tafel, Horst-Dieter Tontarski (Foto links),
und nicht zuletzt auch bei den armen Menschen, die nun nach
langer Zeit den grauen Alltag im Zirkus Knie für einige Stunden
bei einem Superprogramm vergessen konnten.
Rademacher: „Wir bedanken wir uns
herzlich bei der Zirkus-Verwaltung für die großzügige
Kartenspende! Es war eine tolle Aktion, mit einer hervorragender
Zusammenarbeit des Pressesprechers Grodotzki! Er hat vielen
Menschen eine große Freude bereitet. Und mein Leitspruch:
‚Schenke anderen Menschen Freude, denn Freude freut’, ist voll
aufgegangen.“
Wir von der HBB-Redaktion sowie auch
vom WuB-Vorstand wünschen dem Zirkus Knie stets viele Besucher
und den Artisten wünschen wir bestes Gelingen!
Unbedingt beim Zirkus Knie
reinschauen!
www.zirkus-charles-knie.de |
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SWB-Azubis leisten ganze Arbeit:
sie reparieren defekten Pkw
einer Rollstuhlfahrerin |
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Timo
Berges, Oliver Kleebank, Jürgen Mohr und Markus Weber übergaben
Michaela Seroczynski den reparierten Pkw (v.l.n.r). |
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(vj)
Der Renault Rapid der Bonnerin
Michaela Seroczynski ist der dritte Pkw von behinderten Bonner
Bürgern, den Auszubildende der SWB- Service, der
Dienstleistungsgesellschaft der Stadtwerke Bonn, unter die Lupe
genommen und repariert haben.
Seit 2008 ermöglicht das Unternehmen
jungen Auszubildenden, unter Anleitung an defekten Autos ihre
erlernten technischen Fähigkeiten anzuwenden. „Gleichzeitig
unterstützen wir mit diesem Projekt behinderte Mitbürger aus
Bonn. Die Auszubildenden reparieren überwiegend mit Bordmitteln
diese Autos, die für die Besitzer oft unerlässlich sind für die
Bewältigung des Alltags“, sagte SWB Service-Geschäftsführer
Jürgen Mohr. „Wir freuen uns, Frau Seroczynzki ihren Wagen
repariert wieder zur Verfügung stellen zu können.“
Unter Anleitung von Markus Weber,
Fachbereichsleiter Hauptwerkstatt, haben die Auszubildenden zum
Kfz-Mechatroniker mit der Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik, Timo
Berges und Oliver Kleebank, den Renault inspiziert und dann
instand gesetzt. „Uns war aufgefallen, dass der Wagen Öl
verloren hat“, berichtet Michaela Seroczynski, die auf dem
Brüser Berg wohnt und das für ihre Zwecke umgebaute Auto
dringend im alltäglichen Leben benötigt. Über ihre
Krankengymnastin hatte sie von dem Projekt der SWB Service im
Betriebshof Friesdorf erfahren und sich per E-Mail an den Leiter
des Betriebshofes, Heinz Schneider, gewandt.
Es stellte sich heraus, dass das Getriebe defekt
war und zum Teil zerlegt werden musste. Die Azubis mussten in
diesem Fall die komplette Vorderachse ausbauen und dann konnten
erst die Reparaturen beginnen. „Dieses Engagement ist wirklich
nicht alltäglich“, freute sich Michaela Seroczynski bei der
Übergabe des reparierten Fahrzeugs. „Das nenne ich soziales
Engagement.“
Kommentar
dieser guten Tat hier
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Der tik-Förderverein ist
stark angewachsen
Theateranfänger beim tik in
besten Händen
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| Nicht allein die gelungene,
aktuelle Bühnenkulisse „Central Park West“ (Foto oben) ist
Anreiz genug, um hier auf der Bühne zu stehen. Wer Lust hat
Theater zu spielen, der meldet sich beim künstlerischen Leiter
Arnold Sitte (arnold.sitte@gmx.de).
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„Der Bonn-Duisdorfer Förderverein des „tik“ (theater im keller)
hat kräftig zugelegt: Um 34 Mitglieder ist der Verein in den
vergangenen drei Jahren angewachsen und hat aktuell 94
Mitglieder“, teilt der sympathische Vorsitzende des
tik-Fördervereins, Hans Joachim Woelke (Foto rechts), mit.
Woelke peilt die Zahl 100 in absehbarer Zeit an.
„Mit einem Jahresbeitrag von nur 30 Euro fördern die Mitglieder
die hervorragende Theaterarbeit“, bekräftigte Woelke. Der
Förderverein werde auch künftig bei der Duisdorfer Gewerbeschau,
der Bonner Theaternacht der Hardtberger Kulturnacht und anderen
Sonderveranstaltungen die Gelegenheit zur Mitgliederwerbung
nutzen. Verstärkt will sich der Förderverein um Sponsoren
bemühen. „Dabei geht es nicht um große Summen, sondern um
regelmäßige Spenden, mit denen der Verein planen kann“, so
Woelke. Der Philosoph Blaise Pascal sagte ein Mal: "Der
eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigebig davon zu spenden."
Wie von Woelke zu hören ist, stehe auch die Förderung der
Nachwuchsarbeit des Theaters im Fokus. In mehrmonatigen
Workshops bereitet das tik Anfänger und Einsteiger jeden Alters
für die Bühnenarbeit vor. „Nachwuchs sichert die Zukunft des
Theaters“, so Woelke. Besonders gefragt sind Männer ab 30
Jahren.
Interessenten melden sich per Mail
beim künstlerischen Leiter Arnold Sitte (arnold.sitte@gmx.de).
Auf den Webseiten.
www.tik-bonn.de und
www.foerderverein-tik-bonn.de können Interessenten mehr über
das tik und seinen Förderverein erfahren. |
Deutscher Mieterbund Bonn
warnt Mieter der Deutschen Annington vor Betrugsversuch bei
Kontoänderungen
Viele Mieter der Deutschen Annington Immobiliengruppe, DIAG, in Bonn und
Frankfurt, haben in den letzten Tagen ein Schreiben erhalten, in dem sie
aufgefordert werden, ab Mai die Miete auf ein neues Konto der „Deutschen
Annington Rechnungsservice GmbH“ zu überweisen. Diese Firma gibt es
nicht! Die Deutsche Annington hat bereits eine Strafanzeige gestellt und
bittet alle Mieter, die ein solches Schreiben erhalten haben, sich mit
Katja Weiser bei der Deutschen Annington in Bochum unter 0234 - 314
1901 in Verbindung zu setzten.
Bernhard von Grünberg, Chef des Mieterbundes: "Wir bitten
alle Mieter auf keinen Fall die Bankverbindung der Annington zu ändern.“
Mitglieder des Mieterbundes können sich selbstverständlich jederzeit mit
der Geschäftsstelle in Bonn, Berliner Freiheit 36, 53111 Bonn, in
Verbindung setzen (Handy: 0173 250 65 60, Mail:
gruenberg@mieterbund-bonn.de
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Heinz Josef Schell
spielt seit 20 Jahren auf der Bundeskanzler-Orgel im
Bonn-Duisdorfer Altenheim |
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MRad.
Experten wollen wissen, dass sich in Deutschland rund drei
Millionen Menschen ehrenamtlich betätigen, und das in
verschiedenen Institutionen. Diese unentgeltlichen Tätigkeiten
werden in der Bevölkerung sehr geschätzt, insbesondere von jenen
Menschen, die auf die Ehrenamtler angewiesen sind. Leider hört
man von den Politikern kaum ein Lob, geschweige denn eine
Unterstützung. Unter den helfenden Menschen, egal in welchem
Bereich sie tätig sind, muss man große Anerkennung und
Bewunderung zollen. Zu diesem besonderen Kreis zählt ein
bekannter Bürger aus dem Hardtbergbereich, und zwar der
alteingesessener Bäckermeister Heinz Josef Schell aus der
Bonn-Duisdorfer Rochusstraße.
Heinz Josef
Schell spielt meisterhaft Kirchenmusik, an der sich jeden
Freitag rund 36 Senioren erfreuen. Aber nicht genug der guten
Tat: Er ist in den 20 Jahren seines ehrenamtlichen Schaffens,
nicht nur freitags, sondern auch an anderen Wochentagen, zum
„guten Geist“ des Hauses aufgestiegen. An ihn trägt so mancher
Bewohner des Wilhelmine Lübke-Hauses seine Sorgen und Nöte
heran, die er mit großer Sorgfalt entgegennimmt.
Wer den
Bäckermeister Schell kennt, weiß längst, dass er seine guten
Taten nicht an die große Glocke hängt. Hätten wir aus der
HBB-Redaktion einen Orden zu vergeben, dann würde Heinz Josef
Schell auf der Liste ganz oben stehen.
Mark Aurel
sagte mal: „Blicke in dein Inneres! Da drinnen ist eine Quelle
des Guten, die niemals aufhört zu sprudeln, solange du nicht
aufhörst nachzugraben.“
Nicht allein,
dass er noch mitten im Berufsleben seinen Mann steht, sondern
seit genau 20 Jahren jeden Freitag im Duisdorfer Altenheim,
anlässlich der Messe, sozusagen ehrenamtlich im „Küsterdienst“
steht und die Orgel spielt (Foto). „Ich habe selbst große Freude
daran“, betonte der sympathische Bäckermeister, und ließ wissen,
dass diese Orgel im Altenheim ein Geschenk des
Ex-Bundeskanzlers, Helmut Schmidt, sei. Auf dieser Orgel hat
Helmut Schmidt, der beste und beliebteste deutsche Bundeskanzler
aller Zeiten (laut Volksumfrage), einst ein großer Könner auf
der Orgel und dem Klavier, Stücke von Johann Sebastian Bach und
anderen Musikgrößen gespielt. Helmut Schmidt hat mehrere
Schallplatten aufgenommen, in denen er als Interpret der Werke
klassischer Komponisten zu hören ist, so zum Beispiel von
Wolfgang Amadeus Mozart,
Konzert für drei Klaviere und Orchester KV 242, oder von Johann
Sebastian Bach, Konzert für vier Klaviere und Streicher A-Moll
BWV 1065, jeweils gemeinsam mit den Pianisten
Christoph Eschenbach,
Justus Frantz sowie
Gerhard Oppitz. Große
Namen der klassischen Musik. |
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Mit
bn-search.de auf dem richtigen Weg |
Experten
wissen aufgrund der Umfragen, dass immer mehr Menschen
hierzulande im Internet unterwegs sind. Die Geschäftsleute tun
gut daran, wenn Sie sich im Internet präsentieren. Kleine und
mittlere Geschäftsleute können sich die teure Marketing Aktionen
meist gar nicht leisten. Dazu kommt, dass regionale Firmen Ihre
Kunden auch regional erreichen müssen. Also: Wer was anzubieten
hat, egal ob ein Geschäftsmann oder Servicebetrieb, der sollte
im Internet präsent sein. Wie aber kann man Menschen in der
Region im Internet erreichen?
