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VR-Bank-Stiftung spendet im Wert von 22.800 Euro Frühförderprogramme für Kindergärten

Von Manfred Rademacher

Nicht selten ist in der Bevölkerung zu hören, dass die VR-Bank Bonn, aufgrund der vorbildlichen Spenden für die Kinder- und Jugendarbeit, zu jenen Geldinstituten zählt, die ein großes Lob verdienen. Sie konnte in vielen Jahren so manche Lücke in Form von „gebündeltem Baren“, aber auch von gehobenen Sachwerten für Kindergärten, Schulen, Sportvereine und andere Einrichtungen mehr, schließen. Von Jahr zu Jahr hat sich die VR-Bank Bonn, ehemals Raiffeisenbank, in der Spendenaktivität gesteigert.

Seit die Stiftung der VR-Bank Bonn, unter dem Motto „Für unsere Region und ihre Menschen“, ins Leben gerufen wurde, nimmt die Bank einen großen Stellenwert im Bonner und benachbarten Bereich ein. Dieser Tage erst hatte die sympathische Vorsitzende der Stiftung, Dr. Monique Rüdell (Foto links), zur offiziellen Spendenübergabe rund 30 Leiterinnen von Kindertagesstätten aus Bad Godesberg, Hardtberg, Alfter und Wachtberg-Niederbachem in die VR-Bank-Zentrale in Bonn-Duisdorf eingeladen. 22.800 Euro hat die Stiftung für Sprach- und Frühförderprogramme „kon-lab“ (auf dem Foto links) zur Verfügung gestellt.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Kindergärten und Kindertagesstätten-Einrichtungen unser Angebot angenommen haben“, betonte Frau Dr. Rüdell, die zusammen mit ihrer Stellvertreterin, Klare Limbach (Foto rechts), den hochdotierten Scheck an die Ideengeberin der Kon-lab-Programme, Irene Hoffmann, Leiterin der Kindertagesstätte St. Michael (Foto Mitte), überreichte. Denn die Leiterin der katholischen Einrichtung St. Michael in Bad Godesberg, Irene Hoffmann, gab den Hinweis und stellte die Notwendigkeit der Anschaffung dieser speziellen Sprachförderprogramme heraus, die in der Runde der Leiterinnen sehr begrüßt wurden. Diese vom Sprachwissenschaftler, Dr. Zvi Penner, entwickelten pädagogisch-wertvollen Kon-lab-Sprachförderprogramme seien ein „wichtiger Bestandteil komplexer frühkindlicher Bildung“, so war von Frau Hoffmann zu hören.

Das Kon-Lab-Sprachförderprogramm verhilft sprachschwachen Kindern zu ihrer natürlichen sprachlichen Intuition. Dabei werden nicht wie bei herkömmlichen Trainings Begriffe auswendig gelernt, sondern auf eine spielerische Weise sprachliche Regeln vermittelt und so die Sprechfreude angeregt. So kann den Kindern beispielsweise erklärt werden, dass es „ein Kuchen“ und „zwei Kuchen“, aber nicht „ein Hund“ und „zwei Hund“ heißt.

Diese besonderen Programme fehlen ganz einfach aus Kostengründen bei vielen Kindergärten und Tageseinrichtungen, die sich diese Extra-Ausgaben nicht leisten können. Der Stiftungsrat sowie auch der Stiftungsvorstand haben diesen stolzen Betrag zur Verfügung gestellt, damit die Sprachkästen umgehend an die Einrichtungen geliefert werden können.

Und wenn man mal die Gelegenheit hat, sich im fachlichen Bereich auszutauschen, dann nimmt man es natürlich gerne wahr, zumal dann, wenn noch ein sympathischen VR-Bank-Team die illustre Gesellschaft mit Getränken und kleinen Knabbereien verwöhnt. Die Gästeschar staunte nicht schlecht, als sich die Kinder der Kindertagesstätte „Brüser Zwerge“ mit einer gekonnten musikalischen Darbietung für die gute Tat der VR-Bank-Stiftung bedankte.