Bei unseren Recherchen stießen wir auf eine Bonner
Internet-Suchmaschine (www.bn-seach.de),
die ein Riesenpaket der Werbung anbietet, und zwar ist dies die
Medienagentur Werner. Wir sprachen mit dem Chef Mario Werner.
HBB: Herr Werner, was bieten Sie alles in Ihrer Agentur an?
Mario Werner: Wir beraten und betreuen Unternehmen aller
Branchen und Größen im Bereich Online – und E-Mail Marketing.
Ohne Internet geht heute fast gar nichts mehr. Über 80% der
Verbraucher suchen mehr und mehr den Dialog mit Unternehmen im
Netz. Mit unseren Konzepten, bieten wir Ideen und Lösungsansätze
neue Kunden gezielt zu finden und das Stammkundengeschäft
auszubauen. Neben der Webseitenerstellung (vom Konzept über
Suchmaschinenanmeldung bis hin zur Pflege der Inhalte) bieten
wir für alle Bonner und Verbraucher und aus dem Rhein-Sieg-Kreis
die regionale Suchmaschinen www.bn-search.de und
www.su-search.de.Hier werden nur Ortsansässige Firmen mit Logo,
Bild, Firmenvorstellung, Anfahrtsskizze sowie Link zur Homepage
und E-Mail-Anschrift präsentiert.
Der Trend geht immer mehr zur regionalen Suche. Die großen
Suchmaschinen wissen um die Problematik, denn Verbraucher suchen
nicht unbedingt nach dem Firmennamen sondern eher nach Produkt-
oder Dienstleistungsbegriffen und das möglichst aus der Region.
Google & Co. zeigen z. B. Bonner Firmen, die in bn-search.de
eingetragen sind, oft unter den ersten 10 Treffern.
Da sind wir besonders stolz drauf.
Neu ist RegioWebTipp, dem regionalen Webverzeichnis als
Nachschlagewerk im Flyer-Format. Dieser wird kostenlos in die
Haushalte verteilt. Ein wichtiges Instrument den Kunden an sein
Unternehmen zu binden, ist das Newslettermarketing. Früher ein
Privileg der Großunternehmen.
Wir bieten eine Kundenadressverwaltung inkl. Newsletterfunktion,
zu unschlagbar günstigen Preisen.
Firmenkunden können unseren Fullservice nutzen, oder wir zeigen
ihnen, wie man seine Webseite selber aktuell hält, oder einen
Newsletter an seine Kunde verschickt. Das ist leichter als mit
WORD einen Brief am PC zu schreiben.
HBB: Muss ein Interessent bei Ihnen tief in die Tasche greifen,
um Sie als Werbepartner zu buchen?
Mario Werner: Nein, absolut nicht. Wir bieten schon ab 198€
(Einmalige Erstellungskosten) Homepagelösungen an. Unsere Kunden
bekommen nur das, was sie wirklich benötigen um sich
professionell mit Ihrer Webseite im Netz zu präsentieren.
Kontakt/Impressum und Google – Anfahrtsskizze, inklusive.
Die Kundenadressverwaltung mit Newsletterfunktion kann im Paket
kostengünstig (ab 198€) dazu gebucht werden,
oder aber auch einzeln erworben werden. Selbst unser Fullservice
bieten wir im fairen ¼ Stundentakt an.
HBB: Besuchen Sie auch Ihre Kunden außer der Geschäftszeiten?
Denn viele Ladenbesitzer und Inhaber von Servicebetrieben, haben
tagsüber wenig Zeit.
Mario Werner: Natürlich. Als Dienstleistungsunternehmen stellen
wir uns auf die Terminwünsche flexibel ein.
HBB: Wie können die Interessenten Sie am schnellsten erreichen?
Mario Werner: Über unsere Webseite:
www.medienagentur-werner.de, per E-Mail:
info@medienagentur-werner.de oder
per Telefon: 022 44 - 28 83. |
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VR-Bank-Mitarbeiter
spenden für Haiti |
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Foto: Manfred
Rademacher |
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MRad. „Es ist ganz einfach große
Klasse, was da die Bediensteten der Bonner VR-Bank auf die Beine
gestellt haben“, meinte ein Duisdorfer. Viele schlossen sich des
Lobes an und sprachen von einer „Bank mit Herz“. Denn die
Mitarbeiter der VR-Bank hatten kurz nach der Schreckensnachricht
auf Haiti eine Spendenaktion gestartet, die sich sehen lassen
konnte. Beide Bankvorstände, Rainer Jenniches und Martin Ließem,
waren sich schnell einig und stockten seitens der Bank den
Spendenbeitrag ihrer Mitarbeiter auf 5000 Euro auf. Dieses Geld
wird der Welthungerhilfe für das Hilfsprojekt Haiti zur
Verfügung gestellt.
Bereits vor fünf Jahren hatte die
VR-Bank Bonn auf ähnlich Art und Weise die Aktion „Bonn hilft
Cuddalore“, auch von der Welthungerhilfe ins Leben gerufen,
finanziell unterstützt. Ein großes Lob kam von beiden
Vorstandsmitgliedern der Bank an ihre Mitarbeiter für die
vorbildliche Hilfe. Ließem und Jenniches hoffen, dass mit dieser
VR-Bank-Hilfsaktion bei anderen Banken, Sparkassen und auch
Firmen eine Art „Modellfunktion“ erreicht werde, um den armen
Menschen, Opfer der Naturkatastrophe, zu helfen. |
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Offener Brief
Mehrwertsteuerentlastung für Hotelübernachtungen
Sehr geehrter Herr Minister Pinkwart,
auf dem Postweg übersende ich Ihnen zwei Päckchen Dr.
Oetker-Wackelpudding (gelb!). Ich glaube, dies ist das richtige
Werbegeschenk für Ihren anstehenden Landtagswahlkampf.
Es macht sehr anschaulich, wie konsistent die Politik der FDP
insbesondere, aber nicht nur im Hinblick auf die
Mehrwertsteuerreduzierung für Hotelübernachtungen ist.
Der Wähler kann dann versuchen, den selbsthergestellten Pudding
an die Wand zu nageln.
Ich hoffe, Ihnen gefällt dieser Vorschlag.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Bernhard von Grünberg |
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Deutsche Annington
produziert pausenlos Negativschlagzeilen
Zusammen mit dem
Mieterbund hat der
Wirtschafts- und
Bürgerverein Erfolg auf ganzer Linie |
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SPD-Politiker
Ulrich Kelber

SPD-Politikerin
Renate Hendricks
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Der Chef des Bonner Mieterbundes,
Bernhard von Grünberg (links stehend und Manfred Rademacher,
sitzend), setzen sich für die Bonner Annington-Mieter im
Stadtteil Bonn-Duisdorf ein, die allesamt eine gesalzene
Nebenkostenabrechnung von 2008 erhalten haben. Viele Mieter
sprechen von einer Abzocke der "Heuschrecke" Annington.
Über die Mieterbund-Homepage (www.mieterbund-bonn.de)
oder direkt auf
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_bonn.xml können
Sie sich auch die WDR-Lokalzeit-Beiträge anschauen.
Unbedingst bei
http://www.ciao.de/Erfahrungsberichte/Deutsche_Annington__2319262
reinklicken!
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HBB. Ganze Arbeit hatte auch diesmal wieder
der Vorstand des Wirtschafts- und Bürgervereins Hardtberg (WuB)
zu leisten, als die Deutsche Annington kurz vor Jahresende in
Bonn falsche Nebenkostenabrechnungen an seine Mieter
verschickte. Der WuB-Vorstand kümmerte sich rührend um die
älteren Mieterinnen und Mieter, die sich bei Manfred Rademacher
des WuB völlig aufgelöst meldeten. Er schrieb für die
Betroffenen zahlreiche Widerspruch-Briefe an die Annington und
schaltete den Bonner Mieterbund sowie auch die Presse ein.
Was die Deutsche Annington, im Volksmund und
vom Bonner Mieterbund nur noch als „Heuschrecke“ bezeichnet,
ihren Mieterinnen und Mietern zumutet, ist kaum noch zu
beschreiben.
Wie erwähnt flatterte kurz vor dem
Jahreswechsel vielen Mietern der Deutschen Annington im
Hardtbergbereich eine saftie Nebenkostenabrechnung für das Jahr
2008 auf den Tisch, die sich gesalzen hatte und somit war das
Bleigießen in der Silvesternacht mit Sicherheit vermiest. Auch
half da nicht eine Überdosis Alkohol - oder doch? Die Stimmung
bei den Mietern war auf dem Nullpunkt, denn die von der
Annington geforderten Nebenkosten der einzelnen Positionen gehen
in die Tausende. Chaos hoch drei, was die Annington da verbockte
hat.
Noch im Jahr 2009 und auch im neuen Jahr 2010
stand das Telefon bei Manfred Rademacher, Chefredakteur des
Hardtberg-Boten und Vorstandsmitglied des Wirtschafts- und
Bürgervereins Hardtberg (WuB), kaum noch still. Auch der
Briefkasten von
radipress@aol.com quoll über. Viele Senioren baten um Hilfe,
zumal sie vom Godesberger Annington-Büro keine Antwort
erhielten. Dort wurde lapidar gesagt: „Wir können Ihnen nicht
helfen. Wenden Sie sich an die Annington in Bochum“. Inzwischen
ist das Büro dichtgemacht. Wer die Telefonnummer 01801 – 12 12
12 (3,9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz) anruft, der
bekommt schlicht und einfach mitteilt: „Ich gebe es weiter!“ Wer
dies glaubt, wird selig. Solche Antworten kennen die Mieter seit
vielen Jahren, wo bis heute auch keine Briefe beantwortet
werden. „Sie versucht nur abzuzocken, so auch noch per Telefon“,
ist nicht selten von den Mietern zu hören. Denn, wie kürzlich
bei der Mieterversammlung des Mieterbundes und des WuB, zu der
rund 150 Mieterinnen und Mieter in die Aula der Bonn-Duisdorfer
Musikschule gekommen waren, zu hören war, sei man mindestens 20
Minuten in der Warteschleife, um einen Ansprechpartner von der
Annington zu bekommen. Zu dieser Versammlung fanden sich auch
drei Vertreter der Deutschen Annington ein. Ralf Krämer von der
Annington lenkte ein und gab zu, dass die Berechnungen falsch
seien und neue Nebenkostenabrechnungen erstellt werden.
Strahlende Gesichter unter den vielen Mieterinnen und Mietern,
als Krämer dann kund tat, dass die falschen
Nebenkostenabrechnungen keine Gültigkeit mehr haben und somit
die Kosten 2008 aufgrund der neuen Berechnung in diesem Jahr
verjährt wären.
Bernhard von Grünberg, Chef des Bonner
Mieterbundes, hatte auf alle Fragen der vielen Besucher auch
eine richtige Antwort. Er vergaß auch nicht darauf hinzuweisen,
bei der Neuberechnung das Guthaben von der Annington
abzuverlangen sei. Und wer bereits die erhöhte Nebenabrechnung
bezahlt hat, der sollte den überhöhten Betrag der falschen
Berechnung zurückfordern, so von Grünberg. Dazu habe er ein
Recht.
Kaum zu glauben, was diese Immobilien-Firma
noch wenige Tage vor dem Jahreswechsel angerichtet hat. Was
Manfred Rademacher erlebte, kann er kaum mit Worten wiedergeben:
Er begegnete älteren weinenden Mieterinnen, die am ganzen Körper
zitterten. Er nahm sich der Menschen an und beruhigte sie mit
gutem Zureden und dem Hinweis, dass er sich persönlich um die
Sache kümmern werde. Eine 85-jährige Frau habe viele Nächte
nicht geschlafen, sich pausenlos vor lauter Kummer und Aufregung
übergeben. Sie war schwer erkrankt. Anderen Mietern, die nur
eine kleine Rente haben und noch im hohen Alter mit 70 und älter
dazuverdienen müssen, um überleben zu können, ging es ebenso.
Noch immer haben sie sich viele von dem Schock nicht erholt.
Eine 80-jährige Mieterin aus der Duisdorfer
Gottfried-Kinkel-Straße meinte mit sanfter Stimme, kaum hörbar,
dass sie der Brief der Annington so stark mitgenommen habe, dass
sie kaum noch laufen könne. Sie musste einen Arzt aufsuchen.
„Eigentlich müsste die Annington allen betroffenen Menschen,
denen sie soviel Leid zugefügt hat, ein Schmerzensgeld zahlen“,
meinte Rademacher wütend, der viele geharnischte Mails an die
Annington geschickt hat und einige Gespräche mit Dirk T.
Schmitt, Bereichsleiter Konzernkommunikation Deutsche Annington
Immobilien, geführt hat.
Beim WuB häuften sich die Beschwerdebriefe
über die Deutsche Annington. Großes Kopfschütteln bei Antje
Krien und Manfred Rademacher, so auch beim Mieterbund über die
horrenden Euro-Forderungen. Bekam beispielsweise im Jahr 2007
ein Mieter noch 287 Euro zurück, so soll er nun 1.917 Euro für
das Jahr 2008 nachzahlen. Laut Abrechnung der Annington sollen
die Wasserkosten des Mieters von 380 auf 1.140 Euro gestiegen
sein. Aber nicht genug der Überraschungen: Der Allgemeinstrom
kletterte von 27 Euro auf 297 Euro. Auch der Anteil der
Hauswartkosten, sprich Hausmeister, erhöhte sich von 8 Euro auf
135 Euro. Manfred Rademacher: "Berechnet man die anteiligen
Hausmeisterkosten der Annington, dann verdient er jährlich mehr
130 000 Euro“.
Die Presse wurde eingeschaltet, die
WDR-Lokalzeit Bonn-Redaktion (Link zum Filmbeitrag über
www.mieterbund-bonn.de
oder direkt )
und die Kollegen der schreibenden Zunft, nahmen sich der Sache
an und ließen einige betroffenen Leute zu Wort kommen. So auch
bei den drei Fernsehbeiträgen der WDR-Lokalzeit, da kamen auch
Bernhard von Grünberg und Manfred Rademacher zu Wort.
Für den WuB-Vorstand, Antje Krien und Manfred
Rademacher, kaum zu glauben, dass der Annington-Slogen: „Schön,
hier zu wohnen“, noch immer im Briefkopf und auf der
Annington-Homepage zu sehen ist. Diese
Abzocker-Siedlungsgesellschaft sollte so schnell wie möglich
diesen Slogan aus dem Netz und vom Briefkopf nehmen. Denn die größte
Siedlungsgesellschaft der Bundesrepublik, mit 250.000
Wohneinheiten hierzulande, produziert bundesweit seit Jahre nur
Negativschlagzeilen. Viele Anrufer sind dermaßen verärgert, dass
sie liebend gerne dieser Gesellschaft, dem Vorstand, die „Pest
an den Hals“ wünschen.
Auf die Frage, wie dann solche falschen
Nebenkostenabrechnungen überhaupt passieren könnten, meinte der
Mieterbund-Chef von Grünberg in einem Pressegespräch: „Die haben
auf die Schnelle irgend etwas zusammengebastelt und noch am
23.12.2009 rausgeschickt, damit die Briefe auch noch im alten
Jahr ankommen. Denn, hätte man die Nebenkostenabrechnungen
Anfang des Jahres rausgeschickt, dann wäre die Frist abgelaufen
und die Nebenkostenabrechnungen wären verjährt“. Der Bonner
Mieterbund-Chef von Grünberg ist gnädig und meint auf der
Pressekonferenz im Haus des Mietervereins: "Bei der Annington
herrscht Chaos, da sind 300 Leute entlassen worden. Da liegen
66.000 unbearbeitete Fälle herum." Insgesamt sind in den letzten
zwei Jahren rund 1000 Mitarbeiter auf die Straße gesetzt worden.
Unterstützung erhielt der WuB auch von der
SPD-Landtagsabgeordneten Renate Hendricks. Wie sie in einem
Gespräch mit der HBB-Redaktion zum Ausdruck brachte, wird sie
sich persönlich darum kümmern, dass sich die Annington bei den
Mietern entschuldigt. Sie wird in Kürze mit dem
SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber mit führenden Leuten
der Annington ein Gespräch führen, das viele Belange der
Annington-Missstände zum Inhalt haben wird. Frau Hendricks war
sehr erzürnt, als sie vom von der Abzocke der Deutschen
Annington hörte. Sie kann voll und ganz die älteren Menschen
verstehen, die über die horrenden Forderungen einen Schock
erhielten und das kurz vor dem Jahreswechsel. „Was die Annington
den Menschen angetan hat, ist nicht mehr gutzumachen“, betonte
sie im HBB-Gespräch.
Hier einige Infos:
Bernhard von Grünberg rät: Auf keinen Fall die geforderten
Nebenkosten zu bezahlen. Sofort Widerspruch einlegen und das
Schreiben per Einschreiben mit Rückantwortschein an die Deutsche
Annington in Bochum schicken (Anschrift unten). Der Wirtschafts-
und Bürgerverein rät ergänzend, die Einzugsermächtigung bei der
Annington zu kündigen. Dafür einen Miet-Dauerauftrag bei der
Sparkasse oder Bank festlegen, und zwar jeweils zum 1. des
Monats. Nur die Miete des letzten Monats bezahlen und keinen
Cent mehr.
Übrigens: Laut einem BGH-Urteil darf die
Annington nur ortsübliche Vergleichsmiete (nach
Mietspiegel) plus
Betriebskosten erheben und keine Verschönungskosten. Dies hat
auch das Bonner Amtsgericht so entschieden. Die Mieter seien
„ganz klar im Recht, wenn sie die Pauschale nicht bezahlen.“
Bernhard von Grünberg versicherte, dass er diesen Streit bis zum
Bundesgerichtshof führen werde. Er ist sogar der Meinung, dass
es einen Rückzahlungsanspruch auf dieses Geld gebe.
Muster für einen Widerspruch-Brief an die
Deutsche Annington Immobilien GmbH, Philippstraße 3, 44803
Bochum
Betr.: Widerspruch der Nebenkostenabrechnung
2008 vom 23.12.2009
Ihre Nebenkostenrechnung für das Jahr 2008
vom 23.12.2009 erkenne ich nicht an und lege Widerspruch ein, da
die gesamte Berechnung fehlerhaft ist. Ich gestatte Ihnen keine
Abbuchung der Betriebskostenabrechnung 2008 oder sonstige
Kosten, lediglich die bisherige Miete.
Meine Einzugsermächtigung kündige ich
hiermit.
Vergessen Sie die Unterschrift und den
Absender nicht!
Bei weiteren Fragen melden Sie sich beim
Mieterbund unter der Telefonnummer (02 28) 94 93 090 oder beim
Wirtschafts- und Bürgerverein Hardtberg (0228) 62 16 97.
Wer bei der Deutschen Annington Mieter ist,
der sollte auf jeden Fall Mitglied im Bonner Mieterbund werden!
Aufnahmeanträge sind beim WuB und beim Mieterbund zu bekommen.
Weitere Infos unter
www.mieterbund-bonn.de
Sie haben die WDR-Lokalzeit-Berichte
verpasst? Dann klicken Sie oben beim Mieterbund rein.
Die Annington erreichen Sie über: Tel.: 01801
– 12 12 12 (3,9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz), Fax:
01801 – 12 99 88 oder Mail:
service@daig.info |
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Empfang
für die Sozialen Dienste
H.K. Jedes Jahr kurz vor
Weihnachten werden die Bürgerinnen und Bürger
der sozialen Dienste zu einem Empfang
eingeladen. Auch in diesem Jahr begrüßte
Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand (Foto
Mitte), eine große Anzahl der engagierten
Mitbürger in den Räumen des Ortsteilzentrums
Brüser Berg. Dazu gesellten sich auch eine große
Anzahl Personen aller Parteien aus der
Bezirksvertretung und dem Rat der Stadt Bonn,
sowie Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden,
örtlichen Vereinen, Handel und Banken.