Stiftung VR-Bank stiftet 10.000 Euro für

Malteser Krankenhaus und St. Marienhospital

Von Inis Knott-Heinzler

Von 1000 Neugeborenen wird jährlich ein Kind taub geboren. Damit auch diesen Kindern die Welt geöffnet wird, Hörschäden rechtzeitig erkannt und professionell behandelt werden können, bedarf es einem so genannten Hörscreening-Gerät. Dieses Gerät konnte kürzlich dank der 10.000-Euro-Spende von der Stiftung der Bonner VR-Bank im Malteser Krankenhaus und im St. Marienhospital angeschafft werden und wurde an den Zwillingen Brandon und Jeremy (Foto) im Bonner Malteser Krankenhaus vorgeführt. Dieses Gerät funktioniert so: In jedes Ohr wird ein Sondenton gesendet. Wird dieser Ton vom Ohr registriert und mit einem weiteren Ton zurückgesendet, funktionieren Mittelohr und Hörschnecke. Diese Untersuchung kann bereits 36 Stunden nach der Geburt erfolgen.

Silke Fabian vom „Projekt-Management Neugeborenen Hörscreening Nordrhein“ (links) erwähnte, dass bis jetzt rund 10.000 Kinder in einer Datenbank erfasst wurden, damit die Eltern über regelmäßige Kontrollen informiert werden. Das Screeningzentrum begleitet die Eltern bis die Behandlung abgeschlossen, beziehungsweise die Förderung einsetzt.

Von der Stiftung der VR-Bank Bonn konnten sich die Vorsitzende Dr. Monique Rüdell (2.v.r.) und auch die Marketingleiterin der Bank, Erika Lägel (rechts), Nadine Hofmann (3.v.l., Mutter der beiden Kinder), selbst davon überzeugen, wie die Kinderkrankenschwester Christa Fuchs (2.v.l.), unter der Aufsicht von Dr. Martina Gropp (3.v.r.), Chefärztin der Abteilung Gynäkologie/Geburtshilfe, das Screening-Gerät vorführte. 

 

 

 

Softwareverlag S.A.D. leistet Beitrag zur Eindämmung der Finanzkrise

Der schwäbische Softwareverlag S.A.D. aus Ulm hat angekündigt, dass 10.000 Lizenzen seiner Anwendungssoftware „Haushaltsbuch“

im Wert von rund 100.000 Euro kostenfrei an derzeit aktive Bankvorstände und –aufsichtsräte abgegeben werden. Die Produktbeschreibung macht klar, wobei es den Schwaben bei dieser Aktion geht: „Wissen Sie wirklich, wofür Sie Ihr Geld ausgeben? Ist am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig? Durch das „Haushaltsbuch“ behalten Sie die Übersicht über die Lage Ihrer Haushaltskasse, erkennen Sie wofür Sie Ihr Geld ausgeben, erkennen Sie Ihre Einsparpotenziale.“

S.A.D. will mit dieser Aktion, nach dem Vorbild der Förderaktion „Schulen ans Netz“, Bankmanagern und –aufsichtsräten ein Tool zur Verfügung stellen, um die Übersicht über Ausgaben und Einnahmen in den Griff zu bekommen.  „Wir können ja nicht tatenlos dabei zusehen, wie unsere Banker samt Glaspalästen und Millionengehältern in den Ruin getrieben werden. Nur weil ihnen keiner ein Hilfsmittel zur Verfügung stellt, wo man Einnahmen und Ausgaben eintragen kann“, so S.A.D. aus Ulm. Weiter: "Augenscheinlich existieren in den Bankhäusern solche Programme nicht. Da springen wir ein.“ 

Bankmanager und –aufsichtsräte können sich aber sofort unter der Mailadresse aktion-banker-lernen-rechnen@my-sad.com  

bei S.A.D. melden, um ihre Softwarelizenz von „Haushaltsbuch“ kostenfrei zu erhalten. Gegen Vorlage einer Visitenkarte mit Titel und Anschrift der Bank wird die Software umgehend zugesandt.