Bezirksbürgermeisterin Thorand würdigte das
große soziale Engagement und die ehrenamtlichen
Leistungen der Bürgerinnen und Bürger, die
meistens ohne viel Aufhebens und im Stillen
vollbracht werden. „Ihre Kompetenz und
Qualifikation kann z.B. in der Jugendarbeit, in
der Begleitung und Förderung Benachteiligter, in
der Weiterentwicklung der Stadtteilkultur, in
generationsübergreifende Projekte und viele mehr
eingebracht werden“, so die
Bezirksbürgermeisterin. Es ist auch wichtig, daß
die ehrenamtliche Tätigkeit öffentlich gewürdigt
wird. Deshalb hat der Rat der Stadt Bonn bereits
2008 beschlossen, das sich die Stadt am
Pilotprojekt einer landesweiten Ehrenamtskarte
beteiligt. Die Karte soll Ausdruck und
Wertschätzung sein für den großen freiwilligen
Einsatz der Bürgerinnen und Bürger. Mit dieser
Karte kann man landesweit eine wachsende Zahl
von Angeboten öffentlicher, gemeinnütziger und
privater Einrichtungen vergünstigt in Anspruch
nehmen. Dazu erläuterte auch in einem kurzen
Referat Andreas Killmann von der
Freiwilligenagentur der Bundesstadt Bonn die
Ziele, Aufgaben und Möglichkeiten der Agentur.
Wer sich etwas näher dazu informieren möchte
kann dies unter
www.freiwilligenagentur-bonn.de tun. Ein
Höhepunkt dieses Empfangs der Sozialen Dienste
ist die Auszeichnung verdienter Bürgerinnen und
Bürger mit der Hardtberg-Medaille. Editha
Limbach wurde für würdig befunden, diese
Medaille zu erhalten. Schon als Schülerin und
Studentin hat sie sich ehrenamtlich engagiert.
Es würde zu weit führen, alle ihre Verdienste
aufzuzählen deshalb sollen ein paar genannt
werden. Sie war Geschäftsführende Vorsitzende
der „Sozialen Dienste e.V.“, sie war
Vorstandsmitglied der „Heimstatt e.V.,
Vorsitzende der Europäischen Studiengesellschaft
e.V., Vorsitzende der UNO-Flüchtlingshilfe e.V.,
Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen
Stiftung für UNO-Flüchtlingshilfe und nicht
zuletzt Bundestagsabgeordnete der CDU. Frau
Thorand bemerkte: „Editha Limbach war und ist
außerdem eine engagierte Bonn-Kämpferin“. Der
zweite Hardtberg-Medaillen Träger ist der
Pfarrer im Ruhestand Wolf-Hermann Federschmidt.
Vor 23 Jahren zog das Ehepaar Federschmidt nach
Bonn-Medinghoven. Bereits zwei Jahre später,
1988 gründete Federschmidt den christlichen
Pfadfinderstamm „Martin Bucer“. Er ist heute
Dreh- und Angelpunkt des Medinghovener
Pfadfinderlebens, und sein Stamm besteht aus
über 100 Mitglieder. Seit 1992 besteht Kontakt
zu einer Gruppe aus Minsk in Weißrußland. In den
vergangenen Jahren wurden zahlreiche
Hilfstransporte nach Weißrußland durchgeführt.
Durch den regelmäßigen Jugendaustausch leisten
die Pfadfinder einen wichtigen Beitrag zur
Völkerverständigung.
Foto: Editha Limbach,
Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand und
Wolf-Hermann Federschmidt (v.l.). Foto: Horst
Krien
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Gisela Becker
unermüdlich im Einsatz für
die armen Menschen
in Ghana |
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Gisela Becker (oben links) hilft
seit 1995 armen Menschen in Ghana, wo sie Schulen, Waisenhäuser
bauen ließ und für die Kinder bis hoch ins Erwachsenenalter für
Bildung und Arbeit sorgt.
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Von Manfred Rademacher
Sie ist ein zierliches Persönchen, sie hat wache Augen, sie
umsichtig bei ihren Erzählungen, sie hat den Menschen viel
mitzuteilen, insbesondere dann, wenn es um ihre Hilfsaktion
geht. Wenn man sie reden hört, dann stellt man schnell fest,
dass sie voller Tatendrang ist. Sie strahlt eine Wärme aus, die
man in unserer Ellbogengesellschaft hierzulande und anderswo nur
noch vereinzelt erlebt. Vor mir steht die 80-jährige Gisela
Becker, mit einer mächtigen Ausstrahlung der Freude. Die
gebürtige Duisdorferin aus der Köslinstraße, 1953 in die USA
ausgewandert, ist eine Frau von großem Format, und fühlt sich
dort auch Zuhause, wenn sie nicht gerade bei ihren „Kindern“,
wie sie die Armen nennt, in Ghana verweilt, wo sie die
Hilfsorganisation „Spanco“ gegründet hat, die in Deutschland,
USA und in Ghana als gemeinnützig anerkannt ist.
Natürlich ist sie mehrmals im Jahr in Bonn-Duisdorf, so auch als
rheinisches Mädchen der Frohnatur in der Karnevalszeit bei ihren
„Goldigen Herzen“, sie jettet schnell mal in die Schweiz zu
ihrem Sohn und den Enkelkindern. Da sind nicht selten 18 Stunden
Flugzeit, mit kleinen Aufenthalten in verschiedenen Flughäfen,
zu verarbeiten. „Ich fühle mich mit meinen 80 noch fit“, betonte
sie und fügte hinzu, dass Gott es so will. „Ich hoffe nur, dass
er mir noch lange die Kraft gibt, den armen Menschen in Ghana zu
helfen“, meinte sie kurz nachdenklich und strahlte gleich wieder
übers ganze Gesicht. Kaum zu glauben, was diese Frau geleistet
hat und noch immer leistet. „In jede große Freude mischt sich
eine Empfindung der Dankbarkeit, so ist von ihr zu hören.
Sicherlich hat die Volksweisheit: „Ein ganz klein wenig Süßes,
kann viel Bitteres verschwinden machen“, anfangs ihrer Arbeit
für die Armen Pate gestanden.
Angefangen hat alles 1995, wo sie den 14-jährigen Uriah aus
Ghana auf einer Busfahrt in der Türkei kennen gelernt hatte. Der
sympathische Junge, wie Frau Becker berichtete, hatte bei einem
Autounfall seine Eltern verloren und war unterwegs, um seine
Verwandten irgendwo in Istanbul zu suchen. Für sie war es eine
Selbstverständlichkeit dem Jungen aus Ghana zu helfen. Sie
kümmerte sich rührend um ihn, später um seine Schwester, den
Bruder und die Großmutter und so war eigentlich die
Hilfsorganisation „Spanco“ geboren. Sie hatte sich vorgenommen,
den Armen in Ghana zu helfen. In dieser Zeit beobachteten sie
aus erster Hand die Leiden der Menschen, vor allem die Kinder,
in diesem Land. Mit diesem Ziel vor Augen begann sie mehrere
Projekte anzupacken, aber sie erkannte schnell, dass sie es
nicht allein konnte. Da waren jene Menschen gefragt, die auf der
Sonnenseite des Lebens stehen und etwas für die armen Menschen
abzugeben haben. Bevor sie aber so richtig in Aktion gehen
konnte, waren noch einige Hürden zu nehmen. Denn schließlich
musste die Gemeinnützigkeit in Amerika anerkannt werden, so auch
in Deutschland.
Gisela Becker ohne Rast und Ruh’, eine quirlige Frau voller
Ideen und natürlich großer Hilfsbereitschaft, arbeitet
unermüdlich für die armen Menschen in Ghana. Inzwischen hat die
Frau des Arztes Paul Becker, der in Amerika von 1958 bis zu
seinem Tod im Jahr 1990 praktizierte, großes geschaffen: Dank
ihrer Spendenaktion konnte sie eine neue High School für über 60
Schülerinnen und Schüler schaffen, dazu eine Grund- und eine
Mittelschule. Aber nicht genug der guten Tat: Zwei Waisenhäuser
wurden für insgesamt rund 270 Kinder gebaut. Ein drittes
Waisenhaus soll für die Kinder gebaut werden, die ihre an Aids
erkrankten Eltern verloren haben.
Frau Becker fördert mit ihrem Team Erziehung und Bildung vom
Kleinkind bis hin zum Erwachsenenalter. Wer das Zeug dafür habe,
so Frau Becker, der könne zum Studium auf eine Universität gehen
und andere können einen Beruf erlernen. Alle jene, die einen
Berufsabschluss erlangen, belohnt Gisela Becker mit nützlichen
Gegenständen wie beispielsweise mit Handwerkzeug, Nähmaschinen
und anderes mehr, die gleichzeitig zum Start für kleine Gewerbe
taugen sollen, um sich zum Leben etwas dazuverdienen zu können
oder gar ein eigenes Geschäft aufzubauen.
Ihre Garage in USA gleicht einem großen Warenlager, da ist kein
Platz mehr für ihr Auto. Sie sammelt viele Waren für Ghana, bis
ein Riesen-Lkw voll beladen nach Afrika auf Tour gehen kann.
Frau Becker bittet alle Leserinnen und Leser des HBB zu helfen:
„Ohne Ihre Unterstützung sind wir hilflos! Helfen Sie uns, den
Kindern in Ghana durch Bildung und Ausbildung ein Leben
außerhalb der Armut zu ermöglichen. Das Geld geht zu 100 Prozent
an die Armen.“ Bankverbindung SPANCO e.V., Kto.: 540 9745 200,
BLZ: 241 615 94, Zevener Volksbank.
Kontakt:
giselbecker@earthlink.net oder über Katrin Bohling,
Tel. 0172-72 56 980.
www.spancogermany.de
und www.helpforghana.com. |
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Mit dem vfb auf Reisen
Sie sind früher gerne verreist? Haben Sie sich mit großem
Vergnügen fremde Länder und Kulturen angesehen? Sehnen Sie sich
auch jetzt noch nach dieser Abwechslung vom grauen Alltag und
wünschen sich, den eigenen vier Wänden mal wieder entfliehen zu
können? Sie kommen bei dieser Vorstellung ins Schwärmen, um dann
aber ernüchtert zugeben zu müssen, dass die Realität anders
aussieht? In Wirklichkeit trauen Sie sich nämlich einen
Reiseantritt längst nicht mehr zu, da mit zunehmenden Alter das
Verreisen für Sie immer beschwerlicher wurde.
Da sind Sie nicht alleine - für viele Menschen stellt Reisen
eine besondere Herausforderung dar. Ältere Menschen,
Rollstuhlfahrer, sehbehinderte und blinde, schwerhörige und
gehörlose Menschen, Menschen mit geistiger Behinderung und viele
mehr treffen beim Reisen immer wieder auf Barrieren:
Unüberwindbare Stufen und Treppen, zu enge Durchgänge, fehlende
akustische Signale oder auch fehlendes Verständnis für die
individuellen Bedürfnisse der reisenden Menschen mit
Behinderung.
Der Verein für Behindertensport Bonn/Rhein-Sieg e.V. hat
speziell für Senioren, Behinderte und Nicht-Behinderte das
Projekt „Reisen mit dem vfb“ ins Leben gerufen. In
Zusammenarbeit mit dem Reiseunternehmen UNIVERS werden ab 2010
Reisen mit einem barrierefreien Bus ins In- und Ausland
ermöglicht. Bei dem Bus handelt es sich um einen eigens
konzipierten, fabrikneuen Mercedes-Benz Omnibus.
Besonderes Augenmerk liegt auf der leichten Zugänglichkeit,
sodass über niedrige und breite Stufen ein leichter und
unbeschwerter Einstieg möglich ist. Auch mit einem Rollstuhl
oder einer Gehhilfe gelangt man problemlos auf einem separaten
Lift in den Bus.
Darüber hinaus verfügt dieser Bus natürlich über alle weiteren
erdenklichen Annehmlichkeiten.
Weiterhin werden die geplanten Reisen von Diplomsportlehrern des
vfb und ggf. Ärzten begleitet und auch weitere
Assistenzleistungen können bei Bedarf eingeplant werden. Hilfe
beim essen, an-/auskleiden, umsetzen oder bei der Körperpflege
usw. stellen für den vfb und seine geschulten Mitarbeiter kein
Problem dar. Selbst bei entsprechender Bedürftigkeit, sind diese
hochwertigen Leistungen für die Reisenden bezahlbar, da
finanzielle Zuschüsse auf gesetzlicher Grundlage durch den vfb
akquiriert werden können.
Während der gesamten Reisezeit ist also eine optimale Betreuung
für Jedermann (inklusive Sport und Ernährungsberatung etc.)
garantiert. Alle Bedenken, die Sie bisher bei der Vorstellung an
Busreisen gehegt haben, gehören somit der Vergangenheit an!
Egal, ob in die Berge, ans Meer oder in die Altstadt einer
Weltmetropole – mit dem vfb und UNIVERS können Sie Ihre
Reisebegeisterung wieder entdecken!
Weitere Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle des
vfb, Hans-Böckler-Straße 16, 53225 Bonn, Tel.: 02 28 - 40 36 70,
Ansprechpartner ist Willi Holzmüller.
Unter
www.vfb-bonn.de können Sie in Form einer Meinungsumfrage
gerne auch Ihre Wünsche äußern. |
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Die VR-Bank-Stiftung fördert
Job-Coach mit 10.000 Euro |
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HBB. „Eines der Projekte, für die sich unsere Stiftung in diesem
Jahr entschlossen hat, ist die Förderung von Schülern und
Schülerinnen der Klassen acht bis zehn, die eine Förder-, Haupt-
oder Gesamtschule in unserem Geschäftsgebiet besuchen und in
Bonn wohnen“, sagte die Vorsitzende des Stiftungsrates, Dr.
Monique Rüdell (Mitte), anlässlich der
10.000-Euro-Schecküberreichung an die Vertreterinnen der
Evangelischen Jugendhilfe Godesheim, Kerstin Rüttgerodt (links),
Leiterin der Region Bonn, Evangelischen Jugendhilfe Godesheim,
und Beate Meyer, Projektleiterin Job-Coach, Evangelischen
Jugendhilfe. Die Freude war riesig, denn dieses Geld wird
sinnvoll für die Jugend verwendet. Und zwar für ein Programm,
dass sich vorrangig an Schüler, die auf Grund schlechter
schulischer Leistungen und weitere Defizite den Übergang von der
Schule in den Beruf, ohne Unterstützung von außen, nicht
bewältigen können. Wie von der VR-Bank-Stiftung zu hören ist,
belegen „zahlreiche
Vermittlungserfolge von Schülerinnen und Schülern in
Ausbildungsverhältnisse die Effektivität einer präventiven
Förderung, die durch die Kooperation zwischen Schule und
Job-Coach“: Bereits jetzt sind elf Teilnehmer, die dieses Jahr
aus der Schule entlassen wurden, in eine Ausbildung vermittelt
worden. Alle anderen Schüler haben eine Perspektive für sich an
Berufskollegs oder in anderen berufsbildenden Maßnahmen
gefunden.
Das Projekt ermöglicht es Jugendliche bei ihrem Übergang von
Schule zu Beruf frühzeitig, gezielt und individuell zu
unterstützen. Derzeit werden rund 60
Schüler von vier Job-Coaches betreut. Die Teilnahme beim
Job-Coach-Programm ist freiwillig und kostenlos. Diese für die
Jugend geschaffene Einrichtung findet bei den Jugendlichen, den
Eltern und natürlich auch bei den Großeltern eine große
Zustimmung.
Job-Coach kooperiert derzeit mit folgenden Schulen: der FS
Johannes Gutenberg, der Johannes Rau Hauptschule, der IGS Bad
Godesberg. Die Mittel der Stiftung der VR-Bank Bonn werden
gezielt für eine Förderung der Schüler dieser Schulen
eingesetzt. Das Job-Coach-Programm soll die Schülerinnen und
Schüler individuell und persönlich bei der Planung der
beruflichen Zukunft begleiten und unterstützen. Hierzu wird
jeder teilnehmender Schülerin und jedem Schüler, ein Job-Coach
zur Seite gestellt, der die Schüler kontinuierlich in offenen
Sprechstunden an der Schule, jedoch primär durch Einzeltermine
in den Räumlichkeiten von Job-Coach berät. Die Betreuung dient
der Sicherung und Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit durch
das Training von Schlüsselqualifikationen. Sie verfolgt das
Ziel, Schüler auf den ersten Arbeitsmarkt in eine Ausbildung
beziehungsweise in andere qualifizierende Maßnahmen zu
vermitteln.
Es werden Bewerbungstrainings zur Übung von Selbstdarstellung,
Telefonaten und Bewerbungsgesprächen angeboten. Überdies wird
der PC-Umgang sowie das Surfen im Netz trainiert. Nur mit der
Unterstützung der Stiftung der VR-Bank Bonn, können diese
Fördermaßnahmen ermöglicht werden, von denen die Schüler im
Projekt vorher nur träumen konnten.
„Wir können den Schülern dadurch die Möglichkeit bieten, einen
Kurs zum Erwerb eines ‚Computerführerscheins’ zu besuchen, der
in vielen Fällen die Zugangsvorrausetzungen zu einer Ausbildung
verbessern. Außerdem können wir nun computergestützte Programme
zur Profilerstellung und zum Training von Einstellungstests
anschaffen. Jugendliche mit Migrationshintergrund können durch
zusätzliche Deutschkurse gefördert werden – all dies und vieles
mehr wird jetzt möglich durch die Stiftung der VR-Bank“, betonte
Frau Meyer von Job-Coach.
Das Job-Coach-Programm wurde als
Modellprojekt zur Sicherung und Verbesserung der
Ausbildungsreife von Schulabgängern durch die ARGE Bonn angeregt
und im Rahmen einer engen Kooperation zwischen der Integrierten
Gesamtschule Bad Godesberg, der Hauptschule Pennenfeld (Bad
Godesberg) und der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim, ab
Dezember 2007 bis August 2008 umgesetzt. |
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Vorsicht!!!
Trickbetrüger unterwegs!!!
Niemals sofort die
Tür öffnen!
HBB. Inzwischen sind viele Siedlungen in Bonn
mit Sprechanlagen ausgerüstet. Doch kaum jemand nutzt sie. Wenn
es an der Wohnungstür klingelt, wird meistens ohne zu fragen,
wer da an der Haustür steht, aufgedrückt. Und schon sind die
ungebetenen Gäste im Haus und stehen vor der Wohnungstür.
Zur Zeit sind in Bonn Trickbetrüger unterwegs, die
sich als Telekom-Mitarbeiter vorstellen, wie kürzlich in der
Duisdorfer Gottfried-Kinkel-Straße geschehen, und mit dem Spruch
in die Wohnung eindringen wollen: „Ich bin von der Telekom und
soll Ihre Leitung überprüfen.“ In Vorhalte einen großen
Zeichenblock und auf beiden weißen Hemdkragen fein sauber
„Telekom“ gestickt. Wem kommen da noch Zweifel auf? Sollte aber,
denn diese Leute sind Profis und versuchen es mit allen Mitteln
in Ihre Wohnung zu kommen. Als dieser Mann von einem Mieter
schroff abgewiesen wurde, meinte der Telekom-Schwindler stark
angesäuert: „Dann kriegen Sie halt von der Telekom Post und
müssen mich sowieso reinlassen. Und das kostet richtig Geld,
denn ich muss ja noch mal herkommen.“ Lassen Sie sich nicht
einschüchtern!
Niemals sofort die Tür öffnen! Nutzen Sie
Sperrbügel oder Sicherheitskette! Am allerbesten ist, gar nicht
erst die Tür öffnen! Beim geringsten Zweifel sofort den Notruf
der Polizei (110) angerufen, rät die Polizei.
Mehr Informationen zu Trickdieben gibt es zum
Schutz der Menschen beim „Kommissariat Vorbeugung“ unter der
Rufnummer 02 28 - 15 76 12.
Abschließend sei noch gesagt, dass es
zahlreiche andere Trickbetrüger in Bonn gebe, wie vom
„Kommissariat Vorbeugung“ der HBB-Redaktion mitgeteilt wurde.
Also Vorsicht!!!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, drucken
Sie bitte diesen Hinweis aus und lassen Sie es auch Ihre
Nachbarn wissen, die nicht im Internet sind. Gerade auch die
älteren Menschen sollen gewarnt werden. |
Das Sporty-Team ist ein
Garant für beste Fitness
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HBB. Der Frauensportclub in
Bonn-Duisdorf, Rochusstraße 164, von Alexandra Sellenthin
(4.v.l.), feiert in diesem Monat seinen einjährigen Geburtstag.