Weitere Informationen zum Haushaltsbuch unter:

http://www.my-sad.com/de/produkte/anwendungen/officeanwendungen/haushaltsbuch-2008    

Die Einlagen sind bei der VR-Bank Bonn zu 100 Prozent gesichert

Rainer Jenniches, Vorstandsmitglied der VR-Bank Bonn eG (Foto), im Gespräch mit der HBB-Redaktion.

HBB: Wie bei der VR-Bank-Bilanz-Pressekonferenz von Ihnen, Herr Jenniches, betont wurde, habe sich die VR-Bank Bonn an den Spekulationen des US-Immobilienmarktes nicht beteiligt. Müssen sich die VR-Bank-Kunden dennoch über Ihre Spareinlagen sorgen machen?

Rainer Jenniches: Ich kann noch einmal bestätigen, dass sich die VR-Bank Bonn in keiner Weise an Spekulationen am US-Immobilienmarkt beteiligt hat. Bei uns gibt es kein Shareholder-Value-Denken. Aus diesem Grund müssen sich unsere Kunden wirklich keine Sorgen machen. Unsere Geschäftsstrategie hat deswegen nachhaltigen Erfolg, weil sie sehr konservativ und solide ausgeprägt ist. Das Streben nach hohen Renditen im zweistelligen Bereich, wie sie bei den US-Banken und Investmenthäusern vorkommen, werden - wie sich zeigt - letztlich mit existenzbedrohenden Risiken bezahlt. Das ist nicht unser Ding! Wir sind Banken und keine Wettbüros.

HBB: Jeden Tag kommen neue Hiobsbotschaften zum Thema „Bankenkrise“. Die Menschen sind total verunsichert, insbesondere kleine Sparer, die teilweise ihr Geld für eine spätere Versorgung im Alter angelegt haben. Was können Sie diesen Sparern raten?

Rainer Jenniches: Die Sorge der Kunden und Ihrer Leser kann ich gut verstehen. Die tiefe Vertrauenskrise spiegelt sich auch in den besorgten Anrufen und Fragen unserer Kunden wider. Zunächst einmal das Wichtigste: Wir können versichern, dass alle bei uns unterhaltenen Einlagen absolut sicher sind. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern schützt das Sicherungssystem des Bundesverbandes der Genossenschaftsbanken die Einlagen zu 100 Prozent und ohne Betragsbegrenzung. Ihre Leser sollten also mit ihren Geldern zu den Banken gehen, die ein solches Sicherungssystem haben. Das Besondere bei den Genossenschaftsbanken ist außerdem, dass die Einlagensicherung auch Inhaberschuldverschreibungen und Zertifikate im Kundenbesitz, die von Genossenschaftsbanken ausgegeben wurden, beinhaltet. Darüber hinaus möchte ich noch darauf hinweisen, dass auch Fondsanlagen sicher sind, denn das darin enthaltene Sondervermögen garantiert ebenfalls eine zuverlässige Sicherheit. Weitere Informationen hierzu gibt es auch unter: www.bvr.de/SE.

HBB: Welche Sparformen fürs Alter empfiehlt die VR-Bank ihren Kunden überhaupt?

Rainer Jenniches: Wir empfehlen in jedem Falle allen Privatkunden einen Riestervertrag abzuschließen. Diese Anlage ist sicher und kein Bürger sollte auf die staatlichen Zulagen verzichten. Für Geschäftskunden und Selbstständige empfehlen wir den sogenannten „Rürup-Vertrag“. Jungen Kunden raten wir darüber hinaus, spezielle Fondssparpläne abzuschließen. Die Kundenberater in unseren zwölf Filialen geben zu diesen Sparformen gerne Auskunft. Empfehlenswert für jeden ist außerdem der Abschluss einer Lebensversicherung. Die Kundenberater in unseren zwölf Filialen geben zu diesen Sparformen gerne Auskunft.

Das Gespräch mit Rainer Jenniches führte HBB-Chef Manfred Rademacher.

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