Gefeiert wird das Jubiläum mit einer Sonderaktion, bei der die
Frauen 100 Prozent des Startpakets sparen können. Also auf zu
Mrs. Sporty, denn es gilt nur bis Ende März 2009. Die Zeit der
Trägheit ist vorbei! Die Mrs. Sporty Frauensportclubs liegen
voll im Trend und treffen den Nerv der Zeit. Mit der nötigen
Portion Spaß trainieren Frauen hier in einer persönlichen
Atmosphäre unter individueller Betreuung. Seit einem Jahr machen
sich die Frauen im Mrs. Spory Club, unter der fachkundigen
Leitung der Clubmanagerin Alexandra Sellenthin, fit. Die
Trainingsmethode von Mrs. Sporty basiert auf einem
Zirkeltraining und ist eine Kombination aus Ausdauer- und
Muskelaufbauübungen, die durch Aufwärm,- und Dehnphasen optimal
ergänzt werden. Sie berücksichtigt die unterschiedlichen
Anforderungen und Ziele von Frauen jeden Alters. „Wer sich zwei-
bis drei Mal pro Woche 30 Minuten Zeit nimmt, um bei Mrs. Sporty
zu trainieren, wird innerhalb kürzester Zeit Erfolge sehen," so
die sympathische Chefin Sellenthin. Ein auf das Trainingskonzept
abgestimmtes Ernährungskonzept ergänzt den ganzheitlichen Ansatz
und macht Mrs. Sporty zu einer gesunden, effizienten und
nachhaltigen Alternative zu herkömmlichen Fitnessclubs. Die
sportlichen Frauen von Mrs. Sporty, mit Frau Sellenthin an der
Spitze, ist aber nicht nur sportlich aktiv, sondern sie haben
allesamt auch ein Herz für jene Menschen, die nicht gerade auf
der Sonnenseite des Lebens stehen. So gab es und gibt es immer
wieder, verschiedene Aktivitäten für soziale Zwecke: Eine
Weihnachtstombola beispielsweise brachte genau 450 Euro ein.
Diesen Reinerlös für die Bonner Tafel konnte kürzlich der
HBB-Chef und Vorstandsmitglied des Wirtschafts- und
Bürgervereins (WuB)Manfred Rademacher von Frau Sellenthin
entgegennehmen. Der WuB-Vorstand, mit Antje Krien an der Spitze,
bedankt sich ganz herzlich bei Frau Sellenthin und allen Damen,
die zu diesem stattlichen Betrag beigetragen haben, zumal der
WuB die Bonner Tafel unter dem Motto „Bürger helfen Bürgern“
unterstützen. Aber nicht genug der guten Taten: Das Sporty-Team,
mit ihren Mitgliedern, hat auch öfters dem Bonner Frauenhaus in
der Beethovenstraße helfen können, wo sie nicht allein den
Frauen dort helfen konnten, sondern auch den Kindern. Das
Sellenthin-Team hat in der Zeit ihres Bestehens vielen Frauen
auch in sportlicher Hinsicht helfen können, ihre individuellen
Ziele zu erreichen. „Wir haben ein schönes, bewegtes und sehr
erfolgreiches Jahr hinter uns", so die Frau Sellenthin, „und
freuen uns, unseren Clubmitgliedern mit viel Spaß und Freude ein
aktiveres und gesundes Leben zu ermöglichen." „Wir laden alle
Frauen ein, uns in unserem Club zu besuchen und sich persönlich
von unserem Konzept und der freundlichen Atmosphäre zu
überzeugen", betont die Clubchefin Alexandra Sellenthin. Haben
auch Sie Lust auf mehr Sport und gesunde Ernährung? Dann
besuchen Sie Mrs. Sporty und überzeugen sich selbst von dem
bewährten Konzept. Das gesamte Sporty-Team freut sich auf Ihren
Besuch!
Unter
www.wub-tv.de sehen Sie einen Video-Clip über Sporty. |
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Hat das Eheversprechen
heute noch eine Bedeutung? |
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Zahlreiche Probleme
sind in der heutigen Ellbogengesellschaft, in der
Ich-Gesellschaft, bei vielen Menschen hierzulande keine
Seltenheit. Es gibt auch zahlreiche Menschen, die Hilfe
benötigen, weil sie im Leben nicht mehr zurechtkommen. Es gibt
viele Menschen, egal welchen Alters, die beispielsweise in
Partnerschaften täglich, wie es heute salopp heißt: Stress
haben! Die sich fast täglich in ihrer Beziehung mit Misstrauen,
Wut und gegenseitigen Kränkungen belasten. Wir fragten dazu
Monika von Zitzewitz (Foto) aus der Bonner Psychologischen Praxis, die
sich in der Partnerschaftsberatung und anderen Fachgebieten wie
Krisenmanagement, Seniorenberatung, Stressbewältigung,
Gesundheit und Einzelcoaching bestens auskennt.
HBB:
Was können da auslösende Ereignisse für die Verfeindungen in der
Partnerschaft sein?
Monika von
Zitzewitz: Auslösende
Ereignisse können vielfältiger Natur sein: ein Seitensprung,
Eifersucht oder missverstandene Zuneigung. Aber auch ungeklärte
individuelle Belastungen eines Partners im Berufsleben oder in
privaten Alltagssituationen führen nicht selten zu einer
Irritation einer bis dahin weitgehend funktionierenden
Partnerschaft. Beide Partner fühlen sich in dieser neuen
Situation völlig hilflos. Gedanken wie: „Der oder die will mich
provozieren“, lösen in den Partnern Hilflosigkeitsreaktionen
aus, weil sie nicht wissen, warum der andere plötzlich so
aggressiv reagiert.
HBB:
Früher haben die Menschen nicht gleich wegen
Meinungsverschiedenheiten das Handtuch geworfen und sich
getrennt. Die Verantwortung für die Kinder, für eine Familie
wurde früher wesentlich ernster genommen. Warum ist es heute
anders? Warum trennen sich die Menschen so schnell?
Monika von
Zitzewitz: Es gibt ja
heute den „schönen“ Begriff Lebensabschnittspartner, das heißt:
wenn die Partnerschaft nicht den Erwartungen der Partner
entspricht, sehen sie oft nur einen Ausweg: Man trennt sich und
flüchtet aus Angst vor dem Alleinsein, schnell wieder in eine
neue Partnerschaft. Diese aber geht in vielen Fällen auch wieder
in die Brüche, weil die Partner aus den Erfahrungen in der alten
Partnerschaft nichts gelernt haben und deshalb wieder die
gleichen Fehler wie zuvor begehen. Dieses Trennungsverhalten hat
sich heute deshalb so verbreitet, weil die Menschen nicht
ausreichend lernen konnten, wie eine gute Partnerschaft
langfristig entwickelt wird. Eine Berufsausbildung dauert
mehrere Jahre. In der heutigen Zeit eine gute Partnerschaft zu
entwickeln, erfordert ebenfalls vielschichtiges Wissen, das den
Menschen aber kaum vermittelt wird. Wenn die Partnerschaft nicht
gelingt, wird der Partner einfach ausgetauscht. Das scheint ist
die einfachste Lösung zu sein. Langfristig führt dieser Schritt
aber zu keiner besseren Lebensqualität, zum Beispiel
Geborgenheit, Vertrauen und Akzeptanz im Privatleben, um den
Energieverlust durch die hohen Leistungsanforderungen im
Arbeitsleben wieder ausgleichen zu können . Nicht zu letzt hat
dieses „Vorbild“ auch für Kinder fatale Folgen. Sie lernen, dass
sie sich nicht auf Menschen verlassen können. Jederzeit kann es
passieren, dass sich die „neuen“ Eltern auch wieder trennen. Sie
lieben beide Eltern und fühlen sich durch die Trennung zu tiefst
verunsichert. Sie müssen jetzt mit nur einem Elternteil und mit
seinem neuen Partner, einem den Kindern völlig fremden Menschen,
zurechtkommen und sehnen sich nach dem anderen Elternteil. Alles
ist anders als es war. Dieser Konflikt löst in Kindern
erhebliche Orientierungslosigkeit und Verlassensängste aus. Aus
dieser Hilflosigkeit, entwickeln sich bei vielen Kindern
gravierende Verhaltensstörungen, wie zum Beispiel die
Unfähigkeit, tiefere Beziehungen zu Menschen aufzubauen u.v.m.
HBB:
Hat das Eheversprechen in der heutigen Zeit überhaupt noch eine
Bedeutung? Ist es nur eine Floskel? Was können zerstrittene
Eheleute tun?
Monika von
Zitzewitz: Für viele
Menschen hat das Eheversprechen auch heute noch eine
verbindliche Bedeutung. Aber den Alltag nach der Hochzeit dann
konkret zu leben, in dem es gilt, die ständig wiederkehrenden
Aufgaben miteinander zu bewältigen, ist heute schwieriger
geworden denn je. Die Lebensumstände haben sich gegenüber früher
sehr verändert, wie zum Beispiel die Wandlung der
Geschlechterrollen. Das wirkt auch heute vielfach noch als
„Zündstoff“ für Konflikte in Partnerschaften. Was können
zerstrittene Partner tun, um wieder zueinander zu finden? Aus
meiner Erfahrung können die Paare sehr viel für die Verbesserung
ihrer Beziehungen tun. Es geht hier ja im Kern darum, dass das
Wissen, wie eine Partnerschaft gelingen kann, den meisten
Menschen fehlt. Insbesondere fehlt das Wissen, wie gegenseitiges
Verstehen verbessert werden kann, um den anderen zu erreichen.
Es geht hier in erster Linie um Kommunikationsprobleme. Daraus
ergibt sich die Notwendigkeit, sich das Wissen anzueignen, Wie
man miteinander reden kann, ohne sich permanent zu verletzen,
wie zum Beispiel durch Vorwürfe. Ich vermittle in meiner Praxis
dieses Wissen: zum Beispiel wie können die Partner ihre
Redeweise so verändern, dass sie vom anderen eindeutig
verstanden wird, ohne ihn in seiner Würde zu verletzen. Das
Verständnis füreinander verbessert sich, Konflikte lassen sich
fair lösen, Vertrauen, Nähe und eine tiefe Zuneigung einander
gegenüber wächst. Und nicht zuletzt: Die Kinder freuen sich,
dass der „Elternkrieg“ endlich vorbei ist!
HBB:
Ist eine Partnerberatung bei Ihnen in solchen Fällen von Erfolg
gekrönt? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Monika von
Zitzewitz:
Partnerschaftsberatung ist seit ca. 15 Jahren ein Schwerpunkt
meiner Arbeit. Ich machte anfänglich bald die Erfahrung, dass es
erschreckend viele Paare gibt, die sich nicht in der Lage
fühlen, dauerhaft eine tiefe Beziehung zueinander aufzubauen,
sobald das Verliebtsein vorbei ist. Ich habe herausgefunden,
dass die Kommunikation zwischen den Partnern das zentrale
Problem war und vermittelte den Menschen deshalb eine etwas
andere Kommunikationsart, mit der sie wieder Zugang zu einander
bekamen. Das war der wichtigste Schritt. Der Erfolg war
erstaunlich. Bisher habe ich es nur ganz selten erlebt, dass
Paare ihre Beziehung zueinander, nicht wesentlich verbessern
konnten. HBB: In welchem Alter kommen die Leute zur
Partnerschaftsberatung zu Ihnen und bitten um Hilfe? Monika von
Zitzewitz: Die Alterspanne ist umfassend. Mich suchen
Jugendliche und Erwachsene bis über 70-jährige Paare auf.
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Den Job mit Schwung, neuen Methoden
und
stärkerer Selbstsicherheit angehen
HBB. Mit seinem
neuen Bildungsprogramm will der Wissenschaftsladen Bonn „fit
machen“, und zwar für berufliche Anforderungen. Zielgruppe sind
insbesondere Frauen sowie Pädagogen.
Auf die verschärfte Lage am
Arbeitsmarkt reagiert das Bildungszentrum des Wissenschaftsladen
Bonn e.V., staatlich anerkannter Träger der Weiterbildung, mit
seinem neuen Frühjahrsprogramm. Margret von der Forst-Bauer,
Leiterin des Bildungszentrums: „Wir haben bewusst den
Schwerpunkt berufliche Bildung weiter ausgebaut, weil wir
Menschen neue Impulse für ihren Job, aber auch für ihre
Persönlichkeitsentwicklung geben wollen." In Kursen, Seminaren,
Workshops und Bildungsurlauben haben die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer die Möglichkeit, so genannte Schlüsselqualifikationen
zu verbessern. So bietet das Bildungszentrum beispielsweise
Veranstaltungen an, bei denen Selbstsicherheit, Schlagfertigkeit
oder kreative Konfliktlösung geübt wird, zeitgemäße
Umgangsformen im Job trainiert oder sprachliche Fähigkeiten
ausgebaut werden. Auch das Erlernen und Vertiefen der eigenen
EDV-Kenntnisse wird durch Kursangebote gezielt unterstützt.
Als
gemeinnütziger Verein kann der Wissenschaftsladen Bonn Kurse
weiter kostengünstig anbieten.
Darüber hinaus
gibt es im Bildungszentrum des Wissenschaftsladen Bonn
Fortbildungsveranstaltungen für spezielle Berufsgruppen:
Tagungen, Seminare und Weiterbildungen für Lehrer/innen und
Erzieher/innen in allgemeiner Pädagogik sowie in
Umweltpädagogik. Als gemeinnütziger Verein, der nicht
gewinnorientiert arbeitet, könne der Wissenschaftsladen Bonn
alle seine Veranstaltungen auch weiterhin in der Regel weit
kostengünstiger als gewerbliche Bildungsveranstalter anbieten,
so Margret von der Forst-Bauer.
Gesundheit und
Beruf gehören zusammen
Nur wer
gesundheitlich auf der Höhe ist, ist den Berufsanforderungen auf
Dauer gewachsen. Deshalb bietet der Wissenschaftsladen Bonn eine
Reihe von Veranstaltungen an, die Berufstätigen helfen, sich
buchstäblich wohler zu fühlen. Dies reicht vom „Rückentraining
nach Pilates in der Mittagspause“ über einen „Entspannungs- und
Meditationstag: Mit freiem Kopf in die neue Woche“ bis hin zur
„Frühjahrskur aus der Natur“.
Aktuelles
Programm auf
www.wilabonn.de/bildung.
Einen
Überblick über alle Veranstaltungen aus den Themenbereichen
Beruf, EDV, Umwelt, Gesundheit, Kreativität gibt die Homepage
des Wissenschaftsladen Bonn (www.wilabonn.de/bildung)
bzw. ein Programmheft (Tel: 0228/ 265 263).
Ansprechpartnerin:
Margret von
der Forst-Bauer, Tel. (02 28) 265 263,
bildungszentrum@wilabonn.de |
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Medienservice
Reklame.de unterstützt
die
WuB-Hilfsaktion für die Bonner Tafel
MRad.
Die langfristige Hilfsaktion für die „Bonner Tafel“ des Bonner
Wirtschafts- und Bürgervereins (WuB), die kürzlich angelaufen
ist, hat bereits erste Früchte getragen: Wir konnten in kurzer
Zeit für knapp 400 Euro Waren kaufen, um den armen Menschen in
Bonn zu helfen. Die aufgestellten Sparschweine in folgenden
Geschäften (Boutique Flash, Rochusstraße, Haushaltwaren
Schneider, Rochusstraße, Optik Kafarnik, Rochusstraße,
Engel-Apotheke, Rochusstraße, Café Schell, Rochusstraße,
Gaststätte „Zum Stern“, Rochusstraße, Jeans-Geschäft „Fifty
Five“, Am Burgweiher und beim Friseur-Team Greuel, Villemombler
Straße) wurden vor dem Weihnachtsfest dank der Leserinnen und
Leser des Hardtberg-Boten gut gefüttert.
Nun erreichte den Wirtschafts- und
Bürgerverein eine sehr erfreuliche E-Mail, mit der Nachricht,
dass dem WuB seitens des Medienservices „Reklame.de“ 15 große
transparente Spardosen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Wie vom WuB-Vorstand zu hören ist, werden die bisherigen
Sparschweine durch die Reklame.de-Spardosen ersetzt und
zusätzlich noch in anderen Geschäften für die armen Menschen in
Bonn aufgestellt.
Dem Inhaber Medienservice Reklame.de,
Gert Lapoehn, Mediengestalter für Digital- und Printmedien
(Medientechnik), dankt der WuB herzlich für die Unterstützung
und wünscht dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg! Überdies
dankt auf diesem Wege auch der Vorstand des WuB allen Spendern,
nicht allein dem Duisdorfer Stiefelclub und den beteiligten
Geschäftsleuten, sondern auch den privaten Spendern, die ihr
Herz für die bedürftigen Menschen in Bonn geöffnet haben und
hoffentlich noch weiter öffnen werden, damit die Hilfe nicht
einmalig bleibt. Denn die WuB-Hilfsaktion „Hardtberger Bürger
helfen Bedürftigen“ soll eine langfristige WuB-Hilfsaktion
werden. Danke sagen wir auch dem Geschäftsinhaber Wolfgang Krauß
des Jeansgeschäfts „Fifty Five“, der kostenlos die Beschriftung
für die Spardosen vornehmen wird.
Übrigens: Es lohnt sich beim Medienservice „Reklame.de“
(www.reklame.de,
www.spardosen.de und bei
www.giveaways.de) reinzuschauen. Dort finden Sie tolle
Angebote. |
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Sporty-Chefin
Sellenthin setzt sich
verstärkt für
arme Menschen ein
HBB. Bei Mrs. Sporty in der
Duisdorfer Rochusstraße ist nicht allein Fitness angesagt,
sondern dort spielt die Geselligkeit verbundener Heiterkeit eine
große Rolle. Denn nicht ohne Grund sagen die
Gesundheitsexperten, dass das Lachen gesund sei.
Die sympathische Chefin der
bekannten Sporty-Sportstätte, Alexandra Sellenthin (Foto), hat
viele Ideen, die sie zum Wohle der Menschen umsetzt. Sie hat
sich mit ihrem Team im sportlichen Rahmen, wie auch im sozialen
Bereich, inzwischen einen großen Namen gemacht. Sie hat ein Herz
für jene Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite stehen.
So engagiert sie sich seit einiger Zeit für das Bonner
Frauenhaus in der Beethovenstraße und neuerdings auch für die
„Bonner Tafel“, die mehr als 3000 arme Bonner Bürger, darunter
über 2000 Kinder, mit Gemüse, Früchten und anderen Waren
versorgt. Und, wie sollte es auch anders sein, sie wird den
Erlös der am 13. Dezember 2008 festgelegten
Sporty-Weihnachtsfeier mit großer Tombola, wo attraktive Preise
(Kaffeemaschine, DVD-Player, Badeutensilien, Taschen usw.) zu
gewinnen sind, zugunsten der Bonner Tafel spenden. Damit
unterstützt Frau Sellenthin die langfristige Aktion des
Wirtschafts- und Bürgervereins (WuB) „Hardtberger helfen
Bürgern“.
Nun kann man nur hoffen, dass alle
Sporty-Mitglieder schon jetzt viele Lose kaufen, um einen tollen
Erlös herauszuholen. |
Ein Multimedia-Navi mit
3D-Stadtansichten
unter 100 Euro
MRad. Kaum zu glauben, aber wahr: Der
bekannte Großversand Pearl (www.pearl.de),
der über 12.000 Produkte im Internet anbietet, aber auch einen Katalog
kostenlos zur Verfügung stellt, präsentiert das erste Navigationsgerät
mit 3D-Stadtansicht für nur 99.90 Euro an. Dieses Gerät kostet normal,
laut Katalog Pearl: 269 Euro.
Wir wollten es genau wissen und haben
uns dieses Navi (NavGear.) von Pearl zum Test schicken lassen. Inzwischen
haben wir es täglich zu unseren Reportagen in Bonn und der Umgebung
eingesetzt. Die Begeisterung kennt keine Grenzen: Das kompakte
Real-3D-Navi mit dem hochauflösenden 3,5“ TFT-Touchscreen (320x240) und
dem schnellen 372-MHz-Prozessor funktioniert ausgezeichnet. Es ist ein
super flaches Gerät, was in jede Hosentasche passt. Das Kartenmaterial
für Deutschland ist auf der mitgelieferten SD-Karte vorinstalliert. Es
hat uns haargenau zu den Bestimmungsorten gelotst. Es ist großer Verlass
auf das Gerät.
Mit dem NavGear, GT-35-3D, haben Sie nicht
nur ein Navi, sondern Sie verfügen über ein Multimedia-Gerät, das
MP3-Musik abspielt, Ihre Fotos im jpg-Format präsentiert, Video-Clips im
AVI-, XviD,- und auch im MPEG4-Format abspielt. Aber auch TXT-Dateien
kann man sich anschauen. Sie müssen unterwegs Ihre Lieblingsmusik
nicht missen. Die Musik einfach auf eine SD-Speicherkarte spielen und
ins Navi stecken, das ist alles, um die Musik über den eigenen
Lautsprecher des Gerätes zu hören. Auch die Lautstärke kann schnell
geregelt werden. Es ist ein Allroundgerät wie es im Buch steht.
Wir haben zwei andere Navis im Preis von
rund 170 Euro und höher, zusammen mit dem von Pearl vertriebenen preiswerten Gerät
getestet. Sieger blieb auf ganzer Linie das NavGear. von Pearl. Dieses
Leistungsstarke Gerät mit der neuesten Software (keine alten Karten wie
bei den anderen Ladenhütern) wird auch mit der TMC-Stauumfahrung bei
Pearl angeboten.
Übrigens: Die topaktuelle Software hat es in
sich. Sie zeigt Ihnen nicht allein den richten Weg, sondern verfügt auch
über eine aktuelle Adresssuche und … und … und …
Einfach mal bei
www.pearl.de im Netz reinschauen
und Sie werden vom Angebot begeistert sein. Oder bestellen Sie sich den
neuen Sommer/Herbst-Katalog 2008. Es lohnt sich! Denn es gibt eine ganze
Reihe Schnäppchen und natürlich Top-Neuheiten.
Mit dem Hardtberg-Boten auf Tour
In der
Falknerei Pierre Schmidt auf Schloss Gymnich
erleben
Sie Greifvögel aus nächster Nähe
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MRad. Einst war Schloss Gymnich unter der Führung
der Bundesregierung als Gästehaus bekannt. Später kaufte es die Kellyfamilie. Längst
sind die Belagerungen der so genannten Fans der Kellyfamilie auf
Schloss Gymnich Legende, denn die Kellys sind längst dort ausgezogen
und haben es an eine Betreibergesellschaft abgegeben.
Es ist ein
herrlicher Ausflugsort ganz in der Nähe von Bonn, denn es sind
nur rund 18 Kilometer bis zum Schloss Gymnich. Wer sich im
Grünen erholen möchte, der kann es sich dort bei einer gepflegte
Tasse Kaffee und Kuchen oder auch bei einem Radler sowie vielen
anderen Getränken gut gehen lassen. Man muss nicht tief in die Tasche greifen, um
in der dortigen Gastronomie bei herrlichem Wetter draußen die Speisen und Getränke zu genießen.
Für die Kinder, und natürlich auch für die
Erwachsenen, ist die anliegende Falknerei Schmidt ein echtes
Erlebnis. Was dort gezeigt wird, gehört zweifelsohne zur
Spitzenklasse der Falknerei. Denn das Pierre Schmidt-Team zeigt
heimische Greifvögel ganz aus der Nähe. Die im Programm
gezeigten Vorführungen mit einem Uhu, einer Schleiereule,
Falken, Bussarde und andere Greifvögel mehr, sind dermaßen
interessant, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt.
Aber nicht allein die spektakulären Flugshows begeistern die
Besucher, sondern auch die Ausführungen des Chefs der
Falkner-Truppe, Pierre Schmidt (Foto oben links). Er nämlich
versteht es, die Besucher blendend zu unterhalten. Dabei
vermittelt er als große Experte der Vogelwelt eine Fülle von Informationen über die
einzelnen Greifvögel. Und das alles locker vom Hocker, mit viel Spaß dabei,
so dass niemals lange Weile aufkommt. Er ist ein Mann der guten
Unterhaltung! Ein Entertainer wie er im Buch steht.
Es lohnt sich also nach Gymnich in den
Schlosspark zu fahren. Er ist auf jeden Fall ein Ausflug mit
Ihren Kindern ein großes Erlebnis. Auch der Eintritt der
Flugshows der Falknerei ist erschwinglich. Allerdings sollten
Sie nicht an einem Montag nach Gymnich fahren, denn dann legt
die Falknerei einen Ruhetag ein. Bei Regenwetter fallen die Flugshows aus. Ansonsten ist die Falknerei
von dienstags bis samstags in der Zeit von 15 Uhr bis 18 Uhr
geöffnet. Sonntags von 11.30 Uhr bis 18 Uhr. Die Flugshows
erleben Sie jeweils von dienstags bis sonntags stets um 15 Uhr.
Sie wollen noch mehr Infos über die Falknerei,
dann rufen Sie ganz einfach die 02237 – 67 05 24 oder 0172 - 177
34 43 an oder klicken
bei
www.falknerei-schloss-gymnich.de rein.
Übrigens: Sie können auch mit einer Gruppe dort
die Flugshows bewundern. Vielleicht reisen Sie mal mit dem
Kegelclub an. Oder machen einen Betriebsausflug zum Schloss
Gymnich, zur Falknershow. Das Falknerei-Team freut sich schon
jetzt auf Ihren Besuch! |
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Der HBB - eine der ältesten
Stadtteilzeitungen
feiert 43-jährigen
Geburtstag
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Der Hardtberg-Bote früher im
DIN A4-Format. |
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In diesem Jahr feiert die "Goldene Kamera"
ihr 40-jähriges Jubiläum. Und vor 40 Jahren wurde der Zebrastreifen auf
unseren Straßen zur Sicherheit für die Fußgänger geschaffen. Auch die
Schülerlotsen können in diesem Jahr auf ihr 40-jähriges Bestehen
zurückblicken.
Wir von der HBB-Redaktion schließen uns an und feiern in diesem Jahr
ebenfalls das 40-jährige Bestehen des Hardtberg-Boten. Somit zählen wir
in der Bundesrepublik zu den ältesten monatlich erscheinenden
Stadtteilzeitungen. Oftmals hören wir aus der Geschäftswelt, dass wir
die Nummer 1 seien, nicht allein weil wir im Zeitungsformat erscheinen,
sondern auch aufgrund unserer umfangreichen und abwechslungsreichen
Berichterstattung aus dem Ortsgeschehen, wo auch mal "Kleinlieschen
Müller" zu Wort kommt. Deshalb sind wir auch ein guter Werbeträger. Eine
Hamburger Werbeagentur hat mal vor einigen Jahren verschiedene Zeitungen
in unserem Bereich auf Werbewirksamkeit getestet. Ergebnis: Der
Hardtberg-Bote war ganz oben. In der Begründung hieß es, dass der HBB
interessant gestaltet werde und nicht zu den bunt-kitschigen
Wegwerfblättchen gehöre. Sie empfahl seinerzeit einer Duisdorfer
Geschäftsfrau, die eine Analyse bei dieser Werbeagentur in punkto
Werbewirksamkeit anfertigen ließ, in erster Linie im Hardtberg-Boten zu
werben, zumal er professionell aufgemacht sei und somit gern gelesen
werde.
Als Journalist Manfred Rademacher vor 28 Jahren die Zeitung im
Kleinformat (DIN A4) des sympathischen Ruheständlers Dietz Hüsken als
Chefredakteur übernahm, steckte der HBB noch in den Kinderschuhen.
Schnell war bei ihm ein Presseerzeugnis im bekannten Zeitungsformat
geboren, entgegen den unprofessionellen bunten Gazetten im Kleinformat,
die von Schreiberlingen herausragend mit großem Presseschild an der
Windschutzscheibe ihres Pkw zusammengeschustert wurden. Sie verschwanden
schnell wieder von der Bildfläche im Bonner Bereich, denn die
Geschäftleute und Leserinnen und Leser hatten schnell erkannt, dass
solche Blättchen zur Makulatur gehören. Der Hardtberg-Bote, die
"Heimatzeitung", wie er nicht selten von langjährigen Bewohnern unseres
Ortes genannt wird, konnte sich durchsetzen. Dafür danken die
HBB-Redaktion, die Anzeigenteams Steinhausen und Klug sowie der Vorstand
des Wirtschafts- und Bürgervereins Hardtberg e.V., Herausgeber des HBB,
allen unseren langjährigen Anzeigenkunden, die uns stets den Vorzug
gegeben haben.
Wir von der HBB-Redaktion sind stets bedacht, dass wir keine
überregionale Anzeigenkunden in unsere Zeitung aufnehmen, die die
Kundschaft aus Duisdorf oder dem Brüser Berg vertreibt. Die Kaufkraft
müsse im Hardtbergbereich bleiben, meint die Vorsitzende des
Wirtschafts- und Bürgervereins (WuB), Antje Krien. "Fremdanzeigen", wie
es andere Blätter oftmals praktizieren, treiben die Kunden in andere
Einkaufsbereiche und schwächen dadurch unsere Geschäftsleute. Das wollen
wir nicht, denn wir stehen als so genannte "Heimatzeitung" hinter
unseren Anzeigenkunden. Es gibt auch eine ganze Reihe Leserinnen und
Leser, die uns mitgeteilt haben, dass sie nur in den Geschäften kaufen,
die im Hardtberg-Boten ihre Werbeanzeige schalten. Auch von den
alteingesessenen Vereinsmitgliedern ist dies zu hören.
Unsere Berichterstattung in den 43 Jahren war nicht selten den
Politikern gegenüber kritisch. Oftmals haben wir auch für Otto
Normalverbraucher im Blatt "gekämpft”, was wir natürlich auch weiterhin
tun werden. Beispielsweise haben wir bei der Stadt Bonn erreicht, dass
seinerzeit des Tennisbooms von Boris Becker die Jugendlichen auf dem
Brüser Berg ohne Vereinszugehörigkeit neben dem Rasen-Fußballplatz
Tennis spielen konnten. Zwei Netze hat der WuB gespendet. Wir haben
durch unsere Berichterstattung manches verhindern, aber auch rückgängig
machen können. Natürlich ist uns nicht alles gelungen: beispielsweise
die Verhinderung der Mobilfunkanlage auf dem Ärztehaus in der
Rochusstraße, neben der Rochusschule, obwohl wir uns die Finger "wund"
geschrieben hatten. Viele Seiten könnten wir füllen, wollten wir alles
aufschreiben, was wir in 43 Jahren durch unsere Öffentlichkeitsarbeit
erreicht haben. Dazu gehören natürlich auch die vielen Aktionen des
Wirtschafts- und Bürgervereins Hardtberg e.V., der sich stets für die
"Kleinen", für die Schwächeren in unserer Gesellschaft, eingesetzt hat -
und sich heute noch einsetzt.
